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Abwanderung und Migration in Mecklenburg und Vorpommern

  • Kartonierter Einband
  • 296 Seiten
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B Migration als Schicksal einer Region - das Beispiel Mecklenburg und Vorpommern in Geschichte und Gegenwart S Das Bundesland Meck... Weiterlesen
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Beschreibung

B Migration als Schicksal einer Region - das Beispiel Mecklenburg und Vorpommern in Geschichte und Gegenwart S Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (MV) kann auf eine lange und wechselhafte Migrationsgeschichte zurückblicken.Mitte des 19. Jahrhunderts wies die Region neben Irland die höchste Emigration aus Europa auf. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen Fremdarbeiter in die unterbevölkerte Küstenregion, nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die forcierte Zuwanderung von Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern. Zu DDR-Zeiten wurden im Zeichen der staatlichen Industrialisierung und des Ausbaus militärischer Standorte Familien aus anderen Bezirken im Nordosten angesiedelt mit dem Ergebnis, dass MV noch Anfang der 1990er Jahre die jüngste Bevölkerung Deutschlands hatte. Im Zuge des Mauerfalls und des Transformationsprozesses setzte eine Abwanderung ein, die in den 1990er Jahren nur vorübergehend nachließ, um zum Ende des 20. Jahrhunderts wieder anzusteigen. Trotz des hohen Stellenwertes in der Landesgeschichte und obwohl MV als eine Art "Laboratorium für migratorische und demografische Entwicklungen" gilt, ist das Thema kaum erforscht. Der vorliegende Sammelband möchte einen Überblick über die Wanderungsgeschichte, die aktuellen Migrationsprozesse und ihre Konsequenzen geben, um das Phänomen schließlich in den europäischen Kontext zu stellen.


Das heutige Mecklenburg-Vorpommern gilt als "Laboratorium für migratorische und demografische Entwicklungen" und kann auf eine lange Geschichte der Ab- und Zuwanderung zurückblicken. Der Band skizziert die Wanderungsgeschichte des landes und fragt nach den Konsequenzen der aktuellen Abwanderung.

Autorentext
Dr. Nikolaus Werz ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität Rostock.
Dr. Reinhard Nuthmann ist Akademischer Geschäftsführer des Max-Planck-Institutes für demografische Forschung.

Klappentext
Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern (MV) kann auf eine lange und wechselhafte Migrationsgeschichte zurückblicken.Mitte des 19. Jahrhunderts wies die Region neben Irland die höchste Emigration aus Europa auf. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kamen Fremdarbeiter in die unterbevölkerte Küstenregion, nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die forcierte Zuwanderung von Flüchtlingen, Vertriebenen und Umsiedlern. Zu DDR-Zeiten wurden im Zeichen der staatlichen Industrialisierung und des Ausbaus militärischer Standorte Familien aus anderen Bezirken im Nordosten angesiedelt mit dem Ergebnis, dass MV noch Anfang der 1990er Jahre die jüngste Bevölkerung Deutschlands hatte. Im Zuge des Mauerfalls und des Transformationsprozesses setzte eine Abwanderung ein, die in den 1990er Jahren nur vorübergehend nachließ, um zum Ende des 20. Jahrhunderts wieder anzusteigen.
Trotz des hohen Stellenwertes in der Landesgeschichte und obwohl MV als eine Art "Laboratorium für migratorische und demografische Entwicklungen" gilt, ist das Thema kaum erforscht. Der vorliegende Sammelband möchte einen Überblick über die Wanderungsgeschichte, die aktuellen Migrationsprozesse und ihre Konsequenzen geben, um das Phänomen schließlich in den europäischen Kontext zu stellen.


Inhalt
Einleitung - Mecklenburg und Vorpommern: Aus- und Einwanderung im 19. Jahrhundert - Fremdarbeit, Bevölkerungsgewinne und ausländische Besucher im 20. Jahrhundert - Bevölkerungsentwicklung in Geschichte und Gegenwart - Aktuelle Fragen der Migration und der demographischen Entwicklung

Produktinformationen

Titel: Abwanderung und Migration in Mecklenburg und Vorpommern
Editor:
EAN: 9783531142876
ISBN: 978-3-531-14287-6
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: VS Verlag für Sozialwissenschaft
Genre: Politikwissenschaft
Anzahl Seiten: 296
Gewicht: 384g
Größe: H212mm x B149mm x T19mm
Jahr: 2004
Auflage: 2004

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