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Einfluss von standortspezifischen Faktoren auf den Produktionsanlauf am Beispiel der Kfz-Zulieferindustrie

  • Kartonierter Einband
  • 183 Seiten
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Beschreibung

Klappentext

Eine immer stärker zunehmende Globalisierung und die damit einher gehende Wettbewerbsverschärfung zwingen die Kraftfahrzeugindustrie und deren Zulieferer dazu, immer konsequenter alle Möglichkeiten zur Kostenreduktion zu nutzen. In der Produktion geschieht dies zunehmend durch die Verlagerung an neue Standorte mit deutlich niedrigeren Lohnkosten. Neue Fertigungsstätten deutscher Kfz-Hersteller und Zulieferer wurden daher überwiegend im Ausland errichtet, zwischen 1999 und 2004 allein 26 % in Osteuropa. Die Rahmenbedingungen an diesen neuen Produktionsstandorten unterscheiden sich von denen in Deutschland am stärksten bei der Mitarbeiterqualifikation und der infrastrukturellen Ausstattung. Dies wirkt sich vor allem zu Beginn einer Produktion - dem Produktionsanlauf - negativ aus und führt zu niedrigerer Maschinenverfügbarkeit, mehr Ausfallteilen aufgrund von Qualitätsproblemen und somit insgesamt zu niedrigerer verfügbarer Stückzahl. Aus mehreren Gründen nimmt seit geraumer Zeit die Zahl der Produktionsanläufe erheblich zu: Die Kunden fordern heute von der Kfz-Industrie und somit auch von deren Zulieferern schnellere Umsetzung von Innovationen, verkürzte Produktlebenszyklen und eine Differenzierung der Produktpalette. Der schon immer wichtige Produktionsanlauf ist inzwischen zu der entscheidenden Phase im Produktlebenszyklus geworden, nicht nur für das Produkt selbst, sondern oft sogar für den gesamten Unternehmenserfolg. Die Beherrschung des Produktionsanlaufs ist auch bei der Verlagerung an Auslandsstandorte entscheidend für den Erfolg deutscher Unternehmen. Eine ganzheitliche Betrachtung des Produktionsanlaufs muss notwendigerweise die immer innovativeren Produkte und die immer komplexeren Produktionsprozesse, vor allem aber auch die anderen Bedingungen am neuen ausländischen Produktionsstandort mit einbeziehen. Das Ziel dieser Arbeit ist die ganzheitliche Analyse des Produktionsanlaufs auf Grundlage der Klassifizierung der Produkte, der Produktionsprozess und des Produktionsstandorts, um daraus Dauer und Besonderheiten von Produktionsanläufen zu prognostizieren und Verbesserungspotentiale bezüglich Qualität, Kosten und Liefererfüllung abzuleiten. Es wird speziell die Situation am Produktionsstandort Ungarn beschrieben. Die erarbeitete Methode basiert auf der Auswertung von 56 Expertenbefragungen und 26 persönlichen Interviews von Mitarbeitern an deutschen, ungarischen und australischen Produktionsstandorten sowie die Analyse von 18 Produktionsanläufen von 12 grundlegend unterschiedlichen Kfz-Elektronik-Produkten. Sie beantwortete vor allem die Frage nach dem Einfluss des Standortes auf den Produktionsanlauf und wies zugleich auf Möglichkeiten zu seiner Optimierung hin. Die Komplexität der Produkte wurde durch Paarvergleich mehrer Faktoren klassifiziert und jeweils einer von fünf Komplexitätsklassen zugeordnet werden. Die Prozesse werden in analoger Weise klassifiziert. Zur Klassifizierung des Standorts wurden 29 harte Faktoren erfasst und zu fünf Kategorien zusammengefasst. Im Laufe der Untersuchung ergab sich, dass die Erfassung der harten Faktoren für eine Charakterisierung des neuen Standorts nicht ausreicht, weshalb auch kulturelle Unterschiede und weitere weiche Faktoren mit in die Untersuchung einbezogen wurden. Der Produktionsanlauf kann in Form einer Potenzfunktion beschrieben werden, wenn kurzfristige Produktionseinflüsse nicht berücksichtigt werden, sondern nur der langfristige Trend ermittelt wird. In dieser Arbeit wurde gezeigt, wie die Variablen dieser Potenzfunktion von Produkt, Produktionsprozess und Produktionsstandort abhängen. Damit ist es nun möglich, Anlaufkurven zu berechnen und die zu erwartenden Ertragsverluste während des Produktionsanlaufs vorauszusagen. Damit sind ganzheitliche Analysen von Produktionsanläufen an einem neuen, ausländischen Standort und die Bestimmung von produktionsstandortspezifischen Verbesserungspotentialen mit hohem Praxisbezug möglich. Es kann also für den neuen, ausländischen Standort valide prognostiziert werden, mit welchen Ertragsverlusten in der Produktionsanlaufphase gerechnet werden muss. Darüber hinaus können Maßnahmen zur Minimierung dieser Ertragsverluste z.B. durch frühzeitige, gezielte Qualifizierungsmaßnahmen eingeleitet werden. Letztendlich kann auch entschieden werden, ob und wann Produkte einer bestimmten Komplexitätsklasse an einen neuen Standort am wirtschaftlichsten verlagert werden können.

Produktinformationen

Titel: Einfluss von standortspezifischen Faktoren auf den Produktionsanlauf am Beispiel der Kfz-Zulieferindustrie
Autor:
EAN: 9783832263447
ISBN: 978-3-8322-6344-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Shaker Verlag
Genre: Maschinenbau
Anzahl Seiten: 183
Gewicht: 396g
Größe: H211mm x B149mm x T19mm
Veröffentlichung: 01.07.2007
Jahr: 2007