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Dies Sirren
Adolf Endler

Adolf Endler wollte nie eine Autobiographie im herkömmlichen Sinn schreiben. Es schien ihm ganz unmöglich und falsch, sein Leben, ... Weiterlesen
Fester Einband, 191 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Adolf Endler wollte nie eine Autobiographie im herkömmlichen Sinn schreiben. Es schien ihm ganz unmöglich und falsch, sein Leben, das in seinen Augen eher einem Zickzackkurs folgte, als einen runden Bogen zu erzählen. Trotzdem hat er sich in seinen letzten Lebensjahren immer wieder mit Renatus Deckert getroffen, um in langen Gesprächen frühe Prägungen auszuleuchten und sich an seine Kindheit im Rheinland zu erinnern: an die aus Belgien stammende Mutter, deren Verwandte von den Nazis umgebracht wurden, an den Vater und dessen scheiternde Versuche, ein Unternehmen aufzubauen. Er erzählt von den Schrecken des Krieges, dem Sirren der Bombergeschwader und dem als Befreiung empfundenen Einmarsch der Amerikaner. Nach dem Krieg saugte Endler begierig auf, was an moderner internationaler Literatur zu lesen war, und lernte die Schriftstellerin Irmgard Keun kennen. Er begann selbst zu schreiben und wurde 1952 zu der legendären Niendorfer Tagung der Gruppe 47 eingeladen, wo er Heinrich Böll und Paul Celan begegnete. 1955 ging er voller Illusionen in die DDR, rasch verlor er sie. Endler hat das Manuskript der Gespräche noch gelesen und autorisiert - er betrachtete sie als sein letztes literarisches Werk.

Autorentext

Die Autoren Adolf Endler (1930-2009), Lyriker, Prosaautor, Essayist; siedelte 1955 in die DDR über, 1979 Ausschluss aus dem Schriftsteller­verband der DDR. Er erhielt zahlreiche Literaturpreise, darunter: Bremer Literaturpreis, Peter-Huchel-Preis, Kritikerpreis der SWR-Bestenliste, Brüder-Grimm-Preis der Stadt Hanau, Ehrengabe der Schiller-Stiftung, Rainer-Malkowski-Preis. Renatus Deckert, geb. 1977, studierte Literatur und Philosophie in Hamburg, Berlin und Paris. Zehn Jahre lang war er einer der Herausgeber der Literaturzeitschrift »Lose Blätter«. Er lebt als Essayist und Lyriker in Berlin.



Klappentext

Adolf Endler wollte nie eine Autobiographie im herkömmlichen Sinn schreiben. Es schien ihm ganz unmöglich und falsch, sein Leben, das in seinen Augen eher einem Zickzackkurs folgte, als einen runden Bogen zu erzählen. Trotzdem hat er sich in seinen letzten Lebensjahren immer wieder mit Renatus Deckert getroffen, um in langen Gesprächen frühe Prägungen auszuleuchten und sich an seine Kindheit im Rheinland zu erinnern: an die aus Belgien stammende Mutter, deren Verwandte von den Nazis umgebracht wurden, an den Vater und dessen scheiternde Versuche, ein Unternehmen aufzubauen. Er erzählt von den Schrecken des Krieges, dem Sirren der Bombergeschwader und dem als Befreiung empfundenen Einmarsch der Amerikaner. Nach dem Krieg saugte Endler begierig auf, was an moderner internationaler Literatur zu lesen war, und lernte die Schriftstellerin Irmgard Keun kennen. Er begann selbst zu schreiben und wurde 1952 zu der legendären Niendorfer Tagung der Gruppe 47 eingeladen, wo er Heinrich Böll und Paul Celan begegnete. 1955 ging er voller Illusionen in die DDR, rasch verlor er sie. Endler hat das Manuskript der Gespräche noch gelesen und autorisiert - er betrachtete sie als sein letztes literarisches Werk.

Produktinformationen

Titel: Dies Sirren
Untertitel: Gespräche mit Renatus Deckert
Autor: Adolf Endler
EAN: 9783835307759
ISBN: 978-3-8353-0775-9
Format: Fester Einband
Herausgeber: Wallstein Verlag GmbH
Genre: Lyrik & Dramatik
Anzahl Seiten: 191
Gewicht: 293g
Größe: H212mm x B130mm x T20mm
Veröffentlichung: 01.08.2010
Jahr: 2010
Auflage: 08.2010
Land: DE

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