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China zwischen Himmel und Erde

  • Kartonierter Einband
  • 383 Seiten
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Aus den methodischen Perspektiven von Diskursanalyse, Ethnosoziologie und Interliterarizität erschließt die Arbeit topisch-generis... Weiterlesen
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Beschreibung

Aus den methodischen Perspektiven von Diskursanalyse, Ethnosoziologie und Interliterarizität erschließt die Arbeit topisch-generische Formationen der chinesischen Reiseliteratur des 17. Jahrhunderts. Ausgehend von frühen Überlieferungen kosmologischer Stiftung und Legitimation von Autorität wird vorrangig nach der historisch determinierten Ausgestaltung dieser kulturellen Archive, daneben aber auch nach kultur- und zeitübergreifenden Konstanten der kosmographischen Repräsentation gefragt. Im 17. Jahrhundert wird unter den Bedingungen extremer innerer und äußerer Bedrohung des chinesischen Universums ( tianxia ) das Problem von kultureller Identität in der Krise verhandelt. Bedeutende Repräsentanten der Literatenelite (Xu Xiake, Zhang Dai, Wang Siren u.a.) situieren sich als Kosmographen reisend und schreibend im Spannungsfeld zwischen Naturraum (Kosmos), historischer Erfahrung und den herrschenden Vergemeinschaftungsformen, um Wege aus dem Terror-Regime der mächtigen Ming-Eunuchen und der Verwüstung des Reichs durch die Manzhu-Kolonisatoren zu suchen. Europa, mit großen Gelehrten der Jesuitenmission (Matteo Ricci, Giulio Aleni) bereits in China präsent, findet in dieser unruhigen Zeit noch kaum Eingang in den kosmographischen Diskurs. Die Arbeit bemüht sich um ein Fundament für den Dialog zwischen chinesischen und westlichen Einstellungen zum Reisen.

Autorentext

Die Autorin: Andrea Riemenschnitter studierte Sinologie, neuere deutsche Literaturwissenschaften und Soziologie in Bonn (M.A. 1989), Taipei, Hsinchu und Göttingen (Promotion durch Prof. Dr. Lackner, 1997). 1985-1993 Tätigkeit als Dolmetscherin und Übersetzerin, seit 1997 Mitarbeit im Göttinger SFB 529 Internationalität nationaler Literaturen, seit 1998 Lehrbeauftragte in Heidelberg.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Paradigmen chinesischer kosmographischer Repräsentation - Korrelative Kosmologie, Raumordnung und soziale Krise - Schamanistische Himmelsreisen - Taoistische Körperreisen - Buddhistische Polychron-Reisen - Reise und Ästhetik - Theorien des Reisens im 17. Jahrhundert - Die Anthropologisierung der Kosmographie - Autobiographie und rituelle Inszenierung - Das Exzeptionelle als Schlüsselkonzept literarischer Kosmographie - Reise und Exzentrizität - Geschichte und Ästhetik als Provokation.

Produktinformationen

Titel: China zwischen Himmel und Erde
Untertitel: Literarische Kosmographie und nationale Krise im 17. Jahrhundert
Autor:
EAN: 9783631341728
ISBN: 978-3-631-34172-8
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 383
Gewicht: 524g
Größe: H211mm x B151mm x T23mm
Jahr: 1998
Auflage: Neuausg.

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