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Der Roman des Freiherrn von Vieren

  • Fester Einband
  • 224 Seiten
Wiederentdecktes Kuriosum der deutschen Klassik: Vier Autoren wollen gemeinsam einen Roman schreiben. Was dabei herauskommt: ein h... Weiterlesen
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Beschreibung

Wiederentdecktes Kuriosum der deutschen Klassik: Vier Autoren wollen gemeinsam einen Roman schreiben. Was dabei herauskommt: ein heilloses literarisches Durcheinander, genial verplant, hochamüsant!

Wie viele Autoren braucht es, um einen Roman so richtig zu vergeigen? Vier Romantiker planen, gemeinsam einen Roman zu schreiben: Hoffmann, Chamisso, Salice-Contessa, Fouqué. Eine Handlungsskizze ist schnell entworfen, ein Anfang schnell geschrieben, aus dem sich alles Weitere - wie man annimmt: zwingend - ergeben wird. Doch dann erschlägt der zweite Autor die wichtigste Figur des ersten, der dritte Autor schickt die Nebenfiguren nach Polen und der vierte lässt vollkommen unmotiviert eine wahnsinnige Hexe mit einem weissagenden Raben auftreten. Ein heilloses literarisches Durcheinander, genial verplant, hochamüsant!

Autorentext

Adelbert von Chamisso, eigentlich Louis Charles Adelaide de Chamisso de Boncourt, wurde am 30. Januar 1781 auf Schloss Boncourt in der Champagne geboren. Nach der Flucht der Familie vor den Revolutionsheeren ließen sich die Eltern 1796 in Berlin nieder. Der junge Mann trat dort in die preußische Armee ein und begann einige Zeit später auch schriftstellerisch tätig zu werden. Er schrieb zunächst auf Französisch, ab 1803 jedoch in deutscher Sprache. Als Herausgeber des Berliner Musenalmanachs war Chamisso mit zahlreichen Dichtern bekannt, zu denen beispielsweise von Varnhagen und Fouqué zählten. Neben seinen unsterblichen literarischen Werken wie Peter Schlemihls wundersame Geschichte beschäftigte er sich auch mit den Naturwissenschaften und nahm an geographischen und ethnologischen Expeditionen teil. Adelbert von Chamisso starb am 21. August 1838 in Berlin.

Friedrich Heinrich Karl Freiherr de la Motte Fouqué wurde am 12. Februar 1777 in Brandenburg an der Havel geboren. Er genoss eine militärische Erziehung und meldete sich aus patriotischen Gründen für den Einsatz in den Befreiungskriegen. Fouqué zählte, insbesondere in den Jahren 1810-1820, zu den zentralen Figuren des literarischen Lebens in Berlin und gilt u.a. als Freund und Förderer Adelbert von Chamissos. Das bedeutendste Werk des Romantikers ist die märchenhafte Erzählung Undine aus dem Jahr 1811. Fouqué starb am 23. Januar 1843 in Berlin.

E.T.A. (Ernst Theodor Amadeus) Hoffmann kam am 24. Januar 1776 als Sohn eines Hofgerichtsadvokaten in Königsberg zur Welt. Nach der Scheidung seiner Eltern blieb der Junge bei der Mutter und besuchte die Burgschule in Königsberg. Als er das Jurastudium beendet hatte, heiratete er die Polin Maria Thekla Michaelina Rorer, mit der er später seine Tochter Cäzilia bekam. Der Jurist und Richter war ein künstlerisches Multitalent: Er arbeitete unter anderem als Komponist und Kapellmeister, Zeichner und Literat. Hoffmann starb am 25. Juni 1822 an einer schweren Krankheit in Berlin.

Karl Wilhelm Salice-Contessa gilt als Begründer der romantischen Riesengebirgsdichtung. Er wurde 1777 als zweiter Sohn in eine Kaufmannsfamilie hineingeboren. Sein Jurastudium brach er ab, um durch Europa zu reisen. 1802 ließ er sich in Weimar nieder, um zu musizieren, zu malen und zu schreiben. Er lernte E .T. A. Hoffmann kennen und trat 1814 den Serapionsbrüdern bei. Salice-Sontessa starb 1825 in Berlin.

Markus Bernauer ist ein Berliner Literaturwissenschaftler. Er lehrt an der TU am Institut für Philosophie-, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte.

Klappentext

Wie viele Autoren braucht es, um einen Roman so richtig zu vergeigen?

Vier Romantiker planen, gemeinsam einen Roman zu schreiben: Hoffmann, Chamisso, Salice-Contessa, Fouqué. Eine Handlungsskizze ist schnell entworfen, ein Anfang schnell geschrieben, aus dem sich alles Weitere - wie man annimmt: zwingend - ergeben wird. Doch dann erschlägt der zweite Autor die wichtigste Figur des ersten, der dritte Autor schickt die Nebenfiguren nach Polen und der vierte lässt vollkommen unmotiviert eine wahnsinnige Hexe mit einem weissagenden Raben auftreten. Ein heilloses literarisches Durcheinander, genial verplant, hochamüsant!

Produktinformationen

Titel: Der Roman des Freiherrn von Vieren
Untertitel: Das Bild der Mutter, Die Doppeltgänger
Autor:
Editor:
EAN: 9783423281577
ISBN: 978-3-423-28157-7
Format: Fester Einband
Herausgeber: DTV
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 224
Gewicht: 384g
Größe: H216mm x B144mm x T22mm
Jahr: 2018
Land: DE

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