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Versuch über Kleist
Adam Soboczynski

Geheimnis, Verstellung und Spiel sind wesentliche Elemente der höfischen Kultur. Adam Soboczynski beschreibt ihre Funktionsweisen ... Weiterlesen
Fester Einband, 320 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Geheimnis, Verstellung und Spiel sind wesentliche Elemente der höfischen Kultur. Adam Soboczynski beschreibt ihre Funktionsweisen und ihre Geschichte bis in unsere Gegenwart und weist sie eindrucksvoll im Werk Heinrich von Kleists nach. Heinrich von Kleist stand zeitweise intensiv in Kontakt mit dem Berliner Hof und dem preußischen Adel. Seine Verwurzelung in der aristokratischen Kultur wurde jedoch seit dem Verdikt von Georg Lukács, der in Kleist einen reaktionären altständischen Junker sah, kaum beachtet. Adam Soboczynski zeigt nun, wie fundamental der adlige Dichter mit Verhaltenscodes des Hofes vertraut war und mit der Einbeziehung der Verstellungskunst ein poetologisches Konzept verfolgte. Er steht damit in der Tradition des moralistischen Skeptizismus, der im Kontext höfischer Bestimmungen des Körpers eine theatrale Poetik des Menschen an die Stelle einer Ethik der Aufrichtigkeit setzt. Soboczynski verdeutlicht dies in seiner auch stilistisch brillanten Studie am Beispiel der drei Novellen Der Findling, Die Marquise von O... und Die Verlobung in St. Domingo. Das Buch enthält diese Erzählungen Kleists in voller Länge - Es ist damit nicht nur ein spektakulärer Beitrag zur Kleist-Forschung, sondern bietet auch ein anregendes Lesevergnügen für alle, die Kleist bislang wenig oder gar nicht kennen.

Autorentext

Adam Soboczynski wurde 1975 in Torun/Polen geboren und lebt in Berlin. Er ist Autor der Wochenzeitung Die Zeit. Mit Heinrich von Kleist beschäftigt er sich seit Jahren. Für seine Artikel erhielt er den Axel-Springer-Preis und den Deutsch-Polnischen Journalistenpreis. Zuletzt erschien von ihm ein Buch mit Reportagen über Polen: "Polski Tango".



Klappentext

Geheimnis, Verstellung und Spiel sind wesentliche Elemente der höfischen Kultur. Adam Soboczynski beschreibt ihre Funktionsweisen und ihre Geschichte bis in unsere Gegenwart und weist sie eindrucksvoll im Werk Heinrich von Kleists nach. Heinrich von Kleist stand zeitweise intensiv in Kontakt mit dem Berliner Hof und dem preußischen Adel. Seine Verwurzelung in der aristokratischen Kultur wurde jedoch seit dem Verdikt von Georg Lukács, der in Kleist einen reaktionären altständischen Junker sah, kaum beachtet. Adam Soboczynski zeigt nun, wie fundamental der adlige Dichter mit Verhaltenscodes des Hofes vertraut war und mit der Einbeziehung der Verstellungskunst ein poetologisches Konzept verfolgte. Er steht damit in der Tradition des moralistischen Skeptizismus, der im Kontext höfischer Bestimmungen des Körpers eine theatrale Poetik des Menschen an die Stelle einer Ethik der Aufrichtigkeit setzt. Soboczynski verdeutlicht dies in seiner auch stilistisch brillanten Studie am Beispiel der drei Novellen Der Findling, Die Marquise von O? und Die Verlobung in St. Domingo. Das Buch enthält diese Erzählungen Kleists in voller Länge ? Es ist damit nicht nur ein spektakulärer Beitrag zur Kleist-Forschung, sondern bietet auch ein anregendes Lesevergnügen für alle, die Kleist bislang wenig oder gar nicht kennen.

Produktinformationen

Titel: Versuch über Kleist
Untertitel: Die Kunst des Geheimnisses um 1800
Autor: Adam Soboczynski
EAN: 9783882218701
ISBN: 978-3-88221-870-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Matthes & Seitz Verlag
Genre: Sonstige Literatur
Anzahl Seiten: 320
Gewicht: 456g
Größe: H213mm x B134mm x T33mm
Veröffentlichung: 01.02.2007
Jahr: 2007
Auflage: 02.2007

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