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Wahrheit und Erfindung

  • Fester Einband
  • 480 Seiten
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Über Kraft und Macht des Erzählens Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in ... Weiterlesen
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Beschreibung

Über Kraft und Macht des Erzählens Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in Recht, Politik und Ökonomie. Erzählerisch werden Konfliktzonen vermessen, gesellschaftliche Institutionen begründet, Vergangenheiten und Zukünfte imaginiert. Insofern stellen kollektive Erzählungen ein wichtiges Medium der Selbststeuerung von Gesellschaften dar. Noch immer fehlt es aber an einer Erzähltheorie, die systematisch über ihren klassischen Geltungsbereich, die Literatur, hinausgeht. Das hier vorgelegte Buch zeigt Wege auf, um diese Lücke zu schließen. Es stellt den dichterischen Fiktionen nicht nur die Vielfalt unmittelbar mit der sozialen Praxis verflochtener Erzählweisen gegenüber, sondern fragt allgemeiner nach den kulturellen Transformationsregeln zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein wichtiges Buch zu einem der Schlüsselbegriffe der Kulturwissenschaft.

Ein kluges Lese-Abenteuer für alle, die eine gewisse Leidenschaft für die theoretische Auseinandersetzung mit der Welt haben.

Autorentext
Albrecht Koschorke,geb. 1958, ist Professor für Deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft in Konstanz und Gastprofessor an der University of Chicago. Seit 2006 gehört er dem Konstanzer Exzellenzcluster »Kulturelle Grundlagen von Integration« an und ist seit 2010 Sprecher des Graduiertenkollegs »Das Reale in der Kultur der Moderne«. Mit den Mitteln seines Leibnizpreises 2003 wurde die Forschungsstelle »Kulturtheorie und Theorie des politischen Imaginären« eingerichtet. Im Fischer Verlag erschien zuletzt »Die Heilige Familie und ihre Folgen« (4. Aufl. 2011) sowie »Der fiktive Staat. Konstruktionen des politischen Körpers in der Geschichte Europas« (2007).

Klappentext

Über Kraft und Macht des Erzählens

Überall wird von der prägenden Kraft der Erzählung gesprochen: in der Geschichtsschreibung, in Recht, Politik und Ökonomie. Erzählerisch werden Konfliktzonen vermessen, gesellschaftliche Institutionen begründet, Vergangenheiten und Zukünfte imaginiert. Insofern stellen kollektive Erzählungen ein wichtiges Medium der Selbststeuerung von Gesellschaften dar.
Noch immer fehlt es aber an einer Erzähltheorie, die systematisch über ihren klassischen Geltungsbereich, die Literatur, hinausgeht. Das hier vorgelegte Buch zeigt Wege auf, um diese Lücke zu schließen. Es stellt den dichterischen Fiktionen nicht nur die Vielfalt unmittelbar mit der sozialen Praxis verflochtener Erzählweisen gegenüber, sondern fragt allgemeiner nach den kulturellen Transformationsregeln zwischen Wirklichkeit und Fiktion. Ein wichtiges Buch zu einem der Schlüsselbegriffe der Kulturwissenschaft.

Produktinformationen

Titel: Wahrheit und Erfindung
Untertitel: Grundzüge einer Allgemeinen Erzähltheorie
Autor:
EAN: 9783100389114
ISBN: 978-3-10-038911-4
Format: Fester Einband
Herausgeber: Fischer S.
Anzahl Seiten: 480
Gewicht: 784g
Größe: H221mm x B151mm x T40mm
Jahr: 2012
Auflage: 4. A.
Land: DE

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