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Der Leib des Papstes

  • Fester Einband
  • 348 Seiten
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Beschreibung

Der Papst muß sterben, aber das Papsttum ist seinem Anspruch nach ewig. Seit dem 11. Jahrhundert wird sich die Kirche dieser Spannung bewußt und antwortet darauf mit einer Theologie der Hinfälligkeit, zugleich aber mit einer Sorge um Gesundheit und Leben des Papstes. Bis heute drückt sich beides im Zeremoniell und im Leben des Papstes aus. "Papstgeschichten gibt es ohne Zahl, aber Paravicini Baglianis Buch ist einmalig", schreibt der Historiker Horst Fuhrmann.

Autorentext

Agostino Paravicini Bagliani

geb. 1943 in Bergamo, wurde promoviert und habilitiert an der Universität Fribourg (Schweiz), war von 1969 bis 1981 Skriptor der Vatikanischen Bibliothek und ist seit 1981 Professor für mittelalterliche Geschichte an der Universität Lausanne. Veröffentlichungen u.a. «La cour des papes au XIIIe siècle» (1995).



Zusammenfassung

Agostino Paravicini Baglianis Werk hat sehr bald nach seinem Erscheinen den Beifall bedeutender Historiker gefunden: Von einem «großartigen Buch» spricht Georges Duby, von einem «Meisterwerk der historischen Anthropologie» Jacques Le Goff. Und der deutsche Mediävist Horst Fuhrmann schreibt: «Papstgeschichten gibt es ohne Zahl, aber Paravicini Baglianis Buch ist einmalig.»

Seit der Mitte des 11. Jahrhunderts wird die Spannung zwischen der leiblichen Hinfälligkeit des Papstes und der Ewigkeit der Institution zum Problem für die Kirche. Die Lösungsversuche finden ihren Niederschlag in theologischen und medizinischen Schriften, in bildlichen Darstellungen und einem reich ausgestatteten Zeremoniell. Die Riten und Zeremonien, die den Papst an seine Sterblichkeit erinnern oder ihn auffordern sollen, auch als Mensch rein und heilig zu sein, sind zum Teil noch heute in Kraft.

Neben der Theologie der Hinfälligkeit kommt sehr bald, das Bewußtsein auf, daß die Gesundheit des Papstes ein Gut für die Kirche sei. Am Papsthof bestand seit dem 13. Jahrhundert ein lebhaftes Interesse an der Medizin und den Naturwissenschaften - mit der Hoffnung auf eine mögliche Lebensverlängerung.

Horst Fuhrmann hat den Reichtum dieses Buches in wenigen Zeilen angedeutet: «Es behandelt anhand zahlreicher mittelalterlicher Quellen die damaligen Beraubungsrituale des toten Papstes ebenso wie dessen Leibesfürsorge, neben dem Disput über die menschliche Hinfälligkeit steht die Frage, welche Gestalt denn der Papst im Jenseits annehme: sei er der Greis, als welcher er verschieden ist, oder zeige er das Aussehen eines blühenden Dreißigers, in dem Alter stehend, in dem Christus am Kreuz starb? Jede Seite in Paravicini Baglianis facettenreichem Buch ist voller Spannung und tiefer Einsichten.»

Produktinformationen

Titel: Der Leib des Papstes
Untertitel: Eine Theologie der Hinfälligkeit
Autor:
EAN: 9783406426940
ISBN: 978-3-406-42694-0
Format: Fester Einband
Herausgeber: Beck, C H
Anzahl Seiten: 348
Gewicht: 653g
Größe: H230mm x B149mm x T37mm
Jahr: 1997

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