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Frühchristliche Kirchen mit Baptisterium in der Provincia Dalmatia

  • Kartonierter Einband
  • 196 Seiten
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Der frühste archäologische Nachweis für das Entstehen christlicher Gemeinden im Untersuchungsgebiet lässt sich mit der iadertinisc... Weiterlesen
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Beschreibung

Der frühste archäologische Nachweis für das Entstehen christlicher Gemeinden im Untersuchungsgebiet lässt sich mit der iadertinischen Peterskirche Mitte des 4. Jhs. erbringen, also etwas später als in Aquileia, Porec und Salona. Im Gegensatz zu den coloniae entlang der Adria, bei denen frühchristliche Sakralbauten vornehmlich am Stadtrand oder im Bereich der antiken Vorstadt errichtet wurden, entstand der Nukleus des episkopalen Komplexes inmitten des Tavernenviertels am Forum. Für eine derartige Disposition gibt es nur wenige Vergleichsbeispiele wie etwa im istrischen Nesactium und in Aosta. Am Denkmälerbestand des 5. Jhs. zeigt sich, dass der Christianisierungsprozess in den ländlichen Gebieten wesentlich langsamer als in den Städten voranging. Es musste jedoch auch im dalmatinischen Hinterland auf den zunehmenden Bedarf an Gotteshäusern und die Notwendig-keit von Baptisterien reagiert werden. Wie es sich im Untersuchungsgebiet darstellt, entstanden diese meist als Saalkirchen ausgeführten Bauten in der Nähe eines Latifundiums oder vicus. Die Kirche diente auch sepulkralen Zwecken, wovon die im direkten Umfeld angelegten Gräber wie in Podvrsje/Glavcine, etc. Zeugnis ablegen.

Autorentext

2012-2015:Studium am Institut für Klassische Archäologie der Universität WienProjekte am IKAnt (ÖAW) 2014-2015:The early Christian churches of Brioni (Publikation), Vortrag: Architectural decoration with Christian symbols in late antique/early byzantine houses (Konferenz Sacra privata Uni-Wien) und Teilnahme an der Side- Forschungskampagne



Klappentext

Der frühste archäologische Nachweis für das Entstehen christlicher Gemeinden im Untersuchungsgebiet lässt sich mit der iadertinischen Peterskirche Mitte des 4. Jhs. erbringen, also etwas später als in Aquileia, Porec und Salona. Im Gegensatz zu den coloniae entlang der Adria, bei denen frühchristliche Sakralbauten vornehmlich am Stadtrand oder im Bereich der antiken Vorstadt errichtet wurden, entstand der Nukleus des episkopalen Komplexes inmitten des Tavernenviertels am Forum. Für eine derartige Disposition gibt es nur wenige Vergleichsbeispiele wie etwa im istrischen Nesactium und in Aosta. Am Denkmälerbestand des 5. Jhs. zeigt sich, dass der Christianisierungsprozess in den ländlichen Gebieten wesentlich langsamer als in den Städten voranging. Es musste jedoch auch im dalmatinischen Hinterland auf den zunehmenden Bedarf an Gotteshäusern und die Notwendig-keit von Baptisterien reagiert werden. Wie es sich im Untersuchungsgebiet darstellt, entstanden diese meist als Saalkirchen ausgeführten Bauten in der Nähe eines Latifundiums oder vicus. Die Kirche diente auch sepulkralen Zwecken, wovon die im direkten Umfeld angelegten Gräber wie in PodvrSje/Glavcine, etc. Zeugnis ablegen.

Produktinformationen

Titel: Frühchristliche Kirchen mit Baptisterium in der Provincia Dalmatia
Untertitel: Eine Studie zu den erhaltenen Baustrukturen und der liturgischen Ausstattung
Autor:
EAN: 9783639876383
ISBN: 978-3-639-87638-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: AV Akademikerverlag
Genre: Antike
Anzahl Seiten: 196
Gewicht: 308g
Größe: H220mm x B150mm x T12mm
Jahr: 2016