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Baiyun oder die Freundschaftsgesellschaft

  • Kartonierter Einband
  • 342 Seiten
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"Freundschaftsgesellschaft" lautet der offizielle Name der chinesischen Touristen-Organisation; von den Touristen selbst wird eine... Weiterlesen
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Beschreibung

"Freundschaftsgesellschaft" lautet der offizielle Name der chinesischen Touristen-Organisation; von den Touristen selbst wird eines Tages mehr verlangt als "Völkerfreundschaft": nämlich die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Motiven. Denn in Shen-yang, der letzten Station, stirbt der Delegationsleiter eines merkwürdigen Todes.

1978, kurz nach dem Tod Mao Zedongs und der Verhaftung der >>Viererbande<<, besucht eine halboffizielle Schweizer Delegation auf Einladung der >>Freundschaftsgesellschaft<< China. Prominentester Gast ist der berühmte Schriftsteller Samuel Rütter, den eine auf seinen Wunsch zusammengestellte, sehr heterogene >>Expertengruppe<< von Wissenschaftlern, Wirtschafts- und Kulturfachleuten begleitet. Während der Reise stirbt unter mysteriösen Umständen der Gruppenleiter, der Agronomieprofessor Stappung, der sich in der Gruppe durch sein unsensibles Verhalten und bei den Gastgebern durch seinen unbezähmbaren Forscherdrang exponiert hat. Vieles deutet auf einen Mord hin. Auf der Suche nach dem Motiv oder dem Schuldigen erscheinen die politischen und kulturellen Reiseerfahrungen in einem neuen Licht; Fragmente der individuellen Lebensgeschichten der achtköpfigen Gruppe erschließen sich unter dem Druck einer Ausnahmesituation; zwischen den Gästen, den Gastgebern und den im Hintergrund agierenden Institutionen entwickeln sich neue Konstellationen. Stappungs Tod erweist sich am Ende als Zufall, >>ein Missverständnis mit tödlichem Ausgang<<. Unter dem Signum eines unvermeidlichen Missverständnisses des Fremden und des Eigenen steht auch die ganze Reise.

Autorentext

Adolf Muschg wurde 1934 als Sohn von Adolf Muschg senior (1872–1946) und seiner zweiten Frau in Zollikon, Kanton Zürich/Schweiz geboren. Er studierte Germanistik, Anglistik sowie Philosophie in Zürich und Cambridge und promovierte über Ernst Barlach. Von 1959 bis 1962 unterrichtete er als Gymnasiallehrer in Zürich, dann folgten verschiedene Stellen als Hochschullehrer, unter anderem in Deutschland (Universität Göttingen), Japan und den USA. 1970 bis 1999 war er Professor für deutsche Sprache und Literatur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. 1975 war Muschg Kandidat der Zürcher Sozialdemokratischen Partei für den Ständerat. Er wurde zwar nicht gewählt, äußerte sich nach wie vor regelmäßig zu politischen Zeitfragen. Adolf Muschg ist seit 1976 Präsident der Akademie der Künste Berlin, Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Lesereisen führten ihn bisher nach Deutschland, England, Holland, Italien, Japan, Kanada, Österreich, Portugal, Taiwan, USA. Er lebt in Männedorf bei Zürich.



Klappentext

"»Freundschaftsgesellschaft« lautet der offizielle Name der chinesischen Touristen-Organisation; von den Touristen selbst wird eines Tages mehr verlangt als »Völkerfreundschaft«: nämlich die Auseinandersetzung mit ihren eigenen Motiven. Denn in Shen-yang, der letzten Station, stirbt der Delegationsleiter eines merkwürdigen Todes."

Produktinformationen

Titel: Baiyun oder die Freundschaftsgesellschaft
Untertitel: Roman
Autor:
EAN: 9783518374023
ISBN: 978-3-518-37402-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Suhrkamp
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 342
Gewicht: 296g
Größe: H177mm x B108mm x T23mm
Jahr: 1980
Auflage: 4. A.

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