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Risikokommunikation als Machtproblem

  • Kartonierter Einband
  • 375 Seiten
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Die Kommunikation über technische und ökologische Risiken stellt für bestimmte soziale Akteure ein Machtproblem dar, ihren Bewertu... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Kommunikation über technische und ökologische Risiken stellt für bestimmte soziale Akteure ein Machtproblem dar, ihren Bewertungsmustern, Prinzipien und Interessen in öffentlichen Risikodiskussionen Geltung zu verschaffen. Belegt wird dies am Beispiel eines kommunalen Konflikts um die Abfallentsorgung. Mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse verschiedener Dokumente wurden die Betroffenheits- und Interessenlagen, Grundsatzhaltungen und Taktiken der widerstreitenden Akteure, die Machstrukturen und -beziehungen untersucht. Die Analyse dieses kommunalen Konflikts zeigt, daß bestimmte Interessen- und Machtkonstellationen, Handlungspotentiale und -gelegenheiten, Verhandlungstrümpfe, Abhängigkeiten und Rüchsichtnahmen den Verlauf und Ausgang einer Risikodiskussion bestimmen. Der Einsatz von Meditationsverfahren könnte u.U. den aus den Machtasymmetrien erwachsenden Kommunikationsproblemen entgegenwirken.

Autorentext
Der Autor: Alexander Compare studierte von 1982 bis 1987 und 1990 Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Internationale technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit an der RWTH Aachen. Von 1988 bis 1989 Zivildienst, 1990 Magisterexamen. 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Soziologie der RWTH Aachen. Von 1992 bis 1994 Stipendiat des Evangelischen Studienwerks. 1995 Promotion. Seitdem ist er Mitarbeiter im Projektbüro des Landesversorgungsamtes NRW für das Projekt «Neugestaltung der Versorgungsaufwendungen» des Landesarbeitsministeriums NRW.

Klappentext

Die Kommunikation über technische und ökologische Risiken stellt für bestimmte soziale Akteure ein Machtproblem dar, ihren Bewertungsmustern, Prinzipien und Interessen in öffentlichen Risikodiskussionen Geltung zu verschaffen. Belegt wird dies am Beispiel eines kommunalen Konflikts um die Abfallentsorgung. Mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse verschiedener Dokumente wurden die Betroffenheits- und Interessenlagen, Grundsatzhaltungen und Taktiken der widerstreitenden Akteure, die Machstrukturen und -beziehungen untersucht. Die Analyse dieses kommunalen Konflikts zeigt, daß bestimmte Interessen- und Machtkonstellationen, Handlungspotentiale und -gelegenheiten, Verhandlungstrümpfe, Abhängigkeiten und Rüchsichtnahmen den Verlauf und Ausgang einer Risikodiskussion bestimmen. Der Einsatz von Meditationsverfahren könnte u.U. den aus den Machtasymmetrien erwachsenden Kommunikationsproblemen entgegenwirken.



Inhalt
Aus dem Inhalt: Risiko und Risikokommunikation als soziologischer Forschungsbereich - Risikokommunikation als Machtproblem - Bestimmungsfaktoren der Aktivitätsbereitschaft - Alte, offizielle und versteckte Agenden - Meta-Konflikte in der Entsorgungs- und Risikodiskussion - Taktiken und Argumentationsfiguren bei der Durchsetzung bestimmter Risikoentscheidungen - Meditation als neues Diskursverhalten - Ausweg oder Irrweg?

Produktinformationen

Titel: Risikokommunikation als Machtproblem
Untertitel: Dargestellt am Beispiel eines kommunalen Konflikts um die Abfallentsorgung
Autor:
EAN: 9783631494783
ISBN: 978-3-631-49478-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 375
Gewicht: 486g
Größe: H325mm x B151mm x T21mm
Jahr: 1995
Auflage: Neuausg.

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