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Buch der Dinge

  • Fester Einband
  • 91 Seiten
"Nicht für jedes Ding gibt es ein Wort", vermeldet das Große Wörterbuch der slowenischen Sprache. Ale teger, als Reisender in viel... Weiterlesen
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Beschreibung

"Nicht für jedes Ding gibt es ein Wort", vermeldet das Große Wörterbuch der slowenischen Sprache. Ale teger, als Reisender in vielen Sprachen und Ländern zu Hause, Autor mehrerer Gedichtbände und einer Reiseprosa über Peru und César Vallejo, stellt diese Einsicht seinem neuen Lyrikband als Motto voran. Doch es fehlt nicht nur an Worten. Wie seine streng gebauten, leichtfüßigen Texte, 50 Gedichte, zeigen, haben wir schon das Selbstverständliche nie richtig kennengelernt: Büroklammer, Seife, Zahnstocher ("dieser kleine Robespierre im Maul des Polyphem "), Regenschirm, Hut und Fußmatte. In tegers Gedichten werden sie aufgerufen und treten uns, dem Allgemeinbegriff entschlüpft, entgegen; sie stellen Fragen, die zu groß sind für so kleine Dinge. Unklare, sich verwandelnde Seinsformen wie Ei, Wurst und Schokolade machen stutzig. Das Brot offenbart seinen sadomasochistischen Charakter: "Ja, ja, es liebt dich, deshalb nimmt es jetzt dein Messer in sich auf. / Es weiß, daß sich all seine Wunden in deiner Hand verkrümeln. " Nicht zur Benennung der Dinge fehlen uns die Worte, sondern für die Antworten, die wir ihnen schuldig sind.

raquo;Dieser essayistische Lokalaugenschein erö;ffnet eine einzigartige Bestandsaufnahme des heutigen Europa: hier werden nicht die Zentren aufgesucht, sondern die neuen Grenzen und Peripherien erkundet. [...] Ihre eigene Geschichte erzä;hlen die Fotokü;nstler dieses herausragenden Bandes, die Peripherien festhalten, die es bald nicht mehr geben wird.«

Autorentext
Matthias Göritz, 1969 in Hamburg geboren, ist Lyriker, Übersetzer und Romancier.

Zusammenfassung
»Nicht für jedes Ding gibt es ein Wort«, vermeldet das Große Wörterbuch der slowenischen Sprache. Ale teger, als Reisender in vielen Sprachen und Ländern zu Hause, Autor mehrerer Gedichtbände und einer Reiseprosa über Peru und César Vallejo, stellt diese Einsicht seinem neuen Lyrikband als Motto voran. Doch es fehlt nicht nur an Worten. Wie seine streng gebauten, leichtfüßigen Texte, 50 Gedichte, zeigen, haben wir schon das Selbstverständliche nie richtig kennengelernt: Büroklammer, Seife, Zahnstocher (»dieser kleine Robespierre im Maul des Polyphem «), Regenschirm, Hut und Fußmatte. In tegers Gedichten werden sie aufgerufen und treten uns, dem Allgemeinbegriff entschlüpft, entgegen; sie stellen Fragen, die zu groß sind für so kleine Dinge. Unklare, sich verwandelnde Seinsformen wie Ei, Wurst und Schokolade machen stutzig. Das Brot offenbart seinen sadomasochistischen Charakter: »Ja, ja, es liebt dich, deshalb nimmt es jetzt dein Messer in sich auf. / Es weiß, daß sich all seine Wunden in deiner Hand verkrümeln. « Nicht zur Benennung der Dinge fehlen uns die Worte, sondern für die Antworten, die wir ihnen schuldig sind.

Produktinformationen

Titel: Buch der Dinge
Untertitel: Gedichte
Autor:
Nachwort von:
Übersetzer:
EAN: 9783518418192
ISBN: 978-3-518-41819-2
Format: Fester Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Lyrik & Dramatik
Anzahl Seiten: 91
Gewicht: 208g
Größe: H207mm x B128mm x T13mm
Jahr: 2006
Land: DE
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