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Der Minderheitenschutz in Deutschland am Beispiel der Sinti und Roma

  • Kartonierter Einband
  • 52 Seiten
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Stereotypisierung, Marginalisierung, Diskriminierung: ein Kreislauf, der für die Betroffenen nur schwer zu durchbrechen ist. Minde... Weiterlesen
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Beschreibung

Stereotypisierung, Marginalisierung, Diskriminierung: ein Kreislauf, der für die Betroffenen nur schwer zu durchbrechen ist. Minderheitenangehörige müssen sich entweder verleumden, um einigermaßen friedlich leben und der drohenden Gewalt entgehen zu können; oder sie müssen einen alltäglichen Kampf führen, um sich und ihre Identität bewahren zu können und -was am schlimmsten ist- zu verteidigen. Die vorliegende Arbeit zeichnet den Verlauf des Minderheitenschutzes in der Bundesrepublik Deutschland während des Zeitraums 1945 bis 2014 unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Sinti und Roma nach. Mit der These, dass vor jeder Gesetzgebung eine gesellschaftliche Entwicklung stand, werden entsprechend soziopolitische Situationen dargestellt und in Verbindung mit Gesetzesänderungen gebracht, die im gleichen Zeitraum erlassen wurden. Neben der Erkenntnis über die Reziprozität zwischen Gesellschaft und Recht wird dadurch vor allem deutlich, wie stark sowohl die Politik als auch die Judikative eines Staates von der gesellschaftlichen Konstitutation abhängig ist.

Autorentext

Die Autorin studierte vor ihrem Master "Europäische Ethnologie" den BA-Studiengang "Vergleichende Kultur- und Religionswissenschaft" an der Philipps-Universität Marburg, jeweils mit dem Schwerpunkt Rechtsethnologie und Konfliktanthropologie. Ihre Forschung konzentriert sich hierbei vor allem um die Situation von Minderheitenangehörigen.



Klappentext

Stereotypisierung, Marginalisierung, Diskriminierung: ein Kreislauf, der für die Betroffenen nur schwer zu durchbrechen ist. Minderheitenangehörige müssen sich entweder verleumden, um einigermaßen friedlich leben und der drohenden Gewalt entgehen zu können; oder sie müssen einen alltäglichen Kampf führen, um sich und ihre Identität bewahren zu können und -was am schlimmsten ist- zu verteidigen. Die vorliegende Arbeit zeichnet den Verlauf des Minderheitenschutzes in der Bundesrepublik Deutschland während des Zeitraums 1945 bis 2014 unter besonderer Berücksichtigung der Situation der Sinti und Roma nach. Mit der These, dass vor jeder Gesetzgebung eine gesellschaftliche Entwicklung stand, werden entsprechend soziopolitische Situationen dargestellt und in Verbindung mit Gesetzesänderungen gebracht, die im gleichen Zeitraum erlassen wurden. Neben der Erkenntnis über die Reziprozität zwischen Gesellschaft und Recht wird dadurch vor allem deutlich, wie stark sowohl die Politik als auch die Judikative eines Staates von der gesellschaftlichen Konstitutation abhängig ist.

Produktinformationen

Titel: Der Minderheitenschutz in Deutschland am Beispiel der Sinti und Roma
Untertitel: Eine rechtsethnologische Untersuchung
Autor:
EAN: 9783639875485
ISBN: 978-3-639-87548-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Ethnologie
Anzahl Seiten: 52
Gewicht: 150g
Größe: H221mm x B146mm x T10mm
Jahr: 2016