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Nichtstun als politische Praxis

  • Kartonierter Einband
  • 330 Seiten
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In der Moderne gilt das Nichtstun gemeinhin als wertlos oder gefährlich. Im Gegensatz dazu betrachtet Agatha Frischmuth das Phänom... Weiterlesen
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Beschreibung

In der Moderne gilt das Nichtstun gemeinhin als wertlos oder gefährlich. Im Gegensatz dazu betrachtet Agatha Frischmuth das Phänomen in einer völlig neuen Auslegung von Hannah Arendts Handlungsphilosophie als eine genuin politische Praxis, die die im westlichen Denken fest verankerte Binäropposition zwischen Handlung und Nichthandlung auflöst. Ihre literaturwissenschaftliche Studie zeigt in diskursanalytischen Lektüren der Romane von Robert Walser, Thomas Mann, Georges Perec und Mirosaw Nahacz Überraschendes auf: eine bisher ungeahnt enge Verknüpfung des Nichtstun-Motivs mit einer Sehnsucht nach Gemeinschaft und die Darstellung des Nichtstuns als uneigentliches Erzählen und Sprechen.

Autorentext
Agatha Frischmuth, geb. 1986, lebt in Berlin, wo sie an der Freien Universität in Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft promovierte. Für Ihre Doktorarbeit »Nichtstun als Praxis« erhielt sie 2020 den Dissertationspreis der Kulturwissenschaftlichen Gesellschaft.

Produktinformationen

Titel: Nichtstun als politische Praxis
Untertitel: Literarische Reflexionen von Untätigkeit in der Moderne
Autor:
EAN: 9783837657395
ISBN: 978-3-8376-5739-5
Format: Kartonierter Einband
Hersteller: transcript
Herausgeber: Transcript Verlag
Genre: Allgemeine und vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft
Veröffentlichung: 01.08.2021
Anzahl Seiten: 330
Gewicht: 524g
Größe: H223mm x B146mm x T24mm
Jahr: 2021
Untertitel: Deutsch