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Triumph des Dichters

  • Kartonierter Einband
  • 317 Seiten
1487 wird auf der Nürnberger Burg Conrad Celtis durch Friedrich III. zum kaiserlich gekrönten Dichter. 1555 ist die Dichterkrönung... Weiterlesen
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Beschreibung

1487 wird auf der Nürnberger Burg Conrad Celtis durch Friedrich III. zum kaiserlich gekrönten Dichter. 1555 ist die Dichterkrönung des Nikolaus Mameranus eine der letzten Amtshandlungen Kaiser Karls V. Diese beiden Daten markieren die zeitlichen Grenzen der vorliegenden Arbeit, die ihr Zentrum in der Zeit Maximilians I. zwischen 1493 und 1519 findet. Es ist die Zeit, in der lateinisch schreibende Dichter versuchten, mit dem Titel eines Poeta laureatus caesareus ihre soziale Position und ihre kulturelle Identität zu definieren. Dieser "Lorbeer des Dichters" verschränkt seit Petrarcas selbst inszenierter Krönung Elemente eines universitäten Diploms mit Verweisen auf antike Traditionen. Die poetae laureati als mit Insignien ausgezeichnete Künstler der sprachlich vermittelten Herrschaft erhalten in der Frühen Neuzeit eine Schlüsselposition, aus der sie neue und spezifische Praktiken und kollektive Repräsentationen entwickeln. Ausgehend von der Hypothese, daß sich die Identität der Humanisten in den Praktiken der poetae laureati manifestiert, werden diese unter Rückgriff auf die theoretischen Konzepte Pierre Bourdieus und Roger Chartiers untersucht.

Autorentext

Albert Schirrmeister ist Fellow am Zentrum zur Erforschung der Frühen Neuzeit in Frankfurt am Main.



Klappentext

1487 wird auf der Nürnberger Burg Conrad Celtis durch Friedrich III. zum kaiserlich gekrönten Dichter. 1555 ist die Dichterkrönung des Nikolaus Mameranus eine der letzten Amtshandlungen Kaiser Karls V. Diese beiden Daten markieren die zeitlichen Grenzen der vorliegenden Arbeit, die ihr Zentrum in der Zeit Maximilians I. zwischen 1493 und 1519 findet. Es ist die Zeit, in der lateinisch schreibende Dichter versuchten, mit dem Titel eines Poeta laureatus caesareus ihre soziale Position und ihre kulturelle Identität zu definieren. Dieser »Lorbeer des Dichters« verschränkt seit Petrarcas selbst inszenierter Krönung Elemente eines universitäten Diploms mit Verweisen auf antike Traditionen. Die poetae laureati als mit Insignien ausgezeichnete Künstler der sprachlich vermittelten Herrschaft erhalten in der Frühen Neuzeit eine Schlüsselposition, aus der sie neue und spezifische Praktiken und kollektive Repräsentationen entwickeln. Ausgehend von der Hypothese, daß sich die Identität der Humanisten in den Praktiken der poetae laureati manifestiert, werden diese unter Rückgriff auf die theoretischen Konzepte Pierre Bourdieus und Roger Chartiers untersucht.

Produktinformationen

Titel: Triumph des Dichters
Untertitel: Gekrönte Intellektuelle im 16. Jahrhundert
Autor:
EAN: 9783412097035
ISBN: 978-3-412-09703-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Böhlau, Köln
Genre: Neuzeit bis 1918
Anzahl Seiten: 317
Gewicht: 579g
Größe: H233mm x B157mm x T27mm
Veröffentlichung: 01.12.2003
Jahr: 2003
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