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1968: Die Kinder der Diktatur

  • Kartonierter Einband
  • 162 Seiten
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Die deutsche Gesellschaft der Adenauerzeit fürchtete sich vor nichts mehr als vor Experimenten und der Rückkehr zu Weimarer Verhäl... Weiterlesen
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Beschreibung

Die deutsche Gesellschaft der Adenauerzeit fürchtete sich vor nichts mehr als vor Experimenten und der Rückkehr zu Weimarer Verhältnissen . Um Gehör zu finden, musste die Studentenbewegung der 1968er Jahre daher genau jene Ängste anpacken, und zwar durch antibürgerliche Radikalität, deren Ursprünge interessanterweise unter anderem bei Richard Wagner und Friedrich Nietzsche zu finden sind. Albrecht Behmel dekonstruiert den Mythos von 1968 , indem er nach Ursprüngen und Entwicklung derjenigen Symbole und Vorbilder fragt, denen die Achtundsechziger folgten. Dabei entsteht ein kontrastreiches Bild einer Epoche, das zugleich auch als Charakterstudie der Deutschen verstanden werden kann. Wenn man die Studentenbewegung nicht als Beginn, sondern als Endpunkt einer rund hundertjährigen hysterischen Phase der deutschen Geschichte begreift, lassen sich zahlreiche Widersprüche erklären, wie etwa die Verehrung von Diktatoren aus Ländern der Dritten Welt bei gleichzeitiger Anklage des angeblich faschistoiden Systems des eigenen Landes. Ideengeschichtlich und inhaltlich war die Studentenbewegung, anders als es der Mythos behauptet, größtenteils rückwärtsgewandt und bezog ihre wichtigsten Inspirationen aus der Vor- und Zwischenkriegszeit bzw. der Jahrhundertwende. Im Kontext des hysterischen Jahrhunderts von 1870 bis 1968 und im Licht der ideengeschichtlichen Vorgänger bleibt vom Mythos 1968 nur wenig übrig.

Autorentext

Albrecht Behmel arbeitet als Autor für Film und TV. In Sachbüchern und Romanen befasst er sich vor allem mit Themen aus Antike und Zeitgeschichte.



Klappentext

Die deutsche Gesellschaft der Adenauerzeit fürchtete sich vor nichts mehr als vor 'Experimenten' und der Rückkehr zu 'Weimarer Verhältnissen'. Um Gehör zu finden, musste die Studentenbewegung der 1968er Jahre daher genau jene Ängste anpacken, und zwar durch antibürgerliche Radikalität, deren Ursprünge interessanterweise unter anderem bei Richard Wagner und Friedrich Nietzsche zu finden sind. Albrecht Behmel dekonstruiert den 'Mythos von 1968', indem er nach Ursprüngen und Entwicklung derjenigen Symbole und Vorbilder fragt, denen die 'Achtundsechziger' folgten. Dabei entsteht ein kontrastreiches Bild einer Epoche, das zugleich auch als Charakterstudie der Deutschen verstanden werden kann. Wenn man die Studentenbewegung nicht als Beginn, sondern als Endpunkt einer rund hundertjährigen 'hysterischen Phase' der deutschen Geschichte begreift, lassen sich zahlreiche Widersprüche erklären, wie etwa die Verehrung von Diktatoren aus Ländern der Dritten Welt bei gleichzeitiger Anklage des angeblich 'faschistoiden Systems' des eigenen Landes. Ideengeschichtlich und inhaltlich war die Studentenbewegung, anders als es der Mythos behauptet, größtenteils rückwärtsgewandt und bezog ihre wichtigsten Inspirationen aus der Vor- und Zwischenkriegszeit bzw. der Jahrhundertwende. Im Kontext des 'hysterischen Jahrhunderts von 1870 bis 1968' und im Licht der ideengeschichtlichen Vorgänger bleibt vom Mythos 1968 nur wenig übrig.

Produktinformationen

Titel: 1968: Die Kinder der Diktatur
Untertitel: Der Mythos der Studentenbewegung im ideengeschichtlichen Kontext des "hysterischen Jahrhunderts" 1870 bis 1968
Autor:
EAN: 9783838202037
ISBN: 978-3-8382-0203-7
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Ibidem-Verlag
Genre: 20. Jahrhundert (bis 1945)
Anzahl Seiten: 162
Gewicht: 216g
Größe: H211mm x B149mm x T15mm
Jahr: 2011

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