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Effizienz von Bonus-Malus-Systemen

  • Kartonierter Einband
  • 220 Seiten
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An die Schaffung eines gemeinsamen europaischen Binnen marktes ist gleichzeitig die Schaffung eines gemeinsa men europaischen Vers... Weiterlesen
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Beschreibung

An die Schaffung eines gemeinsamen europaischen Binnen marktes ist gleichzeitig die Schaffung eines gemeinsa men europaischen Versicherungsmarktes gekoppel t, denn Ziel des gemeinsamen Binnenmarktes ist unter anderem der freie Verkehr von Dienstleistungen. Im Zuge dieser auf den Beginn des Jahres 1993 ausge richteten Bestrebungen stehen zahlreiche versiche rungsspezifische Probleme und Fragen, wie z.B. die GUl tigkeit des Sitzlandprinzips bei den Versicherungs schutzprodukten fur den privaten Haushalt, die Harmoni sierung der Pflichtversicherungen und die Entwicklung der Versicherungsaufsicht im Vordergrund der gefuhrten Diskussionen. Wahrend man zwar im Moment noch eher versucht, Rahmen bedingungen fUr einen gemeinsamen versicherungsmarkt zu schaffen, wird man jedoch in Zukunft nicht an versiche rungsrelevanten Detailfragen vorbeikommen. Als Pflichtversicherung ist die Kraftfahrzeug-Haft pflichtversicherung heute schon Gegenstand der Dis kussionen bezUglich der Genehmigungspflicht der Tarife. Die Tarifsysteme selbst sind jedoch noch nicht Kern punkt der Erorterungen. Die uberwiegende Zahl der Tarifsysteme der europaischen Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ist gepragt von einer fUr den Verbraucher (Versicherungsnehmer) kaum zu durchdringenden Komplexitat. Die Rechtfertigung dieser, aus der sicht der Versiche rungsnehmer wie auch aus der sicht des Verbraucher schutzes, kompliziert aufgebauten Systeme, sieht die europaische Versicherungswirtschaft in der - allgemein 1 akzeptierten - Forderung nach gro8tmoglicher Beitrags gerechtigltait. Die Erftillung dieser Forderung ftihrt letztendlich, be dingt durch unterschiedliche Auspragungen landerspe zifischer EinfluBfaktoren, wie z.B. der Konjunkturver lauf, die altersmaBige Bevolkerungszusammensetzung so wie die Infrastruktur, insbesondere der Ausbau des StraBenverkehrsnetzes, zu verschiedenen Bonus-Malus-Sy stemen der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung in Eu ropa.

Klappentext

An die Schaffung eines gemeinsamen europaischen Binnen­ marktes ist gleichzeitig die Schaffung eines gemeinsa­ men europaischen Versicherungsmarktes gekoppel t, denn Ziel des gemeinsamen Binnenmarktes ist unter anderem der freie Verkehr von Dienstleistungen. Im Zuge dieser auf den Beginn des Jahres 1993 ausge­ richteten Bestrebungen stehen zahlreiche versiche­ rungsspezifische Probleme und Fragen, wie z.B. die GUl­ tigkeit des Sitzlandprinzips bei den Versicherungs­ schutzprodukten fur den privaten Haushalt, die Harmoni­ sierung der Pflichtversicherungen und die Entwicklung der Versicherungsaufsicht im Vordergrund der gefuhrten Diskussionen. Wahrend man zwar im Moment noch eher versucht, Rahmen­ bedingungen fUr einen gemeinsamen versicherungsmarkt zu schaffen, wird man jedoch in Zukunft nicht an versiche­ rungsrelevanten Detailfragen vorbeikommen. Als Pflichtversicherung ist die Kraftfahrzeug-Haft­ pflichtversicherung heute schon Gegenstand der Dis­ kussionen bezUglich der Genehmigungspflicht der Tarife. Die Tarifsysteme selbst sind jedoch noch nicht Kern­ punkt der Erorterungen. Die uberwiegende Zahl der Tarifsysteme der europaischen Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung ist gepragt von einer fUr den Verbraucher (Versicherungsnehmer) kaum zu durchdringenden Komplexitat. Die Rechtfertigung dieser, aus der sicht der Versiche­ rungsnehmer wie auch aus der sicht des Verbraucher­ schutzes, kompliziert aufgebauten Systeme, sieht die europaische Versicherungswirtschaft in der - allgemein 1 akzeptierten - Forderung nach gro8tmoglicher Beitrags­ gerechtigltait. Die Erftillung dieser Forderung ftihrt letztendlich, be­ dingt durch unterschiedliche Auspragungen landerspe­ zifischer EinfluBfaktoren, wie z.B. der Konjunkturver­ lauf, die altersmaBige Bevolkerungszusammensetzung so­ wie die Infrastruktur, insbesondere der Ausbau des StraBenverkehrsnetzes, zu verschiedenen Bonus-Malus-Sy­ stemen der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung in Eu­ ropa.



Inhalt

1 Einleitung.- 2 Theoretische Grundlagen.- 2.1 Vorbemerkung.- 2.2 Zur Credibility-Theorie.- 2.2.1 Die Bedeutung der Credibility-Theorie.- 2.2.2 Die Greatest Accuracy-Theorie.- 2.3 Zur Theorie der Markoffketten.- 2.3.1 Homogene Markoffketten.- 2.3.2 Grenzverteilungen von Markoffketten.- 3 Bonus-Malus-Systeme in der westeuropäischen Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung.- 3.1 Bonus-Malus-Systeme als Beispiel für die praktische Durchführung einer Erfahrungstarifierung.- 3.1.1 Ziele der Erfahrungstarifierung.- 3.1.2 Erfahrungstarifierung und Bonus-Malus-Systeme der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung.- 3.2 Bonus-Malus-Systeme einiger ausgewählter europäischer Länder.- 3.2.1 Vorbemerkung.- 3.2.2 Das Bonus-Malus-System von Belgien.- 3.2.3 Das Bonus-Malus-System der Bundesrepublik Deutschland.- 3.2.4 Das Bonus-Malus-System von Finnland.- 3.2.5 Das Bonus-Malus-System von Italien.- 3.2.6 Das Bonus-Malus-System von Österreich.- 3.2.7 Das Bonus-Malus-System von Schweden.- 3.2.8 Das Bonus-Malus-System der Schweiz.- 3.2.9 Das Bonus-Malus-System von Spanien.- 3.3 Rigorosität der Systeme.- 3.3.1 Die Anfängereingruppierung.- 3.3.2 Die Umstufungsregeln.- 3.3.3 Die Klassenzahl und die Bonus-Malus-Spanne.- 3.4 Vor- und Nachteile von Bonus-Malus-Systemen.- 4 Maße für die Effizienz von Bonus-Malus-Systemen.- 4.1 Formale Darstellung von Bonus-Malus-Systemen.- 4.1.1 Bonus-Malus-Systeme als homogene Markoffketten.- 4.1.2 Spezifizierung der Übergangsmatrizen.- 4.1.3 Berechnung von Grenzverteilungen in Bonus-Malus-Systemen.- 4.2 Ausgewählte Effizienzmaße.- 4.2.1 Das Effizienzmaß von LOIMARANTA.- 4.2.2 Das Effizienzmaß von NORBERG.- 4.2.3 Das Effizienzmaß von BORGAN, HOEM und NORBERG.- 5 Überprüfung der Effizienz von Bonus-Malus-Systemen anhand der drei Kriterien.- 5.1 Berechnung und Vergleich der Effizienz nach LOIMARANTA.- 5.2 Berechnung und Vergleich der Effizienz nach NORBERG.- 5.3 Berechnung und Vergleich der Effizienz nach BORGAN, HOEM und NORBERG.- 5.3.1 Vorbemerkung.- 5.3.2 Effizienz in Abhängigkeit von der Strukturfunktion und der altersmäßigen Bestandszusammensetzung.- 5.3.3 Effizienz bei zeitabhängiger Risikoänderung.- 5.3.4 Bestimmung effizienter Anfängerklassen.- 6 Zusammenfassung.- Autorenverzeichnis.- Stichwortverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Effizienz von Bonus-Malus-Systemen
Untertitel: Ein Vergleich der Tarife der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung einiger europäischer Länder
Autor:
EAN: 9783409188012
ISBN: 978-3-409-18801-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Gabler Verlag
Genre: Management
Anzahl Seiten: 220
Gewicht: 290g
Größe: H210mm x B152mm x T12mm
Jahr: 1991
Auflage: 1991

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