Willkommen, schön sind Sie da!
Logo Ex Libris

Unsere Filialen sind wieder geöffnet! Weitere Informationen

Unsere Filialen sind wieder geöffnet und wir freuen uns auf Ihren Besuch. Bestellungen aus dem Online-Shop können wieder in den Filialen abgeholt werden. Wir arbeiten mit einem Schutzkonzept und den BAG-Verhaltensregeln. Wir freuen uns auf Sie und danken für Ihre Mithilfe. Weitere Informationen zu unseren Massnahmen finden Sie unter exlibris.ch/corona.

schliessen

Interkulturelle Kompetenz als Anforderungsprofil in der psychosozialen Arbeit

  • Kartonierter Einband
  • 128 Seiten
(0) Erste Bewertung abgeben
Bewertungen
(0)
(0)
(0)
(0)
(0)
Alle Bewertungen ansehen
Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Katholische Fachhochschule Nordrhein-West... Weiterlesen
20%
61.50 CHF 49.20
Print on demand - Exemplar wird für Sie besorgt.
Bestellung & Lieferung in eine Filiale möglich

Beschreibung

Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen - Abteilung Paderborn (Sozialwesen), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Einleitung: Wir leben in einer pluralen Gesellschaft. Das Nebeneinander von Menschen, die verschiedenen Religionen und Ethnien angehören, verschiedene kulturelle Hintergründe haben, die voneinander verschiedene Interessen verfolgen und die sich nicht zuletzt in ihrem Aussehen unterscheiden, ist prägend für unsere Gesellschaft. Kalpaka nennt die Heterogenität das prägende Merkmal dieser Gesellschaft . Wie geht eine Gesellschaft mit Heterogenität um? Seitens der Politik ist sie noch nicht anerkannt worden. Wir leben zwar faktisch seit Jahren in einem Einwanderungsland, die Zahl von mehr als 11 Millionen Menschen anderer kultureller Herkunft belegt das, jedoch hat dieser Umstand nicht zu gleichzeitigen kulturellen und sozialen Konsequenzen geführt. Migranten bleiben in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung unterrepräsentiert. Die Zahl der sozialen Einrichtungen für Minoritäten sind verschwindend gering, wo Angebote existieren, fehlen Dolmetscher und qualifiziertes Personal (vgl. Anhang 1). Voraussetzung für die Anerkennung der Pluralität unserer Gesellschaft auf allen Ebenen ist nach Mecheril deren Bejahung. Nur dann wird es möglich, sich mit dem Fremden konstruktiv auseinander zu setzen und eine Kultur des Dialoges zu fördern. Der Linoldruck am Anfang der Arbeit verweist auf diesen Umstand. Dieser Dialog ist sowohl in der Auseinandersetzung mit Menschen anderer Herkunft von Bedeutung, aber ebenso in der Arbeit mit Menschen aus eigenen kulturellen Bezügen. Für die Berater, von denen in dieser Arbeit interkulturelle Kompetenz gefordert wird, bedeutet das, eine Haltung anzunehmen, die das Moment der Anerkennung des Anderen umschließt und offen ist für neue Erfahrungshorizonte. Nur dann werden psychosozial Tätige in der Lage sein, den Anforderungen interkultureller Kompetenz gerecht zu werden. Für den Professionellen heißt das, sich mit Fragestellungen bezüglich der Kultur, des Fremden und der eigenen Fremdheit auseinanderzusetzen und seine Sensibilität im Umgang mit Menschen (fremder Kulturen) zu schärfen. Gang der Untersuchung: Ausgehend davon soll im ersten Kapitel das Thema Kultur angegangen werden. Über eine erste allgemeine Definition (1.1), soll in Punkt 1.2 auf die Problematik um Eigenes und Fremdes eingegangen werden. Es folgt eine Problematisierung um den Begriff Interkulturalität. Die Diskussion um interkulturelle Kompetenz bewegt sich auf zwei Ebenen. Zum einen wird von den Professionellen die Erweiterung ihrer Kompetenzen um interkulturelle Fragestellungen verlangt, zum anderen kann interkulturelle Kompetenz nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn gleichzeitig die interkulturelle Öffnung der Regeldienste erfolgt. Punkt 2 befasst sich mit dem Konzept interkultureller Kompetenz. Ausgehend von der Dreiteilung Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz, wie sie in der (psycho-) sozialen Arbeit gefordert wird, soll auf deren Erweiterung im Zuge der Anforderungen für interkulturelle Kompetenz eingegangen werden. Neben der Klärung des Begriffs Kompetenz unter Punkt 2, erfolgt die Aufteilung in Sachkompetenz (2.1), Sozialkompetenz (2.2) und Selbstkompetenz (2.3). Daneben erfolgt unter Punkt 2.4 der Verweis auf die interkulturelle Öffnung und unter Punkt 2.5 der Versuch, die Frage um den Erwerb interkultureller Kompetenz zu klären. Die Umsetzung des Anforderungsprofils interkulturelle Kompetenz kann in den verschiedensten Kontexten erfolgen. Wenn Interkulturalität als Querschnittsaufgabe verstanden wird, und damit interkulturelle Kompetenz als ein Konzept, mit dem auf die wachsenden Anforderungen in der Gesellschaft reagiert werden soll, muss sie Grundstein jeglicher Ausbildung im psychosozi...

