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Ludwig II. und die Frauen

  • Kartonierter Einband
  • 304 Seiten
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Der Ludwig-II.-Kenner Alfons Schweiggert stellt in "Ludwig II. und die Frauen" mehr als 100 Frauen vor, die im Leben des... Weiterlesen
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Beschreibung

Der Ludwig-II.-Kenner Alfons Schweiggert stellt in "Ludwig II. und die Frauen" mehr als 100 Frauen vor, die im Leben des Königs eine wichtige Rolle spielten. Es sind Frauen, die ihm entweder familiär nahestanden oder die er als Seelenverwandte verehrte, ebenso adelige Damen, die er hofierte und Frauen, die dem König zu Füßen lagen. Lebenspartnerinnen, Sängerinnen, Schauspielerinnen, bildende Künstlerinnen oder Schriftstellerinnen fehlen ebenso wenig wie die vielen historischen Frauen aus der Zeit der Bourbonenkönige, die der König vergötterte, sowie literarische weibliche Gestalten, die ihn faszinierten. Für Ludwig II. waren Frauen nicht nur eine Randerscheinung. Sie gehörten wesentlich zu seinem Leben und prägten und bereicherten es maßgeblich.

Unter den zahllosen Büchern über den weltberühmten König Ludwig II. von Bayern ist erstaunlicherweise bislang kein einziger Titel erschienen, der sich ausschließlich und ausführlich dem Thema "Ludwig II. und die Frauen" widmet. Der ausgewiesene Ludwig-II.-Kenner Alfons Schweiggert stellt in diesem Buch über 100 Frauen vor, von denen etliche im Leben Ludwigs II. eine ernst zu nehmende Rolle gespielt haben.

Autorentext

Alfons Schweiggert veröffentlichte vielbeachtete Bücher über König Ludwig II., u. a. »Ludwig II. und die Frauen« (2016), »Bayerns unglücklichster König. Otto I., der Bruder Ludwigs II.« (2015), »Der Mann, der mit Ludwig II. starb. Dr. Bernhard von Gudden, Gutachter des bayerischen Königs« (2014) mit zwei erfolgreichen Ausstellungen in Benediktbeuern, »Ludwig II. Die letzten Tage des Königs von Bayern« (2014), »Edgar Allan Poe und Ludwig II. Anatomie einer Geistesfreundschaft« (2008). Von 1993 bis 2010 war Schweiggert am Staatsinstitut ISB, München, als Institutsrektor tätig. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, etwa1995 den Bayerischen Poetentaler. Schweiggert ist außerdem Präsidiumsmitglied der Autorenvereinigung »Münchner Turmschreiber«.



Klappentext

»Der glänzende Ludwig-II.-Kenner Alfons Schweiggert«, so Hans Kratzer in der Süddeutschen Zeitung, stellt mehr als 100 Frauen vor, die im Leben des Königs eine wichtige Rolle spielten. Es sind Frauen, die ihm entweder familiär nahestanden oder die er als Seelenverwandte verehrte, auch adelige Damen, die von ihm hofiert wurden und Frauen, von denen er oft leidenschaftlich umschwärmt wurde. Dazu etliche Lebenspartnerinnen, die für ihn im Gespräch waren und zahlreiche Sängerinnen, Schauspielerinnen, bildende Künstlerinnen oder Schriftstellerinnen. Es fehlen auch nicht die vielen historischen Frauen aus der Zeit der Bourbonenkönige, die er vergötterte, sowie literarische weibliche Gestalten, die ihn faszinierten. Für Ludwig II. waren Frauen nicht nur eine Randerscheinung. Sie gehörten wesentlich zu seinem Leben und prägten und bereicherten es maßgeblich. Sein Frauenideal war: »Eine schöne Seele in einem schönen Kleide, mit einer Stimme wie Akkorde und umwoben vom Duft der Lilien.«



Zusammenfassung
Der Ludwig-II.-Kenner Alfons Schweiggert stellt in »Ludwig II. und die Frauen« mehr als 100 Frauen vor, die im Leben des Königs eine wichtige Rolle spielten. Es sind Frauen, die ihm entweder familiär nahestanden oder die er als Seelenverwandte verehrte, ebenso adelige Damen, die er hofierte und Frauen, die dem König zu Füßen lagen. Lebenspartnerinnen, Sängerinnen, Schauspielerinnen, bildende Künstlerinnen oder Schriftstellerinnen fehlen ebenso wenig wie die vielen historischen Frauen aus der Zeit der Bourbonenkönige, die der König vergötterte, sowie literarische weibliche Gestalten, die ihn faszinierten. Für Ludwig II. waren Frauen nicht nur eine Randerscheinung. Sie gehörten wesentlich zu seinem Leben und prägten und bereicherten es maßgeblich.

