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Schwert und Feder

  • Kartonierter Einband
  • 304 Seiten
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Hauptaufgabe der vom König von Kastilien offiziell ernannten Chronisten der Neuen Welt war das Verfassen einer Generalgeschichte. ... Weiterlesen
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Beschreibung

Hauptaufgabe der vom König von Kastilien offiziell ernannten Chronisten der Neuen Welt war das Verfassen einer Generalgeschichte. Diese umfasste zwei Hauptthemen: zum einen die Naturgeschichte der neuen Provinzen; d.h. die Beschreibung der Flora, der Fauna, der Bodenschätze und der Vergangenheit der vor Ort lebenden heidnischen Völker. Zum anderen die Moralgeschichte, die Aufarbeitung bedeutender menschlicher Angelegenheiten aus der jüngsten Vergangenheit der eroberten Gebiete. So wurde die Geschichtsschreibung zu einer Informationsquelle ersten Grades erhoben. Mit ihrer Hilfe versuchte sich die Krone ein reales Bild von der Lage in den eroberten Gebieten zu machen. Es lag demnach in der Obliegenheit der Chronisten Seiner Majestät, immer wahre Angaben zu machen und gleichermaßen das Gute wie das Böse im Menschen zu beschreiben. Wie dieses Buch zum ersten Mal anhand zahlreicher Archivquellen belegt war die Arbeit der Chronisten somit von direkter Bedeutung innerhalb der kastilischen Rechtskultur und konnte sich unter Umständen negativ auf das Ansehen und die Stellung der ersten Eroberer und ihrer Nachfahren auswirken.

Autorentext

Dr. Aarón Grageda Bustamante ist Leiter des Interdisziplinären Graduiertenkollegs für Sozialwissenschaften an der Universität von Sonora, Mexiko. Er promovierte 2007 an der Universität Witten/Herdecke. Neben seinem Themenschwerpunkt "Geschichte und Globalisierung" beschäftigt er sich u.a. mit bilateralen Projekten zwischen Mexiko und Europa.



Klappentext

Hauptaufgabe der vom König von Kastilien offiziell ernannten Chronisten der Neuen Welt war das Verfassen einer Generalgeschichte. Diese umfasste zwei Hauptthemen: zum einen die Naturgeschichte der neuen Provinzen; d.h. die Beschreibung der Flora, der Fauna, der Bodenschätze und der Vergangenheit der vor Ort lebenden heidnischen Völker. Zum anderen die Moralgeschichte, die Aufarbeitung bedeutender menschlicher Angelegenheiten aus der jüngsten Vergangenheit der eroberten Gebiete. So wurde die Geschichtsschreibung zu einer Informationsquelle ersten Grades erhoben. Mit ihrer Hilfe versuchte sich die Krone ein reales Bild von der Lage in den eroberten Gebieten zu machen. Es lag demnach in der Obliegenheit der Chronisten Seiner Majestät, immer wahre Angaben zu machen und gleichermaßen das Gute wie das Böse im Menschen zu beschreiben. Wie dieses Buch zum ersten Mal anhand zahlreicher Archivquellen belegt war die Arbeit der Chronisten somit von direkter Bedeutung innerhalb der kastilischen Rechtskultur und konnte sich unter Umständen negativ auf das Ansehen und die Stellung der ersten Eroberer und ihrer Nachfahren auswirken.

Produktinformationen

Titel: Schwert und Feder
Untertitel: Die Chronisten Seiner Majestät des König von Kastilien und die rechtlichen Auswirkungen der Geschichtsschreibung der Neuen Welt im 16. Jahrhundert
Autor:
EAN: 9783838116945
ISBN: 978-3-8381-1694-5
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften AG
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 304
Gewicht: 469g
Größe: H220mm x B150mm x T18mm
Jahr: 2015

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