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"Chemnitzer Zähne"

  • Kartonierter Einband
  • 224 Seiten
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In seinen Frankfurter Vorlesungen (1981) weist Martin Walser die "reine Ironie" und die "rhetorische Ironie", ... Weiterlesen
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Beschreibung

In seinen Frankfurter Vorlesungen (1981) weist Martin Walser die "reine Ironie" und die "rhetorische Ironie", als Sprachformen, der Erziehung bzw. der Unterhaltung zu. In dieser Arbeit werden sie als zwei Relationsmodelle zwischen Bewusstsein/Geist und Körper/Buchstabe aufgefasst. Der implizite Vorwurf, den Walser als Autor dem Vertreter der "rhetorischen Ironie" Schlegel macht, ist, dass er ein Ironie-Konzept vertritt, nach dem Bewusstsein/Geist vom Körper/Buchstabe "technisch zu trennen" seien. In dieser Arbeit wird die Gegenüberstellung "reine Ironie" vs. "rhetorische Ironie" als Opposition von Ironie der Erziehung und Ironie der Unterhaltung hauptsächlich als Folge seiner verfehlten Schlegel-Lektüre erkannt. Walser teilt all das, was er bespricht, in ein dichotomisches Modell auf, und damit "gut"/"rein" und "böse"/"rhetorisch" auch durch historische Figuren belegt werden können, ordnet er die genannten Denker in das Modell ein, verkürzt aber damit eindeutig Friedrich Schlegels Ironiebegriff. Die Polarisierung, die Walser in seinen Vorlesungen vornimmt, lässt sich auch in seinem Werk der 1970er- und der 1980er-Jahre auffinden.

Autorentext

Ana Maria Palimariu ist seit 2005 Literaturwissenschaftlerin in Jassy. Ihre Forschungsinteressen sind: deutschsprachige Literatur der Gegenwart, deutschsprachige Literatur der Bukowina und des Burzenlandes, Ansätze der Kulturwissenschaft, der Geschlechterforschung und die Erforschung der deutschsprachigen Presse aus der historischen Bukowina.



Klappentext

In seinen Frankfurter Vorlesungen (1981) weist Martin Walser die "reine Ironie" und die "rhetorische Ironie", als Sprachformen, der Erziehung bzw. der Unterhaltung zu. In dieser Arbeit werden sie als zwei Relationsmodelle zwischen Bewusstsein/Geist und Körper/Buchstabe aufgefasst. Der implizite Vorwurf, den Walser als Autor dem Vertreter der "rhetorischen Ironie" Schlegel macht, ist, dass er ein Ironie-Konzept vertritt, nach dem Bewusstsein/Geist vom Körper/Buchstabe "technisch zu trennen" seien. In dieser Arbeit wird die Gegenüberstellung "reine Ironie" vs. "rhetorische Ironie" als Opposition von Ironie der Erziehung und Ironie der Unterhaltung hauptsächlich als Folge seiner verfehlten Schlegel-Lektüre erkannt. Walser teilt all das, was er bespricht, in ein dichotomisches Modell auf, und damit "gut"/"rein" und "böse"/"rhetorisch" auch durch historische Figuren belegt werden können, ordnet er die genannten Denker in das Modell ein, verkürzt aber damit eindeutig Friedrich Schlegels Ironiebegriff. Die Polarisierung, die Walser in seinen Vorlesungen vornimmt, lässt sich auch in seinem Werk der 1970er- und der 1980er-Jahre auffinden.

Produktinformationen

Titel: "Chemnitzer Zähne"
Untertitel: Ironie in Martin Walsers Werk der 1970er und 1980e
Autor:
EAN: 9783330519244
ISBN: 978-3-330-51924-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 224
Gewicht: 350g
Größe: H220mm x B150mm x T13mm
Jahr: 2018