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Die Zerbrechlichkeit der Körper

  • Kartonierter Einband
  • 129 Seiten
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Es gehört zu den Vorgaben des Georg-Büchner-Preises, daß die Preisträger zu Büchner Stellung beziehen und damit gleichzeitig ihre ... Weiterlesen
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Beschreibung

Es gehört zu den Vorgaben des Georg-Büchner-Preises, daß die Preisträger zu Büchner Stellung beziehen und damit gleichzeitig ihre poetologische Position verdeutlichen. Der Vergleich der beiden Reden von Heiner Müller und Durs Grünbein gibt Aufschluß über den Generationswechsel, der zwischen den Dichtern stattgefunden hat. Müller rekurriert in seiner Rede "Die Wunde Woyzeck" (1985) vornehmlich auf das Drama "Woyzeck", während Grünbein in "Den Körper zerbrechen" (1995) auf die Probevorlesung "über Schädelnerven" eingeht. Die Theorie der Transtextualität von Gérard Genette dient dazu, die zahlreichen transtextuellen Phänomene der Preisreden zu entschlüsseln. Anhand der Konzeptionen des ästhetischen Fragments werden poetologische Unterschiede diskutiert. Abschließend zeigt die Autorin, inwieweit die Form des Fragments und die in beiden Reden entfaltete Metapher "Maschine und Körper" eine utopische Qualität aufweisen.

Autorentext
Die Autorin: Alexa Hennemann, geboren 1970, studierte Deutsche Philologie, Philosophie und Filmwissenschaft in Mainz. Seit 1998 im Suhrkamp Verlag in Frankfurt/Main tätig.

Klappentext

Es gehört zu den Vorgaben des Georg-Büchner-Preises, daß die Preisträger zu Büchner Stellung beziehen und damit gleichzeitig ihre poetologische Position verdeutlichen. Der Vergleich der beiden Reden von Heiner Müller und Durs Grünbein gibt Aufschluß über den Generationswechsel, der zwischen den Dichtern stattgefunden hat. Müller rekurriert in seiner Rede Die Wunde Woyzeck (1985) vornehmlich auf das Drama Woyzeck, während Grünbein in Den Körper zerbrechen (1995) auf die Probevorlesung über Schädelnerven eingeht. Die Theorie der Transtextualität von Grard Genette dient dazu, die zahlreichen transtextuellen Phänomene der Preisreden zu entschlüsseln. Anhand der Konzeptionen des ästhetischen Fragments werden poetologische Unterschiede diskutiert. Abschließend zeigt die Autorin, inwieweit die Form des Fragments und die in beiden Reden entfaltete Metapher Maschine und Körper eine utopische Qualität aufweisen.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Transtextualität nach Gérard Genette - «Die Wunde Woyzeck» als Hypertext des Fragments «Woyzeck» - Die Metapher «Woyzeck» - «Den Körper zerbrechen» als Metatext der Probevorlesung «über Schädelnerven» - Physiologie in der Dichtung - Autopsie als poetisches Verfahren - Körper und Utopie.

Produktinformationen

Titel: Die Zerbrechlichkeit der Körper
Untertitel: Zu den Georg-Büchner-Preisreden von Heiner Müller und Durs Grünbein
Autor:
EAN: 9783631349670
ISBN: 978-3-631-34967-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 129
Gewicht: 183g
Größe: H211mm x B151mm x T11mm
Jahr: 2000
Auflage: Neuausg.

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