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Goethes «Wahlverwandtschaften» im 21. Jahrhundert gelesen

  • Fester Einband
  • 379 Seiten
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Die Autorin liest Goethes "Wahlverwandtschaften" als Kritik der Gesellschaftspraxis der Aufklärung, die deren Idealen en... Weiterlesen
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Beschreibung

Die Autorin liest Goethes "Wahlverwandtschaften" als Kritik der Gesellschaftspraxis der Aufklärung, die deren Idealen entgegensteht. Ihre Textanalyse, neohistoristisch inspiriert, stellt das im Roman thematisierte Geflecht der Machtstrukturen heraus, das die Erstarrung der Feudalgesellschaft bedingt.

Goethes Roman "Die Wahlverwandtschaften" geht der Relation von Mensch und Gesellschaft in der Feudalzeit auf den Grund - und stößt nicht nur bei Zeitgenossen auf heftige Kritik. Die Autorin dieses Bandes bricht vom Lager der traditionellen Rezeption auf, indem sie das Leben am Ort der Handlung, einem Adelsgut, anhand reiner Textanalyse durchleuchtet, wobei das im Romangeschehen thematisierte Geflecht der sozialen, militärischen und religiösen Machtstrukturen der Feudalgesellschaft zu Tage tritt. Die durch Symbolik wie durch Form und Eigenart des Erzählstils dargestellten sozialen Verhältnisse und Konflikte werden dadurch freigelegt. Die Erkenntnisse der Untersuchung öffnen Perspektiven auf Struktur- und Alltagsprobleme der globalisierten Gesellschaft der Gegenwart.

Autorentext

Aagot Vinterbo-Hohr, geboren in Måsøy, Finnmark (Norwegen). Studium der Medizin in Wien und Innsbruck und Praxis als Gemeindeärztin. Studien der Philosophie und Literaturwissenschaften, 2013 Promotion zu Dr. philosophiae an der Humanistischen Fakultät, NTNU, Trondheim.



Klappentext

Goethes Roman «Die Wahlverwandtschaften» geht der Relation von Mensch und Gesellschaft in der Feudalzeit auf den Grund - und stößt nicht nur bei Zeitgenossen auf heftige Kritik. Die Autorin dieses Bandes bricht vom Lager der traditionellen Rezeption auf, indem sie das Leben am Ort der Handlung, einem Adelsgut, anhand reiner Textanalyse durchleuchtet, wobei das im Romangeschehen thematisierte Geflecht der sozialen, militärischen und religiösen Machtstrukturen der Feudalgesellschaft zu Tage tritt. Die durch Symbolik wie durch Form und Eigenart des Erzählstils dargestellten sozialen Verhältnisse und Konflikte werden dadurch freigelegt. Die Erkenntnisse der Untersuchung öffnen Perspektiven auf Struktur- und Alltagsprobleme der globalisierten Gesellschaft der Gegenwart.



Inhalt
Prolog im Herbst - Der Dichter begegnet seiner Leserschaft. Aufriss - Bruch mit Interpretationsmustern traditioneller Rezeption. Der Zankapfel - Rezeptionsgeschichte des Romans. Genre, Form und Stil. Die Wahlverwandten - Hauptfiguren Eduard, Charlotte, Hauptmann, Ottilie

Produktinformationen

Titel: Goethes «Wahlverwandtschaften» im 21. Jahrhundert gelesen
Untertitel: Dissertationsschrift
Autor:
EAN: 9783631672891
ISBN: 978-3-631-67289-1
Format: Fester Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 379
Gewicht: 597g
Größe: H216mm x B151mm x T27mm
Jahr: 2016
Auflage: Neuausg.

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