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Flammentod im Grafenhaus?

  • Fester Einband
  • 128 Seiten
Wie ist die Gräfin Görlitz zu Tode gekommen? Das fragen sich am 14. Juni 1847 die Einwohner von Darmstadt. Auf den ersten Blick is... Weiterlesen
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Beschreibung

Wie ist die Gräfin Görlitz zu Tode gekommen? Das fragen sich am 14. Juni 1847 die Einwohner von Darmstadt. Auf den ersten Blick ist der Fall eindeutig. Hinter verschlossener Tür lag eine zur Hälfte angekohlte Leiche neben einem umgestürzten Stuhl und vor einem brennenden Sekretär. War die exzentrische Dame mal wieder bei brennender Kerze eingeschlafen? Wer weiß, denn ihre Ehe soll nicht glücklich gewesen sein. Der Ehemann wird sogar von den unzensierten Zeitungen der Nachbarstaaten verdächtigt, seine Gattin auf dem Gewissen zu haben.
Die versuchte Vergiftung des Grafen durch einen Diener bringt das Verfahren in Gang. In einem der ältesten Indizienprozesse bieten Koryphäen wie zum Beispiel Liebig als Gutachter alle Möglichkeiten damaliger Forensik auf, um die Tat zu rekonstruieren. Der Kopf des exhumierten Opfers wird von einem Gerichtsdiener von Gutachter zu Gutachter durch die Stadt getragen und von diesen wegen Geruchsbelästigung wenig pietätvoll über Nacht auf der Fensterbank deponiert.
In den Jahren nach der Märzrevolution ist jeder Anschein von Parteilichkeit zu vermeiden, die Todesstrafe ist abgeschafft ...

Autorentext

Aide Rehbaum promovierte in Vor- und Frühgeschichte, Klassischer Archäologie und Ägyptologie. Sie organisierte Sonderausstellungen und war verantwortlich für die Neukonzeption des Hüttenberger Heimatmuseums in Linden-Leihgestern. Seit 2004 ist sie freiberufliche Autorin, schreibt regelmäßige Beiträge für die historische Wochenendbeilage der Gießener Allgemeinen Zeitung und arbeitet als Dozentin für kreatives, insbesondere autobiografisches Schreiben.



Klappentext

Wie ist die Gräfin Görlitz zu Tode gekommen? Das fragen sich am 14. Juni 1847 die Einwohner von Darmstadt. Auf den ersten Blick ist der Fall eindeutig. Hinter verschlossener Tür lag eine zur Hälfte angekohlte Leiche neben einem umgestürzten Stuhl und vor einem brennenden Sekretär. War die exzentrische Dame mal wieder bei brennender Kerze eingeschlafen? Wer weiß, denn ihre Ehe soll nicht glücklich gewesen sein. Der Ehemann wird sogar von den unzensierten Zeitungen der Nachbarstaaten verdächtigt, seine Gattin auf dem Gewissen zu haben. Die versuchte Vergiftung des Grafen durch einen Diener bringt das Verfahren in Gang. In einem der ältesten Indizienprozesse bieten Koryphäen wie zum Beispiel Liebig als Gutachter alle Möglichkeiten damaliger Forensik auf, um die Tat zu rekonstruieren. Der Kopf des exhumierten Opfers wird von einem Gerichtsdiener von Gutachter zu Gutachter durch die Stadt getragen und von diesen wegen Geruchsbelästigung wenig pietätvoll über Nacht auf der Fensterbank deponiert. In den Jahren nach der Märzrevolution ist jeder Anschein von Parteilichkeit zu vermeiden, die Todesstrafe ist abgeschafft ...

Produktinformationen

Titel: Flammentod im Grafenhaus?
Untertitel: Ein Indizienprozess als kulturhistorische Quelle
Autor:
EAN: 9783894454555
ISBN: 978-3-89445-455-5
Format: Fester Einband
Herausgeber: Jonas Verlag F. Kunst U.
Genre: Regional- und Ländergeschichte
Anzahl Seiten: 128
Gewicht: 341g
Größe: H216mm x B139mm x T15mm
Veröffentlichung: 01.09.2011
Jahr: 2011
Land: DE