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Erfindung und Erfinder
A. Du Bois-Reymond

DaB diese Arbeit auBer vielleicht der zusammenhangen den Darstellung einiger bisher wenig beachteter Erscheinungen den Fachgenosse... Weiterlesen
Kartonierter Einband (Kt), 300 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

DaB diese Arbeit auBer vielleicht der zusammenhangen den Darstellung einiger bisher wenig beachteter Erscheinungen den Fachgenossen wesentlich Neues bieten kann, dad nicht erwartet werden. Aber die uns Technikern durch ihre Be schaftigung mit dem Erfinderrecht nahestehenden Juristen werden darin einige Auffassungen vertreten finden, in denen ich von dem abweiche, was sie bisher vorgetragen haben. Wenn ihre Analysen des Erfindungsbegriffs noch nicht be friedigt haben, so trifft die Schuld sicher weit weniger sie selbst, als vielmehr die Techniker. Denn die Juristen haben stets ihr Bestes gegeben, aber da ihre Erkenntnisquellen im wesentlichen auf H6rensagen und die Forderungen der Rechts praxis beschrankt bleiben muBten, so ist ihre Arbeit not wendig ein logisches Gerippe geblieben und sie selbst haben es ja an Aufforderungen an die Techniker nicht fehlen lassen, nunmehr aus ihrer Welt der Werkstatten, der Hiitten und Gruben das Leben hineinzutragen. Die wenigen Techniker, die dieser Einladung gefolgt sind, haben indessen kaum etwas Neues gebracht, wohl hauptsachlich deshalb, wei! sie geglaubt haben, auf demselben Wege weiterzukommen, den jene schon gebahnt hatten, anstatt die Frage aus ihrer eigenen Stellung heraus anzugreifen. So schien mir der Versuch nicht aus sichtslos, einmal die doch in Wirklichkeit nur sekundare Frage der Patentfahigkeit aus der Betrachtung des Erfindungs begriffs vollstandig auszuscheiden, und dasjenige systematisch zusammenzustellen, was wir unmittelbar aus dem Leben lernen k6nnen. Vorwort.

Klappentext

DaB diese Arbeit auBer vielleicht der zusammenhangen­ den Darstellung einiger bisher wenig beachteter Erscheinungen den Fachgenossen wesentlich Neues bieten kann, dad nicht erwartet werden. Aber die uns Technikern durch ihre Be­ schaftigung mit dem Erfinderrecht nahestehenden Juristen werden darin einige Auffassungen vertreten finden, in denen ich von dem abweiche, was sie bisher vorgetragen haben. Wenn ihre Analysen des Erfindungsbegriffs noch nicht be­ friedigt haben, so trifft die Schuld sicher weit weniger sie selbst, als vielmehr die Techniker. Denn die Juristen haben stets ihr Bestes gegeben, aber da ihre Erkenntnisquellen im wesentlichen auf H6rensagen und die Forderungen der Rechts­ praxis beschrankt bleiben muBten, so ist ihre Arbeit not­ wendig ein logisches Gerippe geblieben und sie selbst haben es ja an Aufforderungen an die Techniker nicht fehlen lassen, nunmehr aus ihrer Welt der Werkstatten, der Hiitten und Gruben das Leben hineinzutragen. Die wenigen Techniker, die dieser Einladung gefolgt sind, haben indessen kaum etwas Neues gebracht, wohl hauptsachlich deshalb, wei! sie geglaubt haben, auf demselben Wege weiterzukommen, den jene schon gebahnt hatten, anstatt die Frage aus ihrer eigenen Stellung heraus anzugreifen. So schien mir der Versuch nicht aus­ sichtslos, einmal die doch in Wirklichkeit nur sekundare Frage der Patentfahigkeit aus der Betrachtung des Erfindungs­ begriffs vollstandig auszuscheiden, und dasjenige systematisch zusammenzustellen, was wir unmittelbar aus dem Leben lernen k6nnen. Vorwort.



