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Beteiligung bei Fahrlässigkeit

  • Kartonierter Einband
  • 398 Seiten
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Beschreibung

Wie lassen sich Selbstverantwortung und Akzessorietät als Zurechnungsprinzip vereinbaren? Worin liegt der Zurechnungsgrund bei gemeinsamem Handeln? Inwiefern wirkt sich die Arbeitsteilung entlastend oder belastend in bezug auf den einzelnen aus? Diese und andere Fragen der strafrechtlichen Beteiligungslehre behandelt Alex van Weezel aus einer Perspektive, die der Eigenart der Verhaltenszurechnung bei gemeinsamem Handeln durch einen normativen Begriff der Akzessorietät gerecht werden will.Der Vorschlag stellt auf einen normativen, von der Unterscheidung zwischen Vorsatz- und Fahrlässigkeitstaten unabhängigen Einheitsbeteiligtenbegriff ab und bleibt sowohl den nicht-akzessorischen wie den subjektiven Begründungen strafrechtlicher Mitverantwortung fern. Die Folgerungen seiner Auffassung zieht der Autor für den kontroversen Unterlassungsbereich, für die Gremienentscheidungen und die arbeitsteilige Begehung sowie bezüglich der strafbaren Hilfeleistung.

Klappentext

Wie lassen sich Selbstverantwortung und Akzessorietät als Zurechnungsprinzip vereinbaren? Worin liegt der Zurechnungsgrund bei gemeinsamem Handeln? Inwiefern wirkt sich die Arbeitsteilung entlastend oder belastend in bezug auf den einzelnen aus? Diese und andere Fragen der strafrechtlichen Beteiligungslehre behandelt Alex van Weezel aus einer Perspektive, die der Eigenart der Verhaltenszurechnung bei gemeinsamem Handeln durch einen normativen Begriff der Akzessorietät gerecht werden will. Der Vorschlag stellt auf einen normativen, von der Unterscheidung zwischen Vorsatz- und Fahrlässigkeitstaten unabhängigen Einheitsbeteiligtenbegriff ab und bleibt sowohl den nicht-akzessorischen wie den subjektiven Begründungen strafrechtlicher Mitverantwortung fern. Die Folgerungen seiner Auffassung zieht der Autor für den kontroversen Unterlassungsbereich, für die Gremienentscheidungen und die arbeitsteilige Begehung sowie bezüglich der strafbaren Hilfeleistung.



Inhalt

1. Teil: Einleitung. Vorgaben, Gang der Untersuchung und Darstellung des Ausgangspunkts: A. Gang der Untersuchung - B. Ausgangspunkt: Mittäterschaft bei Delikten kraft Organisationszuständigkeit: Tatherrschaft als Faktum: Die Übertragung des Einzeltäter-Paradigmas auf den Bereich des gemeinsamen Handelns - Das Problem des gemeinsamen Handelns - Zusammenfassung und Ausblick - 2. Teil: Beteiligung im Fahrlässigkeitsbereich. Kritische Darstellung des Diskussionsstandes: A. Beteiligung im Fahrlässigkeitsbereich: Die sogenannte fahrlässige Beteiligung an vorsätzlicher Tat - Die (verdeckte) vorsätzliche Beteiligung an fahrlässiger Tat - Mitwirkung mehrerer fahrlässig handelnder bzw. unterlassender Personen - B. Gemeinschaftliche Gefahrbegründung: Grundzüge der gegenwärtigen Lehre - Ergänzungen und Korrekturen: Die Entwicklung der Lehre der gemeinschaftlichen Gefahrbegründung - 3. Teil: Verhaltenszurechnung bei gemeinsamem Handeln: A. Individuelle Vermeidbarkeit und Beteiligungsverhältnis: Reine Vermeidbarkeit - Mittäterschaft bei unterschiedlicher Art der individuellen Vermeidbarkeit - Mittäterschaft bei erfolgsqualifizierten Delikten - B. Normative Gemeinsamkeit: Beteiligung als gemeinsame Zuständigkeit für das tatbestandsmäßige Verhalten - Der Lösungsansatz - C. Normative Gemeinsamkeit nach Fallgruppen: Normative Gemeinsamkeit im Unterlassungsbereich - Gemeinsame Verantwortung der Mitglieder eines Gremiums - Normative Gemeinsamkeit beim Begehungsdelikt - Normative Gemeinsamkeit im Fall der Beihilfe - Rekapitulation - Beteiligungsvorschriften und Strafbarkeit der Beteiligung im Fahrlässigkeitsbereich - Zusammenfassung - Literaturverzeichnis, Sachregister

Produktinformationen

Titel: Beteiligung bei Fahrlässigkeit
Untertitel: Ein Beitrag zur Verhaltenszurechnung bei gemeinsamem Handeln
Autor:
EAN: 9783428120352
ISBN: 978-3-428-12035-2
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Öffentliches Recht
Anzahl Seiten: 398
Gewicht: 526g
Größe: H234mm x B155mm x T20mm
Jahr: 2006
Auflage: 1., Aufl

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