Leseprobe
Frauen in Ludwigs Kindheit - 1845 bis 1855 Die Kinderamme, eine Bäuerin aus Miesbach Das Leben begann für Ludwig II. mit einem Schock. Eigentlich wollten die Eltern von Ludwigs Mutter, der Königin Marie, bei der Geburt und Taufe ihres Enkels Ludwig im August 1845 zugegen sein. Aber auf dem Weg von Berlin nach München erkrankte Maries Mutter schwer und musste umgehend nach Berlin zurückgebracht werden. Ihr Zustand verschlechterte sich bis Anfang des Jahres 1846 erheblich. Am 26. Februar 1846 eilten Marie und ihr Mann, König Maximilian II., an ihr Sterbelager. Maries Mutter starb am 14. April 1846. Der kleine Ludwig, damals erst sechs Monate alt, blieb zu Hause. Den damaligen Gepflogenheiten entsprechend war er einer Amme anvertraut. Königin Marie stillte das Kind nicht selbst. Bei der Amme handelte es sich um eine gesunde, korpulente Bauersfrau aus Miesbach, in deren Obhut das Kind bis zum achten Monat prächtig gedieh. "Die Amme des Neugeborenen ", berichtet Luise von Kobell, "betete den Säugling an, die Kinderwärterin desgleichen." Außer dem Kindermädchen kümmerten sich auch Bonnen wie Anna Riger und Rosalie um das Wohl des Kleinen. Doch plötzlich erkrankte die Amme an "heftigem Fieber mit Gehirnerscheinungen ", woran sie im März 1846 starb. Dieser unerwartet frühe Verlust der ersten intensiven Bezugsperson war für den Säugling mit Sicherheit schlimm. Ludwig musste abrupt abgestillt werden, worauf er sichtlich verfiel und in der Folge lebensbedrohlich erkrankte. Marie glaubte später, die Amme sei an einem "Nervenfieber" verstorben, aber offensichtlich handelte es sich um Meningitis. Später wurde vermutet, Ludwig habe sich bei der Amme angesteckt und in der Folge eine nicht als solche erkannte Gehirnhautentzündung durchzustehen gehabt. Einige Monate litt er an Krämpfen und Fieberschüben. "Todtkrank" nannte ihn später die Mutter in ihren Aufzeichnungen, und sie vermerkte, "daß es der Großvater König Ludwig nicht zugab, daß er uns nach Berlin nachgeschickt werde, da er sehr geschwächt war und es noch lange blieb". Nur langsam begann sich Ludwig zu erholen, litt aber bis zu seinem Tod immer wieder an migräneartigen Kopfschmerzen. Dieses frühe Ereignis war zweifellos der empfindlichste Einschnitt in Ludwigs frühester Lebensphase. Marie, die sich ab Ende Februar 1846 fünf Monate lang mit ihrem Gemahl in Berlin aufgehalten hatte, kehrte erst im Juli 1846 wieder nach Bayern zurück, wo sie in Garching, der letzten Poststation, den kleinen Ludwig in die Arme nehmen konnte. Der Vater Max dagegen reiste von Berlin, inkognito als Graf von Werdenfels, über Koblenz, Köln und Brüssel ins Seebad Dieppe zur Kur. Von dort fuhr er nach Paris, nach Neuilly, Versailles und über Brüssel zurück nach Bayern, wo er, von Augsburg kommend, am 27. August in München eintraf. Der Psychoanalytiker Wolfgang Schmidbauer weist darauf hin, dass "ein so früher und radikaler Einschnitt in die seelische Entwicklung tief greifende Folgen haben kann. Er hat gerade deshalb solche Wirkungen, weil sich der Betroffene meist nicht an ihn erinnert und daher auch nicht versteht, weshalb ihn immer wieder Bilder eines völligen Welt-Verlustes, einer seelischen Katastrophe heimsuchen. Die Bindungsscheu und gleichzeitige Bindungssehnsucht, die Angst Ludwigs vor dauerhaften Beziehungen zu Menschen, die ihm ebenbürtig waren, wurzeln wahrscheinlich in diesem frühen Verlust. Durch verschiedene Schutzmittel (wie den Aufbau einer großartigen Vorstellung seines Königtums, d. h. eines grandiosen, sich genügenden, nur den Glanz der Kunst benötigenden Selbstbildes) konnte sich der heranwachsende König stabilisieren. Zunächst scheint er den Verlust der Amme dadurch bewältigt zu haben, dass er sich selbst mit einem weiblichen, gebenden Wesen identifizierte [...]. Später übertrug Ludwig diese mütterliche, genauer 'ammenhafte' Beziehung auf die von ihm geförderten Künstler, aber auch auf Diener und einfache Untertan

Produktinformationen

Titel: Ludwig II. und die Frauen
Untertitel: edition monacensia
Autor:
EAN: 9783869068237
ISBN: 978-3-86906-823-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Allitera Verlag
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 304
Gewicht: 513g
Größe: H221mm x B156mm x T25mm
Jahr: 2018