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Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010. Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit

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  • 353 Seiten
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Der Band enthält die Beiträge von drei Sektionen des Warschauer IVG-Kongresses. Die Vorträge der Sektion Aufgaben der Erforschung... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Der Band enthält die Beiträge von drei Sektionen des Warschauer IVG-Kongresses. Die Vorträge der Sektion Aufgaben der Erforschung der Mittleren Deutschen Literatur bzw. der Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (betreut und bearbeitet von Barbara Becker-Cantarino, Michael Dallapiazza, Hans-Gert Roloff, Jean-Marie Valentin) präsentieren Forschungskonzeptionen, Arbeitspläne, Perspektiven für die Zukunft der Mittleren Deutschen Literatur bzw. der Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit. Die Vorträge der Sektion Autofiktion. Neue Verfahren literarischer Selbstdarstellung (betreut und bearbeitet von Martina Wagner-Egelhaaf, Anna Czajka-Cunico, Richard Gray) bieten Studien über die Autofiktion als Sammelbegriff für unterschiedliche Konstellationen des Verhältnisses von Fiktion und «Wirklichkeit», die sich durch methodische Vielfalt in der Betrachtung der Experimentierfelder des autofiktionalen Ichs (Rollenspiel und Selbstbild im Brief, das Unbewusste im Verständnis der Psychoanalyse, intertextuelle Beziehungsgefüge, Geschlechtermatrix) auszeichnen. Die Vorträge der Sektion Klassische Moderne-Schwellen (betreut und bearbeitet von Stefan Börnchen, Claudia Liebrand, Georg Mein) greifen den Begriff der «klassischen Moderne» als Bezeichnung für die schon historisch empfundenen Avantgarden zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf und beweisen anhand von Analysen von literarischen Werken ihren Schwellencharakter.



Inhalt

Inhalt: Barbara Becker-Cantarino/Michael Dallapiazza/Hans-Gert Roloff/Jean-Marie Valentin: Einleitung - Michael Dallapiazza: Noch einmal: Oswald von Wolkenstein, Johannes de Tepla, Heinrich Wittenwiler und die Epochenschwelle um 1400 - Peter Philipp Riedl: Mittelalter, Renaissance, Humanismus. Kontinuität und Diskontinuität als Paradigmen von Epochenkonzepten im 19. Jahrhundert - Cora Dietl: Mittelalterrezeption auf der Bühne des deutschen Humanismus und der Reformation - Patrizia Mazzadi: Elisabeth von Nassau-Saarbrücken: Eine vergessene Autorin? - Elena Di Venosa: Agricolas Sprichwörtersammlungen als indirekter Textzeuge des Renners - Barbara Sasse: Frauenpreis und Frauenschelte in den dramatischen Dichtungen des Hans Sachs - Frank Baron: Faust im 16. Jahrhundert: Probleme und künftige Aufgaben - Andreas Keller: Deutsche Literatur der Frühen Neuzeit in Mittel- und Osteuropa: Eigentümlichkeiten, Korrespondenzen, Transformationen - Roberto de Pol: Überlegungen zum Töten im Krieg in literarischen Darstellungen vom Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit - Barbara Mahlmann-Bauer: Das religiöse Bekenntnis als Differenz. Oder: Wettbewerb der Konfessionen. Ein Leitfaden durch die konfessionellen Kulturen des 16. Jahrhunderts - Peter Rusterholz: Wandlungen des Komischen als Gegenstand transdisziplinärer Literatur- und Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit - Mari Tarvas: Der Diskurs der Freundschaft im Schaffen Paul Flemings am Beispiel des Gedichts «Nach seinem Traume an seinen vertrautesten Freund» - Klára Berzeviczy: Gesandtschaftsreise und geschichtlicher Roman - Barbara Becker-Cantarino: Pietisten - Brieftexte und Migration - Federica Masiero: Die Mittlere deutsche Literatur an den italienischen Universitäten: Eine Erhebung - Christiane Caemmerer: Umsetzung der Forschungsergebnisse zur Mittleren Deutschen Literatur in den Lehrplänen und Schulbüchern in Deutschland - Hans-Gert Roloff: Mittlere Deutsche Literatur und akademischer Unterricht - Gábor Tüskés: Zu den deutsch-ungarischen Kontakten auf dem Gebiet der Historia Litteraria in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts - Eef Overgaauw: Handschriften im Zeitalter des gedruckten Buches - Martina Wagner-Egelhaaf/Anna Czajka-Cunico/Richard Gray: Einleitung - Eric Achermann: Auto-Kreter. Aporien der Selbstdarstellung - Inge Arteel: Gerhard Roth - Autofiktionalität im Orkus-Zyklus - Stephan Berghaus: Ortsbegehung - Räumliche Selbstbegründungsstrategien in W. G. Sebalds Die Ringe des Saturn - Lorella Bosco: 'Written on the Body': Emmy Hennings und die autobiographischen Entwürfe der weiblichen Avantgarde - Yvonne Delhey: Ilja Trojanow und das 'Self-Fashioning' - Yahya Elsaghe: Vom Eugen Brecht zum Armen B. B. - Marta Famula: «Die Geschichte meiner Stoffe». Literarische Umsetzung erkenntnistheoretischer Fragen in Friedrich Dürrenmatts autobiographischem Projekt «Stoffe I-IX» - Helmut Galle: Joachim Fest, Günter Grass, Martin Walser, W. G. Sebald - nichts als Fiktionen? - Klaus F. Gille: Lenzens Werther - Wolfgang Hackl/Wolfgang Wiesmüller: Autofiktion und Ich-Konstruktion in der Briefkultur des 19. Jahrhunderts am Beispiel der Briefe von Adalbert Stifter - Roman Halfmann: Darsteller, Regisseur und Kritiker: Thomas Bernhards Trias - Ein biographischer Versuch in Zeiten der Postmoderne - Eriko Hirosawa: Primat der Erinnerungen - Marginalisierung des Autors: Zum Verhältnis zwischen Psychoanalyse und Autobiographie im Hinblick auf das Konzept 'Autofiktion' - Innokentij Kreknin: Transmediale Beglaubigungen. Das Internet und seine Spielorte des Autofiktionalen - Jutta Müller-Tamm: Das bin doch nicht ich. Autofiktionale Strategien in der

Produktinformationen

Titel: Akten des XII. Internationalen Germanistenkongresses Warschau 2010. Vielheit und Einheit der Germanistik weltweit
Untertitel: Aufgaben der Erforschung der Mittleren Deutschen Literatur bzw. der Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit. Autofiktion. Neue Verfahren literarischer Selbstdarstellung. Klassische Moderne-Schwellen . Mitherausgeber: Hans-Gert Roloff, Martina Wagner-Egelhaaf u
Editor:
EAN: 9783631632086
ISBN: 978-3-631-63208-6
Format: Fester Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 353
Gewicht: 556g
Größe: H216mm x B151mm x T27mm
Jahr: 2013

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