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Das Palästinalied von Walther von der Vogelweide

  • Geheftet
  • 20 Seiten
Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Rheinisch-Westfäli... Weiterlesen
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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Walther von der Vogelweide, Sprache: Deutsch, Abstract: "Walther ist der vielseitigste, tiefste, männlichste lyrische Dichter Deutschlands, der mit vollstem Herzschlag für des Vaterlandes Grösse, wie für den Ring seines Mädchens zu fesseln weiß" (Leo, 1971) Dieses Zitat von Willibald Leo bringt das, was den Dichter Walther von der Vogelweide ausmacht, auf den Punkt. Kaum einem anderen Schriftsteller bringt die gegenwärtige Forschung mittelalterlicher Literatur mehr Interesse entgegen. Unter den zahlreichen begabten Dichtern seiner Zeit, wird er häufig zum Begabtesten auserkoren. Das im Laufe der Jahrhunderte von der germanistischen Forschung entworfene Walther-Bild, zeigt einerseits den gefühlvollen, die Frauen-verehrenden Minnesänger, andererseits den Spruchdichter und politischen Reimeschmied. Die folgende Hausarbeit widmet sich jedoch der Analyse eines Werkes, welches keinem der drei Bereiche eindeutig zuzuordnen ist. Das "Palästinalied" setzt seinen Schwerpunkt auf die Vergegenwärtigung religiöser Aspekte, wenn gleich es sicher auch politische Ambitionen besitzt. Gottes Huld und gesellschaftliches Ansehen gehörten untrennbar zusammen und es galt, sie in Einklang zu bringen. Dies gelingt dem Dichter, wie sich noch zeigen wird, eindrucksvoll. Walther vergegenwärtigt den christlichen Anspruch auf die Palästinaregion, indem er, als lyrisches Ich, eine Kreuzfahrt in das Heilige Land unternimmt. Nicht zuletzt auf Grund der ungebrochenen Aktualität, die die Thematik des "Palästinaliedes" bis in unsere heutige Zeit erfährt, kann das Werk als eines der bemerkenswertesten, das der Wissenschaft von Walther vorliegt, bezeichnet werden. Das Ziel der folgenden Arbeit ist es, das Lied sowohl formal, als auch inhaltlich zu analysieren. Nachdem es in einem ersten Schritt zeitlich eingeordnet wird, folgt im zweiten Teil die Auseinandersetzung mit der Überlieferungsproblematik, an der, nach Hugo Kuhn, jeder Interpretationsversuch mittelalterlicher Literatur anzusetzen hat. Anschließend rückt die formale Analyse in den Focus. Die Struktur und Metrik des Liedes wird ebenso untersucht, wie die zusätzlich überlieferte Melodie. Um im letzten Teil der Hausarbeit zu einer eigenen Interpretation gelangen zu können, wird zuvor der historische Kontext, in welchem das Lied entstanden ist, dargestellt.

Klappentext

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, Note: 2,0, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen (Germanistisches Institut), Veranstaltung: Proseminar: Walther von der Vogelweide, Sprache: Deutsch, Abstract: "Walther ist der vielseitigste, tiefste, männlichste lyrische Dichter Deutschlands, der mit vollstem Herzschlag für des Vaterlandes Grösse, wie für den Ring seines Mädchens zu fesseln weiß" (Leo, 1971) Dieses Zitat von Willibald Leo bringt das, was den Dichter Walther von der Vogelweide ausmacht, auf den Punkt. Kaum einem anderen Schriftsteller bringt die gegenwärtige Forschung mittelalterlicher Literatur mehr Interesse entgegen. Unter den zahlreichen begabten Dichtern seiner Zeit, wird er häufig zum Begabtesten auserkoren. Das im Laufe der Jahrhunderte von der germanistischen Forschung entworfene Walther-Bild, zeigt einerseits den gefühlvollen, die Frauen-verehrenden Minnesänger, andererseits den Spruchdichter und politischen Reimeschmied. Die folgende Hausarbeit widmet sich jedoch der Analyse eines Werkes, welches keinem der drei Bereiche eindeutig zuzuordnen ist. Das "Palästinalied" setzt seinen Schwerpunkt auf die Vergegenwärtigung religiöser Aspekte, wenn gleich es sicher auch politische Ambitionen besitzt. Gottes Huld und gesellschaftliches Ansehen gehörten untrennbar zusammen und es galt, sie in Einklang zu bringen. Dies gelingt dem Dichter, wie sich noch zeigen wird, eindrucksvoll. Walther vergegenwärtigt den christlichen Anspruch auf die Palästinaregion, indem er, als lyrisches Ich, eine Kreuzfahrt in das Heilige Land unternimmt. Nicht zuletzt auf Grund der ungebrochenen Aktualität, die die Thematik des "Palästinaliedes" bis in unsere heutige Zeit erfährt, kann das Werk als eines der bemerkenswertesten, das der Wissenschaft von Walther vorliegt, bezeichnet werden. Das Ziel der folgenden Arbeit ist es, das Lied sowohl formal, als auch inhaltlich zu analysieren. Nachdem es in einem ersten Schritt zeitlich eingeordnet wird, folgt im zweiten Teil die Auseinandersetzung mit der Überlieferungsproblematik, an der, nach Hugo Kuhn, jeder Interpretationsversuch mittelalterlicher Literatur anzusetzen hat. Anschließend rückt die formale Analyse in den Focus. Die Struktur und Metrik des Liedes wird ebenso untersucht, wie die zusätzlich überlieferte Melodie. Um im letzten Teil der Hausarbeit zu einer eigenen Interpretation gelangen zu können, wird zuvor der historische Kontext, in welchem das Lied entstanden ist, dargestellt.

Produktinformationen

Titel: Das Palästinalied von Walther von der Vogelweide
Autor:
EAN: 9783638759700
ISBN: 978-3-638-75970-0
Format: Geheftet
Herausgeber: GRIN Publishing
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 20
Gewicht: 44g
Größe: H210mm x B148mm x T1mm
Jahr: 2007
Auflage: 1. Auflage.