Klappentext

Inhaltsangabe:Einleitung: Wir leben in einer pluralen Gesellschaft. Das Nebeneinander von Menschen, die verschiedenen Religionen und Ethnien angehören, verschiedene kulturelle Hintergründe haben, die voneinander verschiedene Interessen verfolgen und die sich nicht zuletzt in ihrem Aussehen unterscheiden, ist prägend für unsere Gesellschaft. Kalpaka nennt die Heterogenität das prägende Merkmal dieser Gesellschaft . Wie geht eine Gesellschaft mit Heterogenität um? Seitens der Politik ist sie noch nicht anerkannt worden. Wir leben zwar faktisch seit Jahren in einem Einwanderungsland, die Zahl von mehr als 11 Millionen Menschen anderer kultureller Herkunft belegt das, jedoch hat dieser Umstand nicht zu gleichzeitigen kulturellen und sozialen Konsequenzen geführt. Migranten bleiben in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung unterrepräsentiert. Die Zahl der sozialen Einrichtungen für Minoritäten sind verschwindend gering, wo Angebote existieren, fehlen Dolmetscher und qualifiziertes Personal (vgl. Anhang 1). Voraussetzung für die Anerkennung der Pluralität unserer Gesellschaft auf allen Ebenen ist nach Mecheril deren Bejahung. Nur dann wird es möglich, sich mit dem Fremden konstruktiv auseinander zu setzen und eine Kultur des Dialoges zu fördern. Der Linoldruck am Anfang der Arbeit verweist auf diesen Umstand. Dieser Dialog ist sowohl in der Auseinandersetzung mit Menschen anderer Herkunft von Bedeutung, aber ebenso in der Arbeit mit Menschen aus eigenen kulturellen Bezügen. Für die Berater, von denen in dieser Arbeit interkulturelle Kompetenz gefordert wird, bedeutet das, eine Haltung anzunehmen, die das Moment der Anerkennung des Anderen umschließt und offen ist für neue Erfahrungshorizonte. Nur dann werden psychosozial Tätige in der Lage sein, den Anforderungen interkultureller Kompetenz gerecht zu werden. Für den Professionellen heißt das, sich mit Fragestellungen bezüglich der Kultur, des Fremden und der eigenen Fremdheit auseinanderzusetzen und seine Sensibilität im Umgang mit Menschen (fremder Kulturen) zu schärfen. Gang der Untersuchung: Ausgehend davon soll im ersten Kapitel das Thema Kultur angegangen werden. Über eine erste allgemeine Definition (1.1), soll in Punkt 1.2 auf die Problematik um Eigenes und Fremdes eingegangen werden. Es folgt eine Problematisierung um den Begriff Interkulturalität. Die Diskussion um interkulturelle Kompetenz bewegt sich auf zwei Ebenen. Zum einen wird von den Professionellen die [...]

Produktinformationen

Titel: Interkulturelle Kompetenz als Anforderungsprofil in der psychosozialen Arbeit
Autor:
EAN: 9783838662459
ISBN: 978-3-8386-6245-9
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: diplom.de
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 128
Gewicht: 189g
Größe: H211mm x B146mm x T9mm
Jahr: 2002