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"Was wäre gewesen, wenn...?"

  • Kartonierter Einband
  • 64 Seiten
Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,8, Ruhr-Universität Bochum (Germani... Weiterlesen
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Beschreibung

Masterarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,8, Ruhr-Universität Bochum (Germanistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Abschlussarbeit für den Master of Education in den Fächern Deutsch und Geschichte beschäftigt sich mit dem Thema der kontrafaktischen beziehungsweise parahistorischen Alternativweltgeschichte. Sie wird zweigeteilt in den Bereich des Geschichtsschreibers und in den Bereich des Dichters, woraus sich eine Gliederung in vier Abschnitte ergibt: Zunächst werden in dieser Einleitung Thema, Gliederung und Forschungsstand dargelegt. Abschnitt 2 bezieht sich daraufhin auf den Bereich der Geschichtswissenschaft, wobei erörtert wird, welche Einwände gegen kontrafaktische Fragen vorherrschen und welchen Nutzen sie im Gegenzug haben können. In Abschnitt 3 wird die Seite des Poeten behandelt, wobei das literarische Genre des alternativweltgeschichtlichen Romans untersucht wird. Es wird darum gehen, das bislang eher weniger bekannte Phänomen einem Genre zuzuordnen und schließlich exemplarisch anhand von fünf Romanen herausragende Vertreter desselben zu analysieren. Diese fünf Romane sind Fatherland von Robert Harris, Der 21. Juli von Christian von Ditfurth, Stimmen der Nacht von Thomas Ziegler, Morbus Kitahara von Christoph Ransmayr und Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten von Christian Kracht. Zu dieser Textauswahl ist Folgendes zu erwähnen: Die bisherige Beschäftigung mit alternativweltgeschichtlicher Literatur beschränkte sich zumeist auf englischsprachige Romane. Das liegt nahe, da das Phänomen im anglo-amerikanischen Raum wesentlich ausgeprägter ist als im Deutschen. Bekannte parahistorische Werke wie The Man in the High Castle von Philip K. Dick und The Plot Against America von Philip Roth dienten bislang auch deutschen Autoren zur Analyse des Genres. In dieser Arbeit wird nun der Blick auf die deutschsprachigen Vertreter gelenkt. Dabei ist gleichsam als Prototyp für das Genre Robert Harris' Roman Fatherland die einzige englischsprachige Ausnahme. Am Ende eines jeden Bereichs wird, da es sich hier um eine Arbeit für den Master of Education handelt, ein didaktischer Ansatz präsentiert. Dabei wird der Frage nach gegangen, inwiefern das Dargestellte eine Bereicherung für den Geschichts- beziehungsweise Deutschunterricht sein könnte.

Autorentext
Alexander Batzke, M.Ed., wurde 1986 in Bottrop geboren. Sein Studium der Germanistik und Geschichte an der Ruhr-Universität Bochum schloss er im Sommersemester 2013 mit dem akademischen Grad des Masters of Education ab. Im November desselben Jahres begann er sein Referendariat für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen in Münster. Neben seiner langjährigen Arbeit im Bereich der Nuklearbehälterdokumentation sowie des Strahlenschutzes bei der Gesellschaft für Nuklearservice in Essen erlangte der Autor auch Einblicke in die Archivarbeit beim historischen Konzernarchiv des RWE. Sein Interesse an Technik- und Umweltgeschichte spiegelte sich 2011 in seiner Bachelor Arbeit mit dem Titel Sicherheit und Innovationen im Bergbau Ende des 19. Jahrhunderts wider. Alexander Batzke ist verheiratet und lebt in Münster.

Produktinformationen

Titel: "Was wäre gewesen, wenn...?"
Untertitel: Alternativweltgeschichtliche Literatur 1990-2010
Autor:
EAN: 9783656531623
ISBN: 978-3-656-53162-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 64
Gewicht: 106g
Größe: H213mm x B146mm x T7mm
Jahr: 2013
Auflage: 1. Auflage.