Inhalt

Inhaltsübersicht.- I. Kapitel. Was ist Erfindung?.- Die praktische Bedeutung der Frage.- Genesis des Patentrechts. - Handelsmonopol und Erfindungs patent. - Das Patent ein Vertrag. - Manufacture und Invention. - Useful Manufacture.- Das französische Gesetz von 1844. - Publicité suffisante.- Das deutsche Gesetz. - Drei Bedingungen der Patentfähigkeit. - Logische Analyse des Anmeldungsgegenstandes. - Strenge und Milde im Erteilungsverfahren.- Die Enquête-Kommission. - Erfindung und Neuheit. - Erfinden und Erfundenes.- Die Tautologie im Gesetz. - Objektive und subjektive Neu¬heit. - Andere Unterarten der Neuheit. - Erfindung ohne Neuheit.- Robinsons Theorie.- II. Kapitel. Das Inventat.- Darlegung der Untersuchungsmethode. - Einteilung des Er-findungsbegriffs. - Resultat und Objekt des Erfindens.- Unabhängigkeit des Inventats von der Zeit. - Unterscheidung zwischen Inventât und wissenschaftlicher Erkenntnis. - Fehlen einer Beziehung zwischen natürlichen Möglichkeiten und menschlichen Postulaten. - Rolle der Entdeckung im Erfindungsbegriff.- Erfindung keine Schöpfung. - Unvollkommenheit technischer Lösungen. - Unlösbare Probleme. - Möglichkeitsgrenzen in der Schöpfung.- Rangordnung der Deckungen. - Lücken in der Möglichkeitenreihe 76.- Örtlich und zeitlich beschränkte Möglichkeiten. - Konstante Bedürfnisse.-örtlich und zeitlich beschränkte Bedürfnisse.- Entwicklung der Bedürfnisse. - Entwickelung der technischen Möglichkeiten.- Beschränkung in der Wahl der Mittel. - Wirtschaftliche Möglichkeit.- III. Kapitel. Die Invention.- Mechanik des Erfindens. - Helmholtz und Eyth über Erfinden. - Geistesblitz und Experimentieren in der Vorstellung.- Unfreiheit der erfinderischen Phantasie. - Erfinden und Reimen.- Zeichnen, Rechnen und Experiment. - Rangordnung der Schwierigkeiten. - Das Experiment des Erfinders und des Forschers. - Schönheit in der technischen Konstruktion. - Qualitative und quantitative Seiten des Problems.- Das Leben der Erfindung. - Vererbung und Variation. - Artenbildung.- Stammbäume. - Inzucht und Kreuzungen. - Stammbaum des Hammers.- Entwickelungsfeindliche Triebe. - Erhaltung der Formen. - Körperhaltung und Werkzeug.- Konvergenz und Divergenz der Lösungstypen.- Fortschreiten von niederen zu höheren Formen.- Das Sterben der Erfindung. - Umgehung der Aufgabe. - Versagen des Könnens. - Versagen der Mittel.- IV. Kapitel. Erfinder.- Landläufige Erfindertypen. - Der Phantast. - Der Zauberer von Menloe Park. - Die Erfinderzunft.- Beweggründe zum Erfinden nach Eyth. - Erweckung von Erfindern. - Erfinder erster und zweiter Klasse.- Erfindererweckende Kraft. - Bedürfnisse in statu nascendi. - Abhängigkeit der erfindererweckenden Kraft der Be-dürfnisse von ihrem Alter. - Hoffnung auf Gewinn. - Erfinder dritter Klasse. - Technische Verliebtheit.- Relative Bewertung von Beobachtungsgabe und Ideenreichtum. - Überproduktion an Ideen.- Forscher und Erfinder. - Geschäftliche Begabung. - Berufserfinder.- Erfinderische Produktivität. - Entfernung der Nachbarn. - Einfluß der Gesetzgebung. - Frauen als Erfinder. - Bodenbeschaffenheit und Klima. - Soziale Zustände. - Mittel zur Hebung der Produktivität.- Direkte Zählung hervorragender Erfinder verschiedener Zeiten und Nationen. - Wandern der Meisterschaft. - Rangordnung der Völker in der Gegenwart. - Deutschland und die Vereinigten Staaten.- V. Kapitel. Wirkungen der Erfindung.- Mittel zur Aufnahme des Fortpflanzungsdrucks. - Krieg, Handel, Industrie, Erfindung.- Wirkung der Verbesserung der Transportmittel. - Streit um die Märkte. - Sättigung der Märkte.- Hegemonie des Handels, der Industrie, der Erfindung.- Stabilität der Hegemonie der Erfindung. - Entartung oder Verjüngung der Rasse. - Technischer Fortschritt und biologische Entwickelung.- Wirkung der Erfindung auf die Bevölkerungsbilanz. - Labour saving devices. - Einfluß der Preisermäßigung auf den Verbrauch. - Einfluß der Erfindungen auf die Lebenshaltung. - Verbrauchserhöhung durch Verdrängung unvollkommenerer Erfindungen durch vollkommenere. - Verbrauchserhöhung durch Einführung von Konkurrenzerfindungen.- Wirkungen auf die wirtschaftlichen Zustände. - Speziali¬sierung der Maschinen. - Despezialisierung der Arbeiter. - Despezialisierung des Handels.- Uniformierung der Produktion. - Internationale Patentgesetzgebung. - Ausrottung der Barbaren, der Tiere und der Wälder.- Anhang. Randbemerkungen und Quellennachweis.

Produktinformationen

Titel: Erfindung und Erfinder
Autor: A. Du Bois-Reymond
EAN: 9783642939532
ISBN: 978-3-642-93953-2
Format: Kartonierter Einband (Kt)
Herausgeber: Springer Berlin Heidelberg
Genre: Naturwissenschaften allgemein
Anzahl Seiten: 300
Gewicht: 456g
Größe: H235mm x B155mm x T16mm
Jahr: 1906
Auflage: Softcover reprint of the original 1st ed. 1906.

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