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Politik und Philosophie bei Plato und Aristoteles

  • Kartonierter Einband
  • 494 Seiten
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Beschreibung

Ziel dieser Arbeit ist es, den besonderen Charakter des platonischen Spätwerks "Nomoi" vom Gesamtkonzept des platonischen Philosophierens her verständlich zu machen. Die Verfasserin untersucht daher zunächst Platons Bestimmung des Auftrags der Philosophie und des Verhältnisses von Philosophie und Politik in denjenigen Dialogen, die nicht unmittelbar politische Fragen behandeln. Sie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Platon dem Philosophen zwei politische Aufgaben stellt: die der "Nomothetik" (Gesetzgebung), die in der "philosophischen Erziehung der noch bildsamen Seelen" besteht, und die der "Elenktik", die auf die Heilung der bereits durch die Scheinweisheit "Verformten" abzielt. Diese zwei Aufgaben liefern dann auch die Gesichtspunkte für die Auslegung der "Politeia" und der "Nomoi". In den "Nomoi" versucht demnach Platon, ein konkretes Beispiel für seine Methode der Seelenlenkung zu geben: um die Seelen der Bürger zur Arete zu bilden, braucht der echte Gesetzgeber eine neue Gesetzesform, die quasi-dialogisch entweder bildend oder heilend wirken soll. Platons Auffassung zum Verhältnis von Philosophie und Politik wird schließlich die aristotelische Verbindung der Philosophie mit dem rein theoretischen Lebensideal und die daraus resultierende politische Philosophie des Aristoteles gegenübergestellt."Die umfangreiche Untersuchung hat dem "Grundakkord" aus Philosophie und Politik bei Platon und Aristoteles zu neuem Klang verholfen und das 'Nomoi-Problem" durch eine geistreiche Variation belebt." Philosophisches Jahrbuch

Klappentext

Ziel dieser Arbeit ist es, den besonderen Charakter des platonischen Spätwerks "Nomoi" vom Gesamtkonzept des platonischen Philosophierens her verständlich zu machen. Die Verfasserin untersucht daher zunächst Platons Bestimmung des Auftrags der Philosophie und des Verhältnisses von Philosophie und Politik in denjenigen Dialogen, die nicht unmittelbar politische Fragen behandeln. Sie kommt dabei zu dem Ergebnis, dass Platon dem Philosophen zwei politische Aufgaben stellt: die der "Nomothetik" (Gesetzgebung), die in der "philosophischen Erziehung der noch bildsamen Seelen" besteht, und die der "Elenktik", die auf die Heilung der bereits durch die Scheinweisheit "Verformten" abzielt. Diese zwei Aufgaben liefern dann auch die Gesichtspunkte für die Auslegung der "Politeia" und der "Nomoi". In den "Nomoi" versucht demnach Platon, ein konkretes Beispiel für seine Methode der Seelenlenkung zu geben: um die Seelen der Bürger zur Areté zu bilden, braucht der echte Gesetzgeber eine neue Gesetzesform, die quasi-dialogisch entweder bildend oder heilend wirken soll. Platons Auffassung zum Verhältnis von Philosophie und Politik wird schließlich die aristotelische Verbindung der Philosophie mit dem rein theoretischen Lebensideal und die daraus resultierende politische Philosophie des Aristoteles gegenübergestellt. "Die umfangreiche Untersuchung hat dem "Grundakkord" aus Philosophie und Politik bei Platon und Aristoteles zu neuem Klang verholfen und das "Nomoi-Problem" durch eine geistreiche Variation belebt." Philosophisches Jahrbuch

Produktinformationen

Titel: Politik und Philosophie bei Plato und Aristoteles
Untertitel: Die Stellung der "Nomoi" im Platonischen Gesamtwerk und die politische Theorie des Aristoteles
Autor:
EAN: 9783465033424
ISBN: 978-3-465-03342-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Klostermann Vittorio GmbH
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 494
Gewicht: 738g
Größe: H221mm x B152mm x T35mm
Jahr: 2004
Auflage: 2. Auflage.

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