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Geschichtsdenken in Europa und China

  • Kartonierter Einband
  • 143 Seiten
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Thomas Göller, Professor für Philosophie an der Universität (TH) Karlsruhe; Gast- und Vertretungsprofessuren in Ma... Weiterlesen
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Beschreibung

Autorentext

Thomas Göller, Professor für Philosophie an der Universität (TH) Karlsruhe; Gast- und Vertretungsprofessuren in Marburg, Kassel, Klausenburg/Rumänien; 1991-96 Associate Professor an der Gakushuin-Universität/Tokyo; interkulturelles Projekt zur Menschenrechtsphilosophie (Univ. Karlsruhe). Preis der Akademie für Interkulturelle Studien/Bayreuth für Kulturverstehen (2000). Achim Mittag, Professor für chinesische Sprache, Literatur und Philosophie am Seminar für Sinologie und Koreanistik der Universität Tübingen; Gast- und Vertretungsprofessuren in Marburg und New York; 1994-2005 interkulturelle Projekte am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld und am Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI), Essen.



Klappentext

Die vorliegende Untersuchung, die mit dem Straniak Philosophie-Preis ausgezeichnet wurde, versucht die Frage zu beantworten, in welcher Weise in östlichen und in westlichen Kulturen Ereignisse, Erfahrungen und Interpretationen der Geschichte philosophisch reflektiert und zu neuen Formen der Selbstdeutung und der Deutung des Fremden verarbeitet wurden und werden. Läuft das Geschichtsdenken in Europa und China auf eine Exklusion des Anderen oder Fremden hinaus? Oder aber wird eine Vorstellung von Geschichte entwickelt, die das Andere in seiner Eigenheit anerkennt und durch Inklusion mit Bezug auf die gesamte Menschheit universalistisch einzubeziehen und anzuerkennen versucht? Inwiefern werden Vorstellungen von einer Welt- oder Menschheitsgeschichte konzipiert, die tatsächlich alle Menschen einbeziehen? Die interkulturell-interdisziplinär angelegte Untersuchung verfolgt auf diese Weise die Selbstdeutung und Deutung des Fremden im europäischen Geschichtsdenken von der Antike (Herodot, Thukydides, Platon, Aristoteles) über das Mittelalter (Augustinus, Cusanus) und der Aufklärung (Voltaire, Vico, Herder) bis zum Deutschen Idealismus (Kant, Hegel). Was die Tradition des chinesischen Geschichtsdenkens betrifft, so erfolgt mit Bedacht eine Fokussierung auf die bewegte Epoche der späten Ming- und der frühen und hohen Qing-Zeit (ca. 1640-1790) - eine Schlüsselepoche für Chinas Selbstdeutung und Deutung des Fremden. Dies kommt auch in den kartographischen Weltdarstellungen aus dieser Zeit anschaulich zum Ausdruck.

Produktinformationen

Titel: Geschichtsdenken in Europa und China
Untertitel: Selbstdeutung und Deutung des Fremden in historischen Kontexten
Autor:
EAN: 9783896654274
ISBN: 978-3-89665-427-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Academia Verlag GmbH
Genre: Östliche Philosophie
Anzahl Seiten: 143
Gewicht: 232g
Größe: H211mm x B149mm x T15mm
Veröffentlichung: 01.05.2008
Jahr: 2008

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