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Eritrea zwischen Einparteienstaat und Demokratie

  • Kartonierter Einband
  • 296 Seiten
Dr. Aklilu Ghirmai wurde 1966 in Eritrea geboren. Er studierte Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Politikwissenschaften an den Un... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext

Dr. Aklilu Ghirmai wurde 1966 in Eritrea geboren. Er studierte Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Politikwissenschaften an den Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main. Seit 2002 arbeitet er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt am Main.



Klappentext

Dieses Buch behandelt die historische und gegenwärtige politische Transformation Eritreas. Vor diesem Hintergrund wird die Bedeutung der politischen Opposition und der zivilgesellschaftlichen Gruppen für den Demokratisierungsprozess des Landes herausgearbeitet. Die entscheidenden Aspekte bei der Untersuchung sind die Demokratievorstellung und Umsetzungs-strategie der eritreischen Regierung auf der einen Seite und Struktur, politische Ziele und Demokratieverständnis der politischen Parteien und zivilgesellschaftlichen Gruppen auf der anderen Seite. Im Hauptteil der Arbeit wird das Konzept der strategischen und konfliktfähigen Gruppen (SKOG-Konzept) auf die eritreische Zivilgesellschaft in Eritrea und in der Diaspora sowie auf die politische Opposition angewendet. Die politischen Oppositionsgruppen werden vor allem mit Blick auf den Ausdifferenzierungsprozess während des Unabhängigkeitskampfes (1961-1991) und insbesondere nach der Unabhängigkeit (1991-2005) analysiert. Ferner wird über den Staaten- und Nationenbildungsprozess diskutiert, denn in Eritrea fallen Demokrati-sierungsprozesse, State-Building und Nation-Building zeitlich zusammen, so dass Nationenbildung und Staatenbildung (sprich politische Stabilität) mit Demokratisierungsprozessen interagieren. Nur so kann die politische Stabi-lität der ethnisch und religiös heterogenen eritreischen Gesellschaft und des multi-natio-nalen Staates Eritrea eingeschätzt werden. In diesem Zusammenhang vertritt der Autor die These, dass die gegenwärtige Regierung Eritreas sich offiziell zwar zu dem Konzept "unity in diversity" bekennt, faktisch aber einen Assimilierungskurs im Sinne einer Hegemonie der Tigrinya verfolgt.Im abschließenden Kapitel wird eine Gesamtbewertung des Fallbeispiels Eritrea in Bezug auf die Transformationsforschung vorgenommen. Hier stellt der Autor fest, dass die von den Vertretern des Konzeptes der strategischen und konfliktfähigen Gruppen (SKOG-Konzept) idealtypisch als "autoritäre Ära" bezeichnete Vorphase der Liberalisierung in Eritrea als Nachphase der Liberalisierung zu verstehen ist, die in den frühen 1990er Jahren (1991-1997) einsetzte.

Produktinformationen

Titel: Eritrea zwischen Einparteienstaat und Demokratie
Untertitel: Die Bedeutung der Opposition im Demokratisierungsprozess
Autor:
EAN: 9783828889224
ISBN: 978-3-8288-8922-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Tectum Verlag
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 296
Gewicht: 412g
Größe: H215mm x B149mm x T25mm
Veröffentlichung: 01.07.2011
Jahr: 2011