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"Ästhetische Erziehung" im Digitalzeitalter

  • Kartonierter Einband
  • 128 Seiten
Wir sind heute gezwungen, all unsere schöpferischen Talente und Geschicke einzusetzen, um im Wettbewerb zu bestehen. Dabei verkomm... Weiterlesen
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Beschreibung

Wir sind heute gezwungen, all unsere schöpferischen Talente und Geschicke einzusetzen, um im Wettbewerb zu bestehen. Dabei verkommt Kreativität zu einer kapitalistisch-rationalistischen Verkürzung von etwas, das eigentlich mit Bildung zu tun haben könnte - und zwar nicht erst seit Ken Robinson die Schaffenskraft als Bildungsziel wieder populär gemacht hat. Im Angesicht von Neoliberalismus, Digitalisierung und Globalisierung wird Friedrich Schillers Ästhetische Erziehung des Menschen (1879) wieder brisant: sie strebt mit den Mitteln der Ästhetik nach Freiheit und Emanzipation. Die vorliegende Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at (Meb) versammelt Beiträge, die über ästhetische Bildung, Erfahrung und Wahrnehmung in Theorie und Praxis, in Kunst und Musik reflektieren und dabei ein großes kritisches und emanzipatorisches Potenzial zu Tage fördern. Vorgestellt und hinterfragt werden unter anderem die emanzipativen Möglichkeiten von Gamification, intergenerative Kulturvermittlung im ästhetischen und feministischen Tun, politisch-partizipative Theaterarbeit, szenische Lehrforschung, die Entwicklung digitaler Lernmedien und Modelle von ästhetischer Lernerfahrung. Das Gute und Schöne, revisited? Magazin erwachsenenbildung.at (Meb) ist das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs der österreichischen Erwachsenenbildung. Es wird vom Bundesinstitut für Erwachsenenbildung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur dreimal jährlich herausgegeben. Alle eingereichten Artikel werden einem Review der Fachredaktion unterzogen, die mit ExpertInnen aus Wissenschaft, Praxis und Medien besetzt ist. Seit 2007 als Online-Magazin betrieben, erscheint das Magazin seit 2009 auch als gedruckte Publikation. Alle Artikel und Ausgaben des Magazin erwachsenenbildung.at sind im PDF-Format unter www.erwachsenenbildung.at/magazin kostenlos verfügbar.

Autorentext

Armin Medosch: Seit den 1980er Jahren ist Armin Medosch in der Medienkunst und Netzkultur tätig und war Mitbegründer des preisgekrönten internationalen Online-Magazins Telepolis. Einen Namen machte er sich unter anderem als Organisator und Initiator von Konferenzen und Symposien wie z.B. "Goodbye Privacy!" (Ars Electronica 2007) und den groß angelegten, internationalen Ausstellungen "Waves" (Riga, 2006; Dortmund, 2008) und Fields (Riga, 2014). Er ist Autor zahlreicher Artikel und Bücher. 2012 schloss er sein Doktorat am Goldsmiths College der University of London in "Arts and Computational Technology" (ACT) ab. Stefan Vater: Stefan Vater studierte Soziologie in Linz und Berlin und Philosophie in Salzburg und Wien. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Pädagogischen Arbeits- und Forschungsstelle des Verbands Österreichischer Volkshochschulen, Projektleiter der Knowledgebase Erwachsenenbildung, Mitglied des Leitungsteams des Zukunftsforums Erwachsenenbildung sowie Lehrbeauftragter für Bildungssoziologie und Genderstudies an verschiedenen österreichischen Universitäten und der Universität Fribourg (CH). Ina Zwerger: Ina Zwerger ist seit 1988 für den ORF tätig. 2000 bis 2007 produzierte sie die Ö1-Sendereihe "matrix - computer & neue medien". Sie war Mitinitiatorin und Kuratorin mehrerer Symposien: 2007 für die Ars Electronica "Goodbye Privacy"; 2009 "Creative Cities" (Ö1/ORF Radiokulturhaus); 2011 "Lernen in der Netzwerkgesellschaft" (BMUKK); 2013 "Landkarte einer neuen Zivilgesellschaft" (Ö1/ORF Radiokulturhaus). Seit 2007 ist Ina Zwerger Leiterin der Ö1 Redaktion "Radiokolleg" und der "Ö1 Kinderuni". Für die Redaktionsleitung des Radiokollegs wurde sie mit dem "Radiopreis der Erwachsenenbildung" ausgezeichnet.



Klappentext

Wir sind heute gezwungen, all unsere schöpferischen Talente und Geschicke einzusetzen, um im Wettbewerb zu bestehen. Dabei verkommt Kreativität zu einer kapitalistisch-rationalistischen Verkürzung von etwas, das eigentlich mit Bildung zu tun haben könnte - und zwar nicht erst seit Ken Robinson die Schaffenskraft als Bildungsziel wieder populär gemacht hat. Im Angesicht von Neoliberalismus, Digitalisierung und Globalisierung wird Friedrich Schillers "Ästhetische Erziehung des Menschen" (1879) wieder brisant: sie strebt mit den Mitteln der Ästhetik nach Freiheit und Emanzipation. Die vorliegende Ausgabe des Magazin erwachsenenbildung.at (Meb) versammelt Beiträge, die über ästhetische Bildung, Erfahrung und Wahrnehmung in Theorie und Praxis, in Kunst und Musik reflektieren und dabei ein großes kritisches und emanzipatorisches Potenzial zu Tage fördern. Vorgestellt und hinterfragt werden unter anderem die emanzipativen Möglichkeiten von Gamification, intergenerative Kulturvermittlung im ästhetischen und feministischen Tun, politisch-partizipative Theaterarbeit, szenische Lehrforschung, die Entwicklung digitaler Lernmedien und Modelle von ästhetischer Lernerfahrung. Das Gute und Schöne, revisited? Magazin erwachsenenbildung.at (Meb) ist das Fachmedium für Forschung, Praxis und Diskurs der österreichischen Erwachsenenbildung. Es wird vom Bundesinstitut für Erwachsenenbildung gemeinsam mit dem Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur dreimal jährlich herausgegeben. Alle eingereichten Artikel werden einem Review der Fachredaktion unterzogen, die mit ExpertInnen aus Wissenschaft, Praxis und Medien besetzt ist. Seit 2007 als Online-Magazin betrieben, erscheint das Magazin seit 2009 auch als gedruckte Publikation. Alle Artikel und Ausgaben des Magazin erwachsenenbildung.at sind im PDF-Format unter www.erwachsenenbildung.at/magazin kostenlos verfügbar.

Produktinformationen

Titel: "Ästhetische Erziehung" im Digitalzeitalter
Untertitel: Magazin erwachsenenbildung.at, 22/2014
Editor:
EAN: 9783735740731
ISBN: 978-3-7357-4073-1
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books On Demand
Genre: Soziologie
Anzahl Seiten: 128
Gewicht: 403g
Größe: H299mm x B210mm x T12mm
Jahr: 2014
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