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Das Konzil der Buchhalter

  • Kartonierter Einband
  • 318 Seiten
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Lorenzer deutet die Selbstveränderung der katholischen Kirche und ihres "sinnlichen Symbolsystems" durch das Zweite Vati... Weiterlesen
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Beschreibung

Lorenzer deutet die Selbstveränderung der katholischen Kirche und ihres "sinnlichen Symbolsystems" durch das Zweite Vatikanische Konzil als Veränderung einer hochbedeutsamen Sozialisationsagentur mit der Folge eines einschneidenden Umbaus von Persönlichkeitsstrukturen. Anders als die Reformation steht dieses Konzil für eine "religiöse Wendung", die nicht allein das Wechselspiel zwischen ethischen Normen und Verhaltensfiguren betrifft; vielmehr greift die "Umstrukturierung", die das Konzil eingeleitet hat, tief in Symbole, Mythen, Rituale und Gegenstandserfahrungen der Menschen ein. Und dieser "Umstrukturierung der religiösen Formen" entspricht und antwortet zunehmend deutlicher ein neuartiger Typus des Gläubigen, der keine inneren und äußeren Bilder mehr besitzt, über die er sich selbst und die anderen verstehen könnte. Seine Religiosität ist zu einer Technik geworden, abstrakt, ohne Anschaulichkeit, monologisch, ein Formalismus ohne lebendige Formen. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Autorentext
Alfred Lorenzer (19222002) war Psychoanalytiker und Professor für Soziologie an der Universität Frankfurt am Main. Werke u. a.: Zur Begründung einer materialistischen Sozialisationstheorie (1972); Die Wahrheit der psychoanalytischen Erkenntnis (1974); Intimität und soziales Leid. Archäologie der Psychoanalyse (1984); Das Konzil der Buchhalter (1984); (Hrsg.) Kultur-Analysen (1986).

Klappentext

Lorenzer deutet die Selbstveränderung der katholischen Kirche und ihres »sinnlichen Symbolsystems« durch das Zweite Vatikanische Konzil als Veränderung einer hochbedeutsamen Sozialisationsagentur mit der Folge eines einschneidenden Umbaus von Persönlichkeitsstrukturen. Anders als die Reformation steht dieses Konzil für eine »religiöse Wendung«, die nicht allein das Wechselspiel zwischen ethischen Normen und Verhaltensfiguren betrifft; vielmehr greift die »Umstrukturierung«, die das Konzil eingeleitet hat, tief in Symbole, Mythen, Rituale und Gegenstandserfahrungen der Menschen ein. Und dieser »Umstrukturierung der religiösen Formen« entspricht und antwortet zunehmend deutlicher ein neuartiger Typus des Gläubigen, der keine inneren und äußeren Bilder mehr besitzt, über die er sich selbst und die anderen verstehen könnte. Seine Religiosität ist zu einer Technik geworden, abstrakt, ohne Anschaulichkeit, monologisch, ein Formalismus ohne lebendige Formen. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Produktinformationen

Titel: Das Konzil der Buchhalter
Untertitel: Die Zerstörung der Sinnlichkeit. Eine Religionskritik
Autor:
EAN: 9783596309764
ISBN: 978-3-596-30976-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Fischer Taschenb.
Genre: Lexika & Nachschlagewerke
Anzahl Seiten: 318
Gewicht: g
Größe: H190mm x B125mm
Jahr: 2016
Land: DE
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