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9 mm para bellum

Der vorliegende Band bietet 21 mörderische Geschichten, die in der Kürze überzeugen und in der Spannung jeden Roman gleