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Analyse und Förderung der Wissenskommunikation in kooperativen computermediierten Lernumgebungen

  • Kartonierter Einband
  • 164 Seiten
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (un... Weiterlesen
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Beschreibung

Magisterarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Pädagogik - Medienpädagogik, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München (unbekannt, Pädagogische Psychologie und empirische Pädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung: Kooperative Lernformen nehmen in der Aus- und Weiterbildung einen immer höheren Stellenwert ein. In neueren Forschungsansätzen wird der eigentliche Nutzen kooperativen Lernens im Vergleich zu individuellem Lernen in der gemeinsamen Wissenskonstruktion gesehen, also dem Austausch bzw. der Aushandlung unterschiedlicher Standpunkte zu einem Thema, aufgrund derer eine gemeinsame Lösung erarbeitet werden soll. Es wird davon ausgegangen, das die aktive Aushandlung verschiedener Perspektiven nicht nur zur Beseitigung von Fehlkonzepten führt, sondern dass in der gemeinsamen Kooperation vor allem kritischeres und mehrperspektivischeres Wissen erworben wird, welches sich somit auch einfach er auf andere Anwendungskontexte übertragen lässt. Zwar gibt es mittlerweile eine Vielzahl pädagogischer Studien, die eine Überlegenheit der kooperativen Lernens gegenüber dem Einzellernen feststellen konnten, ein grundlegendes Problem kooperativer Lernarrangement liegt allerdings in der Tatsache, dass wich die Wissensstände der Lernpartner innerhalb einer Gruppe am Ende der Lernsitzung oftmals quantitativ und qualitativ stark von einander unterscheiden: Renkl fand beispielsweise heraus, dass nur manche Lernpartner deutlich von der Kooperation profitieren, während andere wiederum kaum neues Wissen erwerben oder dieses nicht adäquat anwenden können. Des weiteren wurde beobachtet, dass nur ein sehr geringer Teil des in der Kooperation erworbenen Wissens geteiltes Wissen ist, d.h. Wissensinhalte, über die zwei oder mehr Kooperationspartner nach der Kooperation verfügen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass der Wissensaustausch unter Lernenden nicht immer effektiv ist bzw. dass manche Lernpartner mehr von der gemeinsamen Kooperation profitieren als andere. So konnte Coleman beispielsweise folgende Verhaltensweisen kooperativ Lernender beobachten, die auf eine uneffektive Kooperation hinweisen: Äußerungen werden kaum erklärt oder gerechtfertigt, Es werden eher leere Behauptungen aufgestellt und verteidigt anstatt verschiedene Perspektiven kooperativ auszuhandeln, Die Ideen des Lernpartner werden oftmals verworfen oder gar nicht erst beachtet, Entscheidungen werden vor allem von dem Teilnehmer mit dem höchsten Sozialstatus getroffen. Eine Förderung kooperativen Lernens wäre daher notwendig, allerdings fehlt ihr die Basis: Elaborierte theoretische Modelle, auf deren Grundlage die Analyse und Förderung der gemeinsamen Wissenskonstruktion aufbauen könnte, sind bislang rar . Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Förderungsansätzen, die versuchen durch die Gestaltung verschiedener Ausgangsbedingungen kooperativen Lernens (wie beispielsweise der Aufgabenart oder der Gruppenzusammensetzung), die kooperativen Aktivitäten unter Lernenden zu intensivieren. Allerdings kamen Forschungen , die sich lediglich mit den Ausgangsbedingungen und den Ergebnissen der Kooperation auseinander setzten, meist nicht zu einheitlichen Ergebnissen. So fanden Renkl und Mandl heraus, dass sich Rahmenbedingungen auch gegenseitig substituieren können bzw., oftmals nur für bestimmte Kontexte ihre Gültigkeit besitzen, was einer Generalisierung der Ergebnisse entgegensteht. Zudem muss auch bedacht werden, dass es für eine adäquate gemeinsame Wissenskonstruktion vor allem entscheidend ist, wie die Lernenden miteinander interagieren bzw. kommunizieren. Verschiedene neuere Instruktionsansätze versuchen daher zusätzlich durch verschiedene Strukturierungsmaßnahmen ()wie z.B. Kooperationsskripts) direkt auf die Interaktion der Lernenden einzuwirken, um speziell die als positiv erachteten Verhaltensweisen kooperativ Lernender zu fördern und negative z...

Klappentext

Inhaltsangabe:Problemstellung: Kooperative Lernformen nehmen in der Aus- und Weiterbildung einen immer höheren Stellenwert ein. In neueren Forschungsansätzen wird der eigentliche Nutzen kooperativen Lernens im Vergleich zu individuellem Lernen in der gemeinsamen Wissenskonstruktion gesehen, also dem Austausch bzw. der Aushandlung unterschiedlicher Standpunkte zu einem Thema, aufgrund derer eine gemeinsame Lösung erarbeitet werden soll. Es wird davon ausgegangen, das die aktive Aushandlung verschiedener Perspektiven nicht nur zur Beseitigung von Fehlkonzepten führt, sondern dass in der gemeinsamen Kooperation vor allem kritischeres und mehrperspektivischeres Wissen erworben wird, welches sich somit auch einfach er auf andere Anwendungskontexte übertragen lässt. Zwar gibt es mittlerweile eine Vielzahl pädagogischer Studien, die eine Überlegenheit der kooperativen Lernens gegenüber dem Einzellernen feststellen konnten, ein grundlegendes Problem kooperativer Lernarrangement liegt allerdings in der Tatsache, dass wich die Wissensstände der Lernpartner innerhalb einer Gruppe am Ende der Lernsitzung oftmals quantitativ und qualitativ stark von einander unterscheiden: Renkl fand beispielsweise heraus, dass nur manche Lernpartner deutlich von der Kooperation profitieren, während andere wiederum kaum neues Wissen erwerben oder dieses nicht adäquat anwenden können. Des weiteren wurde beobachtet, dass nur ein sehr geringer Teil des in der Kooperation erworbenen Wissens geteiltes Wissen ist, d.h. Wissensinhalte, über die zwei oder mehr Kooperationspartner nach der Kooperation verfügen. Diese Ergebnisse lassen darauf schließen, dass der Wissensaustausch unter Lernenden nicht immer effektiv ist bzw. dass manche Lernpartner mehr von der gemeinsamen Kooperation profitieren als andere. So konnte Coleman beispielsweise folgende Verhaltensweisen kooperativ Lernender beobachten, die auf eine uneffektive Kooperation hinweisen: Äußerungen werden kaum erklärt oder gerechtfertigt, Es werden eher leere Behauptungen aufgestellt und verteidigt anstatt verschiedene Perspektiven kooperativ auszuhandeln, Die Ideen des Lernpartner werden oftmals verworfen oder gar nicht erst beachtet, Entscheidungen werden vor allem von dem Teilnehmer mit dem höchsten Sozialstatus getroffen. Eine Förderung kooperativen Lernens wäre daher notwendig, allerdings fehlt ihr die Basis: Elaborierte theoretische Modelle, auf deren Grundlage die Analyse und Förderung der gemeinsamen [...]

Produktinformationen

Titel: Analyse und Förderung der Wissenskommunikation in kooperativen computermediierten Lernumgebungen
Untertitel: Eine empirische Untersuchung zur Förderung des Lernprozesses und des Lernerfolges in textvermittelter asynchroner Kommunikation mit einem Kooperationsskript
Autor:
EAN: 9783838665474
ISBN: 978-3-8386-6547-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 164
Gewicht: 245g
Größe: H210mm x B148mm x T11mm
Jahr: 2003