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Affektenlehre und amor Dei intellectualis

  • Kartonierter Einband
  • 356 Seiten
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Wichtige Aspekte der Spinoza-Rezeption sind lange Zeit im Hintergrund geblieben. Spinoza galt seit dem öffentlich gemachten ... Weiterlesen
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Beschreibung

Klappentext

Wichtige Aspekte der Spinoza-Rezeption sind lange Zeit im Hintergrund geblieben. Spinoza galt seit dem öffentlich gemachten Bekenntnis des Aufklärers Lessing zum Hen kai Pan als Vertreter einer Substanzenontologie für Atheisten. Friedrich Heinrich Jacobi war es, der 1785 und 1789 eine breite Debatte um Pantheismus, Atheismus, letztbegründende Prinzipien der Metaphysik, ferner um Freiheit und Notwendigkeit auslöste. Spinozas Trieb- und Affektenlehre blieb in der Forschung weitgehend unbeachtet. Weniger lautstark als im ausgehenden 18. Jahrhundert, aber durchaus wirksam, ist Spinoza im 20. und 21. Jahrhundert durch Denker wie Gilles Deleuze oder den Neurologen Antonio Damasio erneut in den Fokus der Aufmerksamkeit geraten. Diesmal ist es Spinozas vormals wenig beachtete Affektenlehre, die für Theorien vom ganzen, nicht bloß vom einseitig rationalen Menschen Interesse weckte. Galt das Interesse der Aufklärung der Rationalität des Denkens, die gegen Aberglauben und Irreführungen der Vernunft ins Recht zu setzen war, so wenden sich das 20. und das 21. Jahrhundert der Entdeckung der Intelligenz und Rationalität der Gefühle zu - zuerst in der Psychologie, bald auch in der Philosophie. Der Band nimmt das neue Interesse an Spinoza zum Anlass zu untersuchen, ob und inwieweit im Deutschen Idealismus, in der Romantik und im 19. Jahrhundert bis heute der andere Spinoza, der Spinoza einer bemerkenswerten Trieb- und Affektenlehre sowie des amor Dei intellectualis, wahrgenommen wurde. Die Beiträge zu Spinoza selbst, zu Jacobi, Kant, Fichte, Schelling, Hegel, Hardenberg/Novalis, Friedrich Schlegel, Schleiermacher, schließlich zu Nietzsche, Freud, Sartre, Lacan, Deleuze zeigen, dass dieser andere Spinoza durchaus in der einen oder anderen Weise gesehen wurde. Mit Beiträgen von Karl Ameriks, Andreas Arndt, Ulrich Barth, Wolfgang Bartuschat, Arno Böhler, Konrad Cramer, Bärbel Frischmann, Patrizia Giampieri-Deutsch, Ulrike Kadi, Thomas Kisser, Jane Kneller, Konrad P. Liessmann, Elizabeth Millán, Ursula Renz, Helma Riefenthaler, Violetta L. Waibel, Reiner Wiehl und Jure Zovko.

Produktinformationen

Titel: Affektenlehre und amor Dei intellectualis
Untertitel: Die Rezeption Spinozas im Deutschen Idealismus, in der Frühromantik und in der Gegenwart
Editor:
EAN: 9783787322794
ISBN: 978-3-7873-2279-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Meiner Felix Verlag GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 356
Gewicht: 540g
Größe: H232mm x B156mm x T20mm
Veröffentlichung: 12.10.2012
Jahr: 2012
Auflage: 1. Aufl.
Land: DE

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