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Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG. Empirische Analyse der Angaben ausgewählter HDAX Unternehmen im Zeitraum 2009 bis 2015

  • Kartonierter Einband
  • 48 Seiten
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Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,5, Hochschule für Wirt... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,5, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) wurde im Jahr 2002 erstmalig von der hierfür eingesetzten Regierungskommission verabschiedet und ging aus einer weltweiten Debatte um die optimale Unternehmensleitung und -überwachung ebendieser Unternehmensleitung (Corporate Governance (CG)) hervor. Mit dem Ziel die entsprechenden CG-Strukturen deutscher (börsennotierter) Unternehmen transparenter darzustellen und zu verbessern, gibt der Kodex dazu einerseits die diesbezüglich wichtigsten Wirtschaftsgesetze wieder und "enthält [andererseits] international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung" (Präambel des DCGK idF v. 5. Mai 2015). Mit der Verpflichtung zur Abgabe einer Entsprechenserklärung gemäß 161 AktG wurde der DCGK ebenfalls 2002 gesetzlich verankert. Seitdem müssen nach dem Comply or Explain Prinzip Abweichungen von den Empfehlungen des Kodex offen gelegt werden. Die Sanktionierung überlässt der Gesetzgeber dabei dem Kapitalmarkt. Diese Entscheidung wurde in Deutschland häufig kritisch gesehen, da dies grundsätzlich einen hohen Investorenschutz voraussetzt, während in Deutschland eher ein relativ hoher Gläubigerschutz besteht. Demnach stellt sich die Frage, inwieweit der DCGK trotz seiner rechtlichen Unverbindlichkeit tatsächlich Wirkung entfalten kann. Dies soll im Rahmen der Untersuchung analysiert werden, deren Ausgangspunkt das Jahr 2009 darstellt, in welchem die Stellungnahme zur Unternehmensführung durch das verabschiedete BilMoG um wesentliche zu veröffentlichende Angaben erweitert wurde. Im Voraus der empirischen Analyse soll nach der Darstellung des DCGK und des 161 AktG auf die theoretischen wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen des Soft Law eingegangen werden, um ein potenzielles Akzeptanzniveau ermitteln zu können. Schließlich soll das Konzept auch kritisch betrachtet werden. Auf Basis der theoretischen Erkenntnisse sollen im Anschluss die Angaben der Entsprechenserklärungen anhand verschiedener Kriterien analysiert und ausgewertet werden. Entgegen der Masse der Studien, welche die Korrelation zwischen der Einhaltung des DCGK von DAX - und MDAX - Gesellschaften und deren Performance untersucht, wird im Rahmen der vorliegenden Arbeit detailliert die Einhaltung des Kodex von größtenteils kleineren HDAX - Unternehmen analysiert. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung der Angaben im Zeitraum 2009 bis 2015 sowie die Erkenntnisse, die daraus gewonnen werden können.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,5, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) wurde im Jahr 2002 erstmalig von der hierfür eingesetzten Regierungskommission verabschiedet und ging aus einer weltweiten Debatte um die optimale Unternehmensleitung und -überwachung ebendieser Unternehmensleitung (Corporate Governance (CG)) hervor. Mit dem Ziel die entsprechenden CG-Strukturen deutscher (börsennotierter) Unternehmen transparenter darzustellen und zu verbessern, gibt der Kodex dazu einerseits die diesbezüglich wichtigsten Wirtschaftsgesetze wieder und "enthält [andererseits] international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung" (Präambel des DCGK idF v. 5. Mai 2015). Mit der Verpflichtung zur Abgabe einer Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurde der DCGK ebenfalls 2002 gesetzlich verankert. Seitdem müssen nach dem Comply or Explain Prinzip Abweichungen von den Empfehlungen des Kodex offen gelegt werden. Die Sanktionierung überlässt der Gesetzgeber dabei dem Kapitalmarkt. Diese Entscheidung wurde in Deutschland häufig kritisch gesehen, da dies grundsätzlich einen hohen Investorenschutz voraussetzt, während in Deutschland eher ein relativ hoher Gläubigerschutz besteht. Demnach stellt sich die Frage, inwieweit der DCGK trotz seiner rechtlichen Unverbindlichkeit tatsächlich Wirkung entfalten kann. Dies soll im Rahmen der Untersuchung analysiert werden, deren Ausgangspunkt das Jahr 2009 darstellt, in welchem die Stellungnahme zur Unternehmensführung durch das verabschiedete BilMoG um wesentliche zu veröffentlichende Angaben erweitert wurde. Im Voraus der empirischen Analyse soll nach der Darstellung des DCGK und des § 161 AktG auf die theoretischen wirtschaftlichen und rechtlichen Konsequenzen des Soft Law eingegangen werden, um ein potenzielles Akzeptanzniveau ermitteln zu können. Schließlich soll das Konzept auch kritisch betrachtet werden. Auf Basis der theoretischen Erkenntnisse sollen im Anschluss die Angaben der Entsprechenserklärungen anhand verschiedener Kriterien analysiert und ausgewertet werden. Entgegen der Masse der Studien, welche die Korrelation zwischen der Einhaltung des DCGK von DAX - und MDAX - Gesellschaften und deren Performance untersucht, wird im Rahmen der vorliegenden Arbeit detailliert die Einhaltung des Kodex von größtenteils kleineren HDAX - Unternehmen analysiert. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung der Angaben im Zeitraum 2009 bis 2015 sowie die Erkenntnisse, die daraus gewonnen werden können.

Produktinformationen

Titel: Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG. Empirische Analyse der Angaben ausgewählter HDAX Unternehmen im Zeitraum 2009 bis 2015
Autor:
EAN: 9783668351066
ISBN: 978-3-668-35106-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Management
Anzahl Seiten: 48
Gewicht: 83g
Größe: H210mm x B148mm x T3mm
Jahr: 2016
Auflage: 1. Auflage.