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Föderalismus - Ein Vergleich von Russland und Deutschland

  • Kartonierter Einband
  • 80 Seiten
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Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Fallstudien, Länderstudien, Note: 3,0, Georg-August-Universität Göttingen, Spr... Weiterlesen
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Beschreibung

Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Fallstudien, Länderstudien, Note: 3,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Von den weltweit knapp 200 Staaten sind 24 föderativ aufgebaut. Die föderativen Systeme unterscheiden sich in ihrem internen institutionellen Aufbau sowie in ihrer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammensetzung. "Föderativ aufgebaute Staaten können aus gerade einmal zwei oder mehr als achtzig territorialen Einheiten bestehen. Einige föderativ aufgebaute Staaten sind stark zentralisiert und konzentrieren Zuständigkeiten bei der Zentralregierung, während andere dezentralerer sind und die Gliedstaaten über weit reichende Autonomie und Ermessensspielräume verfügen. In einigen gibt es zwischen der Zentralregierung und den regionalen Regierungen eine klare Aufteilung der Befugnisse, wohingegen die Befugnisse in anderen föderativen Systemen in weiteren Gebieten überlappen. [...] Einige föderativ aufgebaute Staaten sind stabil und harmonisch, anderer hingegen instabil und geteilt. [...] Jeder föderativ aufgebauter Staat ist das einzigartige Produkt von Entscheidungen führender Politiker sowie umfassender historischer Beweggründe. Manchmal wurde der innerstaatliche Föderalismus gewählt, um früher getrennte Länder in einem Staat zu vereinen oder um einen ehemaligen Zentralstaat umzustrukturieren, oder es war das Ergebnis beider Prozesse gemeinsam."1 Der innerstaatliche Föderalismus ist nicht immer das Beste, und es gibt auch keine beste Version von föderativen Systemen. Die föderativen Systeme eignen sich offenbar besonders für Demokratien mit einer großen Bevölkerung oder einem großen Staatsgebiet sowie für Länder mit regional konzentrierten, unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Im laufe der Zeit sollte sich ein Großteil der Bevölkerung eines föderativ aufgebauten Staates mit dem ganzen Land identifizieren können. Es gibt keine einfache Formel für den Entwurf oder das Verständnis von föderativen Systemen. Der Vergleich verschiedener föderativ aufgebauter Staaten kann jedoch zum Verständnis dazu beitragen, wie sich verschiedene föderale Regelungen in bestimmten Zusammenhängen auswirken würden. Ähnliche Einrichtungen können sich in verschiedenen politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Zusammenhängen recht unterschiedlich auswirken. Ähnlich gelagerte Regelungen haben unter Umständen ganz unterschiedliche Effekte, abhängig davon, ob sie in einer homogenen oder einen heterogenen Gesellschaft zur Anwendung kommen.

Klappentext

Masterarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich VWL - Fallstudien, Länderstudien, Note: 3,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Von den weltweit knapp 200 Staaten sind 24 föderativ aufgebaut. Die föderativen Systeme unterscheiden sich in ihrem internen institutionellen Aufbau sowie in ihrer politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zusammensetzung. "Föderativ aufgebaute Staaten können aus gerade einmal zwei oder mehr als achtzig territorialen Einheiten bestehen. Einige föderativ aufgebaute Staaten sind stark zentralisiert und konzentrieren Zuständigkeiten bei der Zentralregierung, während andere dezentralerer sind und die Gliedstaaten über weit reichende Autonomie und Ermessensspielräume verfügen. In einigen gibt es zwischen der Zentralregierung und den regionalen Regierungen eine klare Aufteilung der Befugnisse, wohingegen die Befugnisse in anderen föderativen Systemen in weiteren Gebieten überlappen. [...] Einige föderativ aufgebaute Staaten sind stabil und harmonisch, anderer hingegen instabil und geteilt. [...] Jeder föderativ aufgebauter Staat ist das einzigartige Produkt von Entscheidungen führender Politiker sowie umfassender historischer Beweggründe. Manchmal wurde der innerstaatliche Föderalismus gewählt, um früher getrennte Länder in einem Staat zu vereinen oder um einen ehemaligen Zentralstaat umzustrukturieren, oder es war das Ergebnis beider Prozesse gemeinsam."1 Der innerstaatliche Föderalismus ist nicht immer das Beste, und es gibt auch keine beste Version von föderativen Systemen. Die föderativen Systeme eignen sich offenbar besonders für Demokratien mit einer großen Bevölkerung oder einem großen Staatsgebiet sowie für Länder mit regional konzentrierten, unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen. Im laufe der Zeit sollte sich ein Großteil der Bevölkerung eines föderativ aufgebauten Staates mit dem ganzen Land identifizieren können. Es gibt keine einfache Formel für den Entwurf oder das Verständnis von föderativen Systemen. Der Vergleich verschiedener föderativ aufgebauter Staaten kann jedoch zum Verständnis dazu beitragen, wie sich verschiedene föderale Regelungen in bestimmten Zusammenhängen auswirken würden. Ähnliche Einrichtungen können sich in verschiedenen politischen, wirtschaftlichen oder gesellschaftlichen Zusammenhängen recht unterschiedlich auswirken. Ähnlich gelagerte Regelungen haben unter Umständen ganz unterschiedliche Effekte, abhängig davon, ob sie in einer homogenen oder einen heterogenen Gesellschaft zur Anwendung kommen.

Produktinformationen

Titel: Föderalismus - Ein Vergleich von Russland und Deutschland
Untertitel: Magisterarbeit
Autor:
EAN: 9783640374526
ISBN: 978-3-640-37452-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Grin Verlag
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 80
Gewicht: 128g
Größe: H214mm x B151mm x T10mm
Jahr: 2009
Auflage: 2. Auflage

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