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Kryptologie

  • Kartonierter Einband
  • 192 Seiten
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Aut prodesse volunt aut delectare poetae aut simul et iucunda et idonea dicere vitae. (Horaz) Seit es mit Sprache begabte Lebewese... Weiterlesen
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Beschreibung

Aut prodesse volunt aut delectare poetae aut simul et iucunda et idonea dicere vitae. (Horaz) Seit es mit Sprache begabte Lebewesen gibt, gibt es auch vertrauliche Mit teilungen, also Mitteilungen, die nur für eine einzige Person oder nur für einen ganz bestimmten Personenkreis gedacht sind, und von denen Außen stehende keine Kenntnis erhalten sollen. Wie kann eine Nachricht 'sicher' übermittelt werden, also so, daß kein Unbefugter Kenntnis vom Inhalt dieser Nachricht erhält? Eine damit zu sammenhängende, fast noch wichtigere Frage ist die folgende: Wie kann man erreichen, daß die Nachricht wirklich beim Empfänger ankommt, und zwar genauso, wie man sie losgeschickt hat? Traditionell gibt es zwei Möglichkeiten, diese Probleme zu lösen. Ein mal kann man die Existenz der Nachricht verheimlichen. Man könnte die vertrauliche Nachricht zum Beispiel mit unsichtbarer Tinte schreiben. Man kann aber auch die Mitteilung durch eine vertrauenswürdige Person übermitteln lassen. Dies haben zu allen Zeiten heimlich Verliebte versucht - und fast alle klassischen Tragödien zeugen vom letztlichen Scheitern dieser Bemühungen. Eine ganz andersartige Methode besteht darin, vertrauliche Nachrich ten zu verschlüsseln. In diesem Fall verheimlicht man nicht ihre Existenz. Im Gegenteil: Man übermittelt die Nachricht über einen unsicheren Ka nal, aber so "chiffriert", daß niemand - außer dem wirklichen Empfänger - die Nachricht "dechiffrieren" kann. Dies ist eine ganz perfide Heraus forderung des Gegners; solche Herausforderungen wurden in der Regel auch angenommen - und nicht selten wurde der Spieß umgedreht.

Autorentext
Professor Dr. Albrecht Beutelspacher, geb. 1950 in Tübingen, studierte Mathematik, Physik und Philosophie. Er war Professor an der Universität Mainz, drei Jahre bei Siemens, dort beteiligt an der Entwicklung der Telefonkarte. Seit 1988 lehrt er Mathematik an der Universität Gießen. Er entwickelte eine neue Prüfziffermethode für Banknoten. Professor Dr. Albrecht Beutelspacher ist Initiator und Leiter des 2002 gegründeten Mathematikums, des ersten Mathe-Mitmach-Museums in Gießen.

Inhalt

Einige technische Hinweise.- 1 Caesar oder Aller Anfang ist leicht!.- 1.1 Die Skytale von Sparta.- 1.2 Verschiebechiffren.- 1.3 Monoalphabetische Chiffrierungen.- 1.4 Tauschchiffren.- 1.5 Schlüsselwörter.- 1.6 Kryptoanalyse.- Übungsaufgaben.- 2 Polyalphabetische Chiffrierungen oder Warum einfach, wenn's auch kompliziert geht?.- 2.1 Verschleierung der Häufigkeiten.- 2.2 Die Vigenère-Chiffre.- 2.3 Kryptoanalyse.- 2.3.1 Der Kasiski-Test.- 2.3.2 Der Friedman-Test.- 2.3.3 Bestimmung des Schlüsselworts.- 2.4 Schlußbemerkungen.- Übungsaufgaben.- 3 Sicher ist sicher oder Ein bißchen Theorie.- 3.1 Chiffriersysteme.- 3.2 Perfekte Sicherheit.- 3.3 Das one-time Pad.- 3.4 Schieberegister.- 3.5 Kryptoanalyse von linearen Schieberegistern.- Übungsaufgaben.- 4 Daten mit Denkzettel oder Ein Wachhund namens Authentikation.- 4.1 Motivation.- 4.2 Integrität und Authentizität.- 4.2.1 Mac'n Data.- 4.2.2 Benutzerauthentifikation.- Paßwörter.- Authentikation mit Chipkarten.- 4.2.3 Zero-Knowledge-Protokolle.- Historisches Beispiel: Das Geheimnis des Tartaglia.- Das Quadratwurzelspiel.- Das Fiat-Shamir-Protokoll.- 4.3 Chipkarten.- 4.3.1 Chipkarten zur Zugangskontrolle.- 4.3.2 Einkaufen mit der Karte.- Übungsaufgaben.- 5 Die Zukunft hat schon begonnen oder Asymmetrische Kryptosysteme.- 5.1 Asymmetrische Kryptosysteme.- 5.2 Die elektronische Unterschrift.- 5.3 Der RSA-Algorithmus.- 5.3.1 Ein Satz von Euler.- 5.3.2 Der Euklidische Algorithmus.- 5.3.2.1 Berechnung des ggT.- 5.3.2.2 Berechnung der modularen Inversen.- 5.3.3 Schlüsselerzeugung.- 5.3.4 Wie benutzt man den RSA-Algorithmus?.- 5.3.5 Die Stärke des RSA-Algorithmus.- 5.4 Schlüsselaustausch.- 5.5 Weitere Anwendungen des diskreten Logarithmus.- Übungsaufgaben.- 6 Ach wie gut, daß niemand weiß, daß ich Rumpelstilzchen heiß oder Wie bleibe ich anonym?.- 6.1 Was ist Anonymität?.- 6.2 Drei (zu) einfache Modelle.- 6.2.1 Anonymität des Empfängers. Broadcasting.- 6.2.2 Anonymität des Senders: Pseudonyme.- 6.2.3 Anonymität der Kommunikationsbeziehung: Rauschen.- 6.3 Elektronisches Geld.- 6.4 MIX as MIX can.- Übungsaufgaben.- Ausklang.- Entschlüsselung der Geheimtexte.- Namen- und Sachverzeichnis.

Produktinformationen

Titel: Kryptologie
Untertitel: Eine Einführung in die Wissenschaft vom Verschlüsseln, Verbergen und Verheimlichen. Ohne alle Geheimniskrämerei, aber nicht ohne hinterlistigen Schalk, dargestellt zum Nutzen und Ergötzen des allgemeinen Publikums
Autor:
EAN: 9783528189907
ISBN: 978-3-528-18990-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Vieweg+Teubner Verlag
Genre: Informatik
Anzahl Seiten: 192
Gewicht: 255g
Größe: H210mm x B148mm x T10mm
Jahr: 1991
Auflage: 2. Aufl. 1991

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