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Polen auf dem Weg zur Wirtschafts- und Währungsunion

  • Kartonierter Einband
  • 383 Seiten
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Mit seinem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 hat sich Polen verpflichtet, vollständiges Mitglied der Wirtschafts- und... Weiterlesen
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Beschreibung

Mit seinem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 hat sich Polen verpflichtet, vollständiges Mitglied der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zu werden, sobald es die sog. Maastricht-Kriterien erfüllt hat. Obgleich die währungspolitische Integration potenziell hohe Effizienzgewinne mit sich bringen kann, bedeutet sie auch den Verzicht auf die unabhängige Währung und das Wechselkursinstrument und kann somit makroökonomische Stabilisierungskosten verursachen. Agnieszka Stazka befasst sich mit den Kosten, die sich aus der unwiderruflichen Wechselkursfixierung für ein Land wie Polen ergeben können. Im theoretischen Teil der Analyse wird der Frage nachgegangen, unter welchen Umständen der flexible nominale Wechselkurs bei Auftreten asymmetrischer Schocks aus Sicht der ökonomischen Theorie als ein nützlicher Anpassungsmechanismus fungieren kann und wann eine destabilisierende Wirkung auf die reale Wirtschaft zu erwarten ist. Der theoretische Rahmen zur Kostenuntersuchung wird um eine empirische Analyse der Rolle, die dem Wechselkurs des Polnischen Z oty gegenüber dem Euro bei der Absorption asymmetrischer Schocks in den letzten zehn Jahren faktisch zuteil wurde, ergänzt. Fazit: Der Grad der Schocksymmetrie zwischen Polen und der WWU war relativ gering und der flexible Euro-Z oty-Kurs spielte eine positive Rolle bei der Schockabsorption. Allerdings ist zu erwarten, dass die Asymmetrien nach dem WWU-Beitritt an Bedeutung verlieren werden. Insgesamt rät die Autorin von der überstürzten Kursfixierung ab und plädiert für strukturelle Reformen vor dem WWU-Beitritt.

Klappentext

Mit seinem Beitritt zur Europäischen Union am 1. Mai 2004 hat sich Polen verpflichtet, vollständiges Mitglied der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zu werden, sobald es die sog. Maastricht-Kriterien erfüllt hat. Obgleich die währungspolitische Integration potenziell hohe Effizienzgewinne mit sich bringen kann, bedeutet sie auch den Verzicht auf die unabhängige Währung und das Wechselkursinstrument und kann somit makroökonomische Stabilisierungskosten verursachen. Agnieszka Stazka befasst sich mit den Kosten, die sich aus der unwiderruflichen Wechselkursfixierung für ein Land wie Polen ergeben können. Im theoretischen Teil der Analyse wird der Frage nachgegangen, unter welchen Umständen der flexible nominale Wechselkurs bei Auftreten asymmetrischer Schocks aus Sicht der ökonomischen Theorie als ein nützlicher Anpassungsmechanismus fungieren kann und wann eine destabilisierende Wirkung auf die reale Wirtschaft zu erwarten ist. Der theoretische Rahmen zur Kostenuntersuchung wird um eine empirische Analyse der Rolle, die dem Wechselkurs des Polnischen Zloty gegenüber dem Euro bei der Absorption asymmetrischer Schocks in den letzten zehn Jahren faktisch zuteil wurde, ergänzt. Fazit: Der Grad der Schocksymmetrie zwischen Polen und der WWU war relativ gering und der flexible Euro-Zloty-Kurs spielte eine positive Rolle bei der Schockabsorption. Allerdings ist zu erwarten, dass die Asymmetrien nach dem WWU-Beitritt an Bedeutung verlieren werden. Insgesamt rät die Autorin von der überstürzten Kursfixierung ab und plädiert für strukturelle Reformen vor dem WWU-Beitritt.



Inhalt

Inhaltsübersicht: A. Einführung und Zielsetzung - B. Beitritt zu einer Währungsunion: Kosten und Nutzen: Alternativen zur Währungsunion - Kosten-Nutzen-Bilanz von Polens Beitritt zur WWU - Kritische Betrachtung des Bilanzansatzes - C. Kosten der Wechselkursfixierung: Theorie des optimalen Währungsraumes (OCA-Theorie) - Empirische Methoden der Kostenuntersuchung - Optimale Vorgehensweise bei der Kostenanalyse - D. Der nominale Wechselkurs und die Schockfrage: Theoretischer Rahmen: Das Modell von Dornbusch - Asymmetrische Schocks und ihre Wirkung auf die Modellvariablen - Zwischenfazit - E. Das empirische Modell zur Schockidentifizierung: Einführung in die SVAR-Analyse - Vom VAR- zum SVAR-Modell: Alternative Identifikationsansätze - Die Methode von Blanchard und Quah - F. Empirische Untersuchung: Modellspezifikation - Modellauswertung/-interpretation - Fazit - G. Zusammenfassung und Folgerungen - Anhang I, Anhang II, Literatur- und Sachwortverzeichnis

Produktinformationen

Titel: Polen auf dem Weg zur Wirtschafts- und Währungsunion
Untertitel: Der flexible Wechselkurs als ein Instrument zur Absorption asymmetrischer Schocks
Autor:
EAN: 9783428125746
ISBN: 978-3-428-12574-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Duncker & Humblot GmbH
Genre: Volkswirtschaft
Anzahl Seiten: 383
Gewicht: 523g
Größe: H233mm x B159mm x T20mm
Jahr: 2008

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