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Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Gesundheitspolitik

  • Kartonierter Einband
  • 104 Seiten
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 2,0, Universität Leipzig (Sozialwissenschaften und ... Weiterlesen
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Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 2,0, Universität Leipzig (Sozialwissenschaften und Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Gesundheitspolitik ist nach gängiger Auffassung in der Öffentlichkeit und in manchen Wissenschaftsbereichen Kostendämpfungspolitik im Krankenversorgungssystem (Rosenbrock 1998). Diese Politik findet fast ausschließlich auf Bundesebene zwischen Kassenärztlicher Vereinigung, gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und dem Gesetzgeber statt. Die kommunale Ebene spielte aber schon lange vor Gründung der gesetzlichen Krankenversicherungen Ende des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle im Bereich der Öffentlichen Gesundheit. Die Bedrohung ganzer Bevölkerungen durch Seuchen und mangelnde Hygiene wurden auf der kommunalen Ebene durch die Vorläufer des heutigen Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) erfolgreich bekämpft. Die Blütezeit des ÖGD reichte bis in die späten Jahre der Weimarer Republik (Labisch 1986). Die Bedeutung des ÖGD ist in der Bundesrepublik mehr und mehr geschwunden. Seine Aufgaben wurden im Sinne staatlicher Beschränkung auf subsidiäres Wirken niedergelassenen Ärzten übertragen. Gesundheit wird generell als individuell, nicht mehr öffentlich, gestaltbar aufgefasst (Trojan 1999). Aktuell lassen sich laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes zwei Entwicklungstrends des ÖGD ausmachen: Einerseits lassen knappe öffentliche Mittel die Forderung laut werden, den ÖGD noch weiter zu straffen und die Aufgaben der Gesundheitsfürsorge nach dem Subsidiaritätsprinzip noch weiter auf Vertragsärzte und freie Träger zu verlagern. Andererseits reift die Erkenntnis, dass das System der gesetzlichen Krankenversicherung wichtige Gesundheitsprobleme ungelöst lässt, und dass es deshalb notwendig wäre, die Sozialhygiene nach Art des angloamerikanischen Public Health wiederzubeleben. Dadurch wird der ÖGD wieder an Bedeutung gewinnen, wenn auch mit verändertem Aufgabenspektrum. (StBA 1998) Der Öffentliche Gesundheitsdienst bildet nach Trojan nach wie vor den Hauptakteur kommunaler Gesundheitspolitik. Ferner behauptet er, dass der Entfaltungsmöglichkeiten des ÖGD zwar durch zentrale gesetzliche Vorgaben und knappe Ressourcen begrenzt sind, aber in der Regel bedeutend mehr Handlungsspielraum besteht als heute genutzt wird. Die Frage nach kommunaler Gesundheitspolitik ist daher eng verknüpft mit der Frage nach der Modernisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Gesundheitspolitik zu erkunden zielt darauf, die Spielräume des ÖGD empirisch auszuloten. An ihn werden von Seiten der Gesundheitswissenschaften hohe Forderungen gestellt, aber über die realen Entwicklungen in den kommunalen Gesundheitsämtern und Gesundheitsdiensten ist nur wenig systematisch erhobenes Wissen vorhanden. Berichtet wird von der Aufgabenerosion und der Reformresistenz des ÖGD. Folglich besteht ein Bedarf an theoretisch und methodisch reflektiert gewonnenem empirischem Material zum Öffentlichen Gesundheitsdienst. Dieses soll mit der vorliegenden Arbeit für eine ausgewählte ostdeutsche Kommune generiert werden. Um die ermittelten Ergebnisse darüber hinaus vergleichend bewerten und erklären zu können, sind zwei Elemente notwendig: Der gegenstandsbezogene Problemhintergrund und ein theoretischer Rahmen, auf deren Basis die Ergebnisse interpretiert und erklärt werden können. Die vorliegende Arbeit ist analog dem Forschungsprozess aufgebaut. Ihr Argumentationsverlauf soll im Folgenden skizziert werden. Im ersten Teil, dem Problemaufriss, wird das Gegenstandsfeld kommunale Gesundheitspolitik und Modernisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes präzisiert (2). Aus der gesundheitswissenschaftlichen Perspektive erfolgt die Darstellung des Wandels gesundheitlicher Problemlagen mit seinen gesundheitspolitischen Implikationen. Ferner werde...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Gesundheitspolitik ist nach gängiger Auffassung in der Öffentlichkeit und in manchen Wissenschaftsbereichen Kostendämpfungspolitik im Krankenversorgungssystem (Rosenbrock 1998). Diese Politik findet fast ausschließlich auf Bundesebene zwischen Kassenärztlicher Vereinigung, gesetzlichen Krankenkassen (GKV) und dem Gesetzgeber statt. Die kommunale Ebene spielte aber schon lange vor Gründung der gesetzlichen Krankenversicherungen Ende des 19. Jahrhunderts eine wichtige Rolle im Bereich der Öffentlichen Gesundheit. Die Bedrohung ganzer Bevölkerungen durch Seuchen und mangelnde Hygiene wurden auf der kommunalen Ebene durch die Vorläufer des heutigen Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) erfolgreich bekämpft. Die Blütezeit des ÖGD reichte bis in die späten Jahre der Weimarer Republik (Labisch 1986). Die Bedeutung des ÖGD ist in der Bundesrepublik mehr und mehr geschwunden. Seine Aufgaben wurden im Sinne staatlicher Beschränkung auf subsidiäres Wirken niedergelassenen Ärzten übertragen. Gesundheit wird generell als individuell, nicht mehr öffentlich, gestaltbar aufgefasst (Trojan 1999). Aktuell lassen sich laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes zwei Entwicklungstrends des ÖGD ausmachen: Einerseits lassen knappe öffentliche Mittel die Forderung laut werden, den ÖGD noch weiter zu straffen und die Aufgaben der Gesundheitsfürsorge nach dem Subsidiaritätsprinzip noch weiter auf Vertragsärzte und freie Träger zu verlagern. Andererseits reift die Erkenntnis, dass das System der gesetzlichen Krankenversicherung wichtige Gesundheitsprobleme ungelöst lässt, und dass es deshalb notwendig wäre, die Sozialhygiene nach Art des angloamerikanischen Public Health wiederzubeleben. Dadurch wird der ÖGD wieder an Bedeutung gewinnen, wenn auch mit verändertem Aufgabenspektrum. (StBA 1998) Der Öffentliche Gesundheitsdienst bildet nach Trojan nach wie vor den Hauptakteur kommunaler Gesundheitspolitik. Ferner behauptet er, dass der Entfaltungsmöglichkeiten des ÖGD zwar durch zentrale gesetzliche Vorgaben und knappe Ressourcen begrenzt sind, aber in der Regel bedeutend mehr Handlungsspielraum besteht als heute genutzt wird. Die Frage nach kommunaler Gesundheitspolitik ist daher eng verknüpft mit der Frage nach der Modernisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes. Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Gesundheitspolitik zu erkunden zielt darauf, die Spielräume des ÖGD empirisch auszuloten. An ihn werden von Seiten der [...]

Produktinformationen

Titel: Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Gesundheitspolitik
Untertitel: Die Modernisierung des Öffentlichen Gesundheitsdienstes am Beispiel einer ostdeutschen Großstadt
Autor:
EAN: 9783838686127
ISBN: 978-3-8386-8612-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 104
Gewicht: 167g
Größe: H211mm x B151mm x T10mm
Jahr: 2005