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Yo no invento nada. KZ-Erfahrung und ihre Verarbeitung in den Kurzgeschichten von Max Aub, insbesondere "Manuscrito Cuervo"

  • Kartonierter Einband
  • 40 Seiten
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Freie Universit... Weiterlesen
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Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Romanistik - Spanische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1,7, Freie Universität Berlin (Institut für Romanische Philologie), Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Ich möchte mich in dieser Arbeit mit einem Bereich Aub'schen Schaffens befassen, welcher in der Literaturwissenschaft bisher erstaunlich wenig Betrachtung fand: die Erfahrung des Konzentrationslagers und dessen Darstellung in Max Aubs Kurzgeschichten. Durch die Beleuchtung inhaltlicher Aspekte dieser 'KZ-Kurzprosa' sowie ihrer literarischen Darstellungsformen und -strategien soll herausgefunden werden, was uns zum (Über)Leben im KZ erzählt wird und wie der Autor es schafft, diese Ereignisse für uns erfahrbar zu machen. Welche thematischen Diskurse also verbinden diese Erzählungen miteinander und welche Rückschlüsse können wir bezüglich ihrer gemeinen oder geteilten poetologischen Verfasstheit ziehen? "Nicht die große Geschichte ist Aubs Thema, sondern das Schicksal der Kreatur, das Lieben und Hoffen und Leiden des Einzelnen im Angesicht des Todes" (BUSCHMANN 2002: 29). In Aubs Texten sind der Dialog und die Polyphonie die gängigen Methoden, um von der Menge der verschiedenen Einzelschicksale auf das 'Große Ganze' des Bürgerkrieges zu schließen. Dieses zentrale Verfahren findet sich auch in Aubs KZ-Kurzprosa wieder. Eine der Erzählungen jedoch bildet dabei eine Ausnahme; sie versucht sehr wohl, auf geradezu universale Weise, 'die große Geschichte' zu erzählen: Im Manuscrito cuervo (Historia de Jacobo) lässt Aub den Raben Jacobo als außenstehenden, beobachtenden Deuter des menschlichen Lebens im Konzentrationslager "Le Vernet" berichten. Die 'rabische' Perspektive bleibt dabei stets auf das KZ beschränkt, was dazu führt, dass Jacobo die eigentlich 'außerordentlichen' Vorgänge im Mikrokosmos KZ auf die gesamte menschliche Gesellschaftsordnung projiziert. Dabei entstehen zahlreiche satirische Momente und Logi

Produktinformationen

Titel: Yo no invento nada. KZ-Erfahrung und ihre Verarbeitung in den Kurzgeschichten von Max Aub, insbesondere "Manuscrito Cuervo"
Autor:
EAN: 9783668113220
ISBN: 978-3-668-11322-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 40
Gewicht: 49g
Größe: H211mm x B149mm x T3mm
Jahr: 2016
Auflage: 1. Auflage.

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