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Gehirn und Handlung

  • Fester Einband
  • 162 Seiten
Nahezu jede naturwissenschaftliche Epoche befasste sich mit der Frage, ob oder unter welchen Umständen der Mensch als willensfrei ... Weiterlesen
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Beschreibung

Nahezu jede naturwissenschaftliche Epoche befasste sich mit der Frage, ob oder unter welchen Umständen der Mensch als willensfrei und mental verursachend beschrieben werden kann. Was zwischen Descartes, den Influxionisten, Husserl und der modernen Neurophysiologie zu verhandeln gewesen wäre, will somit als Leit- und Grundmotiv der Fragen nach mentaler Verursachung und Willensfreiheit immer wieder in die Welt treten. Neu sind heute aber das Vokabular und die Daten, die der Gegenwartsdebatte ihre Gestalt verleihen. In diesem Zusammenhang wird insbesondere Libets Experiment zur Willkürmotorik als empirisch eingeläutetes "Ende der mentalen Verursachung" ins Treffen geführt. In diesem Buch werden diese Befunde diskutiert und allgemeiner die Rolle, die das Bereitschaftspotential in Hinblick auf intentionale Handlungen einnimmt. Diese Diskussion zeigt, dass die freiheitsskeptische Deutung der Befunde von Libet (und einiger Nachfolgestudien) einer Analyse der Gesamtbefunde nicht standhalten kann.

Autorentext
Dr. Alexander Batthyany unterrichtet Wissenschaftstheorie und Philosophie der Psychologie am Institut für Wissenschaftstheorie der Universität Wien. Er leitet die wissenschaftliche Abteilung des Viktor-Frankl-Instituts in Wien, wo er gemeinsam mit Dr. Eleonore Frankl den Nachlass Viktor Frankls betreut.

Produktinformationen

Titel: Gehirn und Handlung
Untertitel: Anmerkungen zum Bereitschaftspotential
Autor:
EAN: 9783825366179
ISBN: 978-3-8253-6617-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: Universitätsvlg. Winter
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 162
Gewicht: 290g
Größe: H219mm x B141mm x T17mm
Veröffentlichung: 23.05.2016
Jahr: 2016
Land: DE