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Nachkommenschaften

  • Fester Einband
  • 256 Seiten
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Hier war Adalbert Stifter der Vorfahr seiner literarischen Nachkommenschaften. Die späten Erzählungen zeigen ihn als großen lakoni... Weiterlesen
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Beschreibung

Hier war Adalbert Stifter der Vorfahr seiner literarischen Nachkommenschaften. Die späten Erzählungen zeigen ihn als großen lakonischen Avantgardisten des Schauens und des Schreibens.

Als "feuilletonistische Abnormität" hat Thomas Mann Adalbert Stifters 1867 entstandene Prosa "Aus dem bairischen Walde" bezeichnet, und das war als großes Kompliment gedacht. Das Spätwerk des österreichischen Schriftstellers hebt sich in seiner zunehmend radikaler werdenden Form von der früheren Prosa ab. Es hat Adalbert Stifter von den Lesern seiner Zeit isoliert, ihn für die Lektüre nachfolgender Generationen aber gewonnen. Als Inbegriff modernen Erzählens, das sich der zeitgenössischen Verpflichtung zum Realismus entzieht, gilt Stifters späte Prosa, die hier in einer klar konturierten Auswahl vorliegt. Sie zeigt den Autor als Avantgardisten der Wahrnehmung, als einen, den das, was heute gemeinhin als 'Plot' bezeichnet wird, nicht mehr wirklich interessiert. Texte wie "Nachkommenschaften", "Der Waldbrunnen", "Der Kuss von Sentze", "Der fromme Spruch", "Winterbriefe aus Kirchschlag" und "Mein Leben" sind neu zu entdecken - als eigenwillige literarische Recherche, als große Abenteuer der Schriftlichkeit.

Autorentext

Adalbert Stifter, geboren 1805 in Oberplan (Böhmen), studierte in Wien Rechtswissenschaften. Er war zunächst Privatlehrer, danach freier Schriftsteller und ab 1853 als Konservator für Oberösterreich bestellt. Er starb 1868 in Linz.



Klappentext

Als »feuilletonistische Abnormität« hat Thomas Mann Adalbert Stifters 1867 entstandene Prosa »Aus dem bairischen Walde» bezeichnet, und das war als großes Kompliment gedacht. Das Spätwerk des österreichischen Schriftstellers hebt sich in seiner zunehmend radikaler werdenden Form von der früheren Prosa ab. Es hat Adalbert Stifter von den Lesern seiner Zeit isoliert, ihn für die Lektüre nachfolgender Generationen aber gewonnen. Als Inbegriff modernen Erzählens, das sich der zeitgenössischen Verpflichtung zum Realismus entzieht, gilt Stifters späte Prosa, die hier in einer klar konturierten Auswahl vorliegt. Sie zeigt den Autor als Avantgardisten der Wahrnehmung, als einen, den das, was heute gemeinhin als >Plot< bezeichnet wird, nicht mehr wirklich interessiert. Texte wie »Nachkommenschaften«, »Der Waldbrunnen«, »Der Kuss von Sentze«, »Der fromme Spruch«, »Winterbriefe aus Kirchschlag« und »Mein Leben« sind neu zu entdecken - als eigenwillige literarische Recherche, als große Abenteuer der Schriftlichkeit.

Produktinformationen

Titel: Nachkommenschaften
Untertitel: Späte Erzählungen
Editor:
Autor:
EAN: 9783990270011
ISBN: 978-3-99027-001-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Jung und Jung Verlag GmbH
Genre: Romane & Erzählungen
Anzahl Seiten: 256
Gewicht: 428g
Größe: H190mm x B128mm x T35mm
Jahr: 2012
Land: DE

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