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Phänomenologie des Wollens
A. Pfänder

Das Wollen bildet nach einer seit Kant eingebürgerten Einteilung mit dem Denken und dem Fühlen zusammen die Gattungen des psychisc... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 172 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Das Wollen bildet nach einer seit Kant eingebürgerten Einteilung mit dem Denken und dem Fühlen zusammen die Gattungen des psychischen Ge schehens überhaupt. Ohne zu leugnen, daß zur Unterscheidung dieser drei Arten des psychischen Geschehens eine sachliche Berechtigung besteht, muß man derselben doch widersprechen, wenn sich damit die Annahme verknüpft, als erschöpften diese drei Arten das Gebiet der Psychologie, als gebe es außer ihnen kein psychisches Geschehen. Die Psychologie als Wissenschaft von den seelischen Vorgängen hat es außer mit dem Denken, Fühlen und Wollen z. B. auch noch mit Wahrnehmungen und Vorstellungen zu tun. Freilich kann man den Begriff des Denkens so erweitern, daß man auch Wahrneh mungen und Vorstellungen darunter befaßt. Aber auch dann ist diese Ein teilung als Einteilung des Gebietes der Psychologie noch in mehrfacher Be ziehung mangelhaft. Zunächst ist die Scheidung keine reinliche. Denn es gibt, wie sich noch genauer zeigen wird, kein Wollen, in dem nicht ein Den ken und Fühlen einen wesentlichen Bestandteil ausmachten. Ebenso spielt im Denken das Fühlen in der Form von logischen Gefühlen eine wesentliche Rolle; und ein Teil des Denkens wenigstens ist eine Art des Wollens, näm lich ein Streben nach Gewißheit oder Wahrheit. Dieses innige Verschlungensein von Denken, Fühlen und Wollen macht es unmöglich, eine dieser Arten rein für sich der psychologischen Analyse zu unterwerfen. So wird denn eine Analyse des W ollens nicht umhin können, das Denken und Fühlen, soweit es Bestandteil des W ollens ist, in die Be trachtung mit hereinzuziehen.

Klappentext

Das Wollen bildet nach einer seit Kant eingebürgerten Einteilung mit dem Denken und dem Fühlen zusammen die Gattungen des psychischen Ge­ schehens überhaupt. Ohne zu leugnen, daß zur Unterscheidung dieser drei Arten des psychischen Geschehens eine sachliche Berechtigung besteht, muß man derselben doch widersprechen, wenn sich damit die Annahme verknüpft, als erschöpften diese drei Arten das Gebiet der Psychologie, als gebe es außer ihnen kein psychisches Geschehen. Die Psychologie als Wissenschaft von den seelischen Vorgängen hat es außer mit dem Denken, Fühlen und Wollen z. B. auch noch mit Wahrnehmungen und Vorstellungen zu tun. Freilich kann man den Begriff des Denkens so erweitern, daß man auch Wahrneh­ mungen und Vorstellungen darunter befaßt. Aber auch dann ist diese Ein­ teilung als Einteilung des Gebietes der Psychologie noch in mehrfacher Be­ ziehung mangelhaft. Zunächst ist die Scheidung keine reinliche. Denn es gibt, wie sich noch genauer zeigen wird, kein Wollen, in dem nicht ein Den­ ken und Fühlen einen wesentlichen Bestandteil ausmachten. Ebenso spielt im Denken das Fühlen in der Form von logischen Gefühlen eine wesentliche Rolle; und ein Teil des Denkens wenigstens ist eine Art des Wollens, näm­ lich ein Streben nach Gewißheit oder Wahrheit. Dieses innige Verschlungensein von Denken, Fühlen und Wollen macht es unmöglich, eine dieser Arten rein für sich der psychologischen Analyse zu unterwerfen. So wird denn eine Analyse des W ollens nicht umhin können, das Denken und Fühlen, soweit es Bestandteil des W ollens ist, in die Be­ trachtung mit hereinzuziehen.



Inhalt

Phänomenologie des Wollens.- Erster Abschnitt. Das Bewußtsein des Wollens im allgemeinen Sinne oder das Bewußtsein des Strebens.- 1. Allgemeines.- 2. Beziehung des Ich zu den »gegenständlichen« Bewußtseinsinhalten.- 3. Das »Meinen« oder die Beziehung des Ich auf etwas Nicht-Gegenwärtiges.- 4. Der Begriff der Zielvorstellung und ihre Beziehung zu Lust und Unlust.- 5. Das Strebungsgefühl.- 6. Streben und Widerstreben.- Zweiter Abschnitt. Das Bewußtsein des Wollens im engeren Sinne.- 1. Glaube an die Möglichkeit der Verwirklichung des Erstrebten durch eigenes Tun.- 2. Streben nach Wirklich-Machen des Erstrebten.- 3. Siegreiches, freies Streben.- 4. Das Nicht-Wollen; das hypothetische und das disjunktive Wollen.- 5. Überlegung und Wahl. Spontanes Streben.- Schlußbemerkung.- Motive und Motivation.- Erster Abschnitt. Das Gebiet der Strebungen.- 1. Allgemeine Analyse des Tatbestandes des Strebens.- 2. Phänomenale Quelle, phänomenale Ursache und reale Ursache des Strebens.- 3. Exzentrische und zentrale Strebungen.- 4. Mehrheit gleichzeitiger Strebungen.- Zweiter Abschnitt. Das Wesen des Willensaktes.- 1. Unterscheidung des Willensaktes von anderen Tatsachen.- 2. Charakteristik des Willensaktes.- 3. Der Wahlakt.- Dritter Abschnitt. Die Verhältnisse des Willensaktes zu dem, was ihm »vorangeht«.- 1. Das Verhältnis des Willensaktes zu den Strebungen.- 2. Der Einfluß der Strebungen auf den Vollzug des Willensaktes.- 3. Die Gründe des Willensaktes; die Willensgründe oder Motive.- Vierter Abschnitt. Die Unterscheidung der Motivation von anderen Beziehungen.- 1. Die Stellung von praktischen Forderungen und die Erregung von Strebungen.- 2. Die Motivation und die phänomenale Reizung. Motive und Reize.- 3. Motive und Triebe.- 4. Motive und Quellen des Strebens.- 5. Motive und Quellen des Wollens.- 6. Motive und Ursachen des Wollens.- 7. Motive und leitende Grundsätze, Regeln, Vorbilder, Vorschriften, Gesetze, Gebote.- Fünfter Abschnitt. Die Möglichkeit und die Notwendigkeit der Motivation.- 1. Die Möglichkeit der Motivation.- 2. Die Notwendigkeit der Motivation.- 3. Das Wollen folgt notwendig aus den jeweiligen Motiven und dem Charakter.

Produktinformationen

Titel: Phänomenologie des Wollens
Untertitel: Eine Psychologische Analyse Motive und Motivation
Autor: A. Pfänder
Schöpfer: Spiegelberg, H.
EAN: 9783642868467
ISBN: 978-3-642-86846-7
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Allgemeines & Lexika
Anzahl Seiten: 172
Gewicht: 252g
Größe: H228mm x B154mm x T12mm
Jahr: 2012
Auflage: 3. Aufl. 1963. Softcover reprint of the original 3

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