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Anaesthesiologische Probleme in der Gefäßchirurgie

  • Kartonierter Einband
  • 208 Seiten
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Beschreibung

Der Anteil älterer und alter Menschen nimmt in der operativen Me dizin ständig zu. Dies geht einher mit der Veränderung der Alters struktur in der Bevölkerung industrialisierter Länder. Nicht zuletzt deshalb stellen gefäßchirurgische Eingriffe einen quantitativ bedeu tenden Anteil am chirurgischen Krankengut dar. Gerade ältere und alte Menschen weisen eine Vielzahl von Vor und Begleiterkrankungen auf, die für den perioperativen Verlauf von Bedeutung sind. Dementsprechend muß das gesamt operative Risiko für gefäßchirurgische Eingriffe besonders hoch eingestuft werden. In einer am Institut für Anaesthesiologie der Ludwig-Maxi milians-Universität München durchgeftihrten prospektiven Studie zur Einschätzung des Risikos in der operativen Medizin war die In zidenz schwerer Komplikationen mit 20,0% in der Gefäßchirurgie am höchsten. Die geringste Inzidenz mit 0,4% wiesen - zum Ver gleich - Patienten nach sogenannten kleinen Eingriffen in der Hals Nasen-Ohren-Klinik bzw. Urologie auf. Soll das Risiko in der Gefäßchirurgie weiter gesenkt werden, so kann dies nur durch weiter verbesserte prä-, intra-und postopera tive Diagnostik und Therapie erreicht werden. Gerade für diese Pa tienten ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Allerdings müssen auch die neuen Erkenntnisse z. B. der Physiologie und der Pathophysiologie des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Pathobiochemie in die Klinik transformiert werden. So besteht kein Zweifel, daß den Eikosanoiden z. B. den Pro staglandinen, Thromboxanen und Leukotrienen eine zunehmende Bedeutung als Mediatoren zukommt, die für Regulationsprozesse und zellulären Interaktionen im Bereich des kardio-vaskulären Sy stems von Bedeutung sind. Die Arachidonsäure steht als quantitativ wichtigste Ausgangssubstanz für die Eikosanoid-Synthese im Mittel punkt der Betrachtungen (Neuhof).

Autorentext
Professor Dr. med. Klaus Peter, gebroen 1938, Medizinstudium in Heidelberg, ab 1976 an der LMU Lehrstuhlinhaber für Anästhesiologie und Direktor der Klinik für Anästhesiologie (1976 - 2007); Dekan der Medizinischen Fakultät (1989 - 2005) und Ärztlicher Direktor des Klinikums (1983 89, 2005 -2007). Leitete den Strukturausschuss für die Errichtung der Medizinischen Forschungs- und Ausbildungsstätte der Universität Regensburg (1988 -1993); seit 2013 Vorsitzender der Projektgruppe zur Gründung des Universitätsklinikums Augsburg.

Klappentext

Der Anteil älterer und alter Menschen nimmt in der operativen Me­ dizin ständig zu. Dies geht einher mit der Veränderung der Alters­ struktur in der Bevölkerung industrialisierter Länder. Nicht zuletzt deshalb stellen gefäßchirurgische Eingriffe einen quantitativ bedeu­ tenden Anteil am chirurgischen Krankengut dar. Gerade ältere und alte Menschen weisen eine Vielzahl von Vor­ und Begleiterkrankungen auf, die für den perioperativen Verlauf von Bedeutung sind. Dementsprechend muß das gesamt operative Risiko für gefäßchirurgische Eingriffe besonders hoch eingestuft werden. In einer am Institut für Anaesthesiologie der Ludwig-Maxi­ milians-Universität München durchgeftihrten prospektiven Studie zur Einschätzung des Risikos in der operativen Medizin war die In­ zidenz schwerer Komplikationen mit 20,0% in der Gefäßchirurgie am höchsten. Die geringste Inzidenz mit 0,4% wiesen - zum Ver­ gleich - Patienten nach sogenannten kleinen Eingriffen in der Hals­ Nasen-Ohren-Klinik bzw. Urologie auf. Soll das Risiko in der Gefäßchirurgie weiter gesenkt werden, so kann dies nur durch weiter verbesserte prä-, intra-und postopera­ tive Diagnostik und Therapie erreicht werden. Gerade für diese Pa­ tienten ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Allerdings müssen auch die neuen Erkenntnisse z. B. der Physiologie und der Pathophysiologie des Herz-Kreislauf-Systems sowie der Pathobiochemie in die Klinik transformiert werden. So besteht kein Zweifel, daß den Eikosanoiden z. B. den Pro­ staglandinen, Thromboxanen und Leukotrienen eine zunehmende Bedeutung als Mediatoren zukommt, die für Regulationsprozesse und zellulären Interaktionen im Bereich des kardio-vaskulären Sy­ stems von Bedeutung sind. Die Arachidonsäure steht als quantitativ wichtigste Ausgangssubstanz für die Eikosanoid-Synthese im Mittel­ punkt der Betrachtungen (Neuhof).



Inhalt

Pathophysiologische Aspekte des Kreislaufs bei Gefäßpatienten.- Das vaskuläre Endothel und seine Bedeutung im Rahmen pathobiologischer Prozesse.- Diskussion.- Physiologische und pathophysiologische Rolle von Eikosanoiden im kardiovaskulären System unter dem Aspekt der Therapie peripherer Gefäßerkrankungen.- Diskussion.- Die internistische präoperative Beurteilung und Therapie des Gefäßpatienten. Eine Untersuchung an 300 konsekutiv operierten Patienten.- Diskussion.- Typische Begleiterkrankungen des Gefäßpatienten und ihre Behandlung vor operativen Eingriffen aus anästhesiologischer Sicht.- Diskussion.- Intraoperatives Monitoring.- Organfunktionen und ihre Beeinflussung während Operationen bei Aortenaneurysma.- Diskussion.- Organfunktionen und deren Beeinflussung während Operationen: Karotisstenose.- Diskussion.- Die extra-intrakranielle Bypassoperation zur Behandlung zerebrovaskulärer Erkrankungen.- Diskussion.- Die Bedeutung von Sauerstoffradikalen in der Pathogenese postischämischer Gewebeschäden.- Allgemeine Anästhesietechniken beim Gefäßpatienten.- Diskussion.- Postoperative Betreuung nach gefäßchirurgischen Eingriffen.- Indikation zur Vasodilatation bei gefäßchirurgischen Eingriffen.- Diskussion.- Allgemein- und Regionalanästhesie in der Gefäßchirurgie.- Diskussion.- Autotransfusion in der Gefäßchirurgie.- Diskussion.- Blutvolumenverteilung bei Periduralanästhesie und ihre Beeinflussung durch vasoaktive Pharmaka.- Diskussion.

Produktinformationen

Titel: Anaesthesiologische Probleme in der Gefäßchirurgie
Untertitel: 2. Rheingau-Workshop
Editor:
EAN: 9783540154082
ISBN: 978-3-540-15408-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Medizinische Fachberufe
Anzahl Seiten: 208
Gewicht: 369g
Größe: H244mm x B170mm x T11mm
Jahr: 1985

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