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Die Genese der Peirce‘schen Semiotik

  • Kartonierter Einband
  • 444 Seiten
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Es ist bekannt, daß sich das Philosophieren Peircens am Kategorienproblem entzündet hat. Weniger bekannt ist, daß Peirce dieses Pr... Weiterlesen
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Beschreibung

Es ist bekannt, daß sich das Philosophieren Peircens am Kategorienproblem entzündet hat. Weniger bekannt ist, daß Peirce dieses Problem zunächst nicht vom Standpunkt Kants, sondern von jenem Schillers her konzipiert. Es sind die Ästhetischen Briefe, in denen Peirce in an al-most unrecognizable disguise seine Kategorien vorgebildet sieht: physischer, ästhetischer und moralischer Zustand, so erläutert Schiller im 25. Brief, sind drey Momente, die sich nicht nur bey jeder einzelnen Wahrnehmung eines Objekts unterscheiden lassen, sondern zudem sowohl verschiedene Epochen für die Entwicklung der ganzen Menschheit alsauch solche der Entwicklung eines einzelnen Menschen darstellen. Von diesem teleologischen Ansatzpunkt her läßt sich die übergreifende systematische Perspektive, in der die kategoriale Semiotik Peircens entsteht, als eine Reflexion auf die Bedingungen der Konkretisierung jener auch von Kant im ideenlogischen Rahmen thematisierten Historizität und Dynamik der fragenden Vernunft fixieren.

Autorentext
Alessandro Topa, geb. 1970 in Mailand, studierte Philosophie, Kommunikationsforschung und Romanistik in Bonn, wo er 2006 mit vorliegender Untersuchung promovierte. Arbeitsschwerpunkte/historisch: griechische Philosophie, Deutscher Idealismus, Pragmatismus; Arbeitsschwerpunkte/systematisch: Ontologie, Logik, Ästhetik, Handlungstheorie, Semiotik, Geschichtsphilosophie.

Klappentext

Es ist bekannt, daß sich das Philosophieren Peircens am Kategorienproblem entzündet hat. Weniger bekannt ist, daß Peirce dieses Problem zunächst nicht vom Standpunkt Kants, sondern von jenem Schillers her konzipiert. Es sind die Ästhetischen Briefe, in denen Peirce "in an almost unrecognizable disguise" seine Kategorien vorgebildet sieht: physischer, ästhetischer und moralischer Zustand, so erläutert Schiller im 25. Brief, sind "drey Momente", die sich nicht nur "bey jeder einzelnen Wahrnehmung eines Objekts unterscheiden" lassen, sondern zudem sowohl "verschiedene Epochen für die Entwicklung der ganzen Menschheit" als auch solche der Entwicklung "eines einzelnen Menschen" darstellen. Von diesem teleologischen Ansatzpunkt her läßt sich die übergreifende systematische Perspektive, in der die kategoriale Semiotik Peircens entsteht, als eine Reflexion auf die Bedingungen der Konkretisierung jener auch von Kant im ideenlogischen Rahmen thematisierten Historizität und Dynamik der "fragenden Vernunft" fixieren.

Produktinformationen

Titel: Die Genese der Peirce‘schen Semiotik
Untertitel: Teil 1: Das Kategorienproblem (1857 - 1865)
Autor:
EAN: 9783826035081
ISBN: 978-3-8260-3508-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Königshausen & Neumann
Genre: 19. Jahrhundert
Anzahl Seiten: 444
Gewicht: 683g
Größe: H237mm x B157mm x T34mm
Jahr: 2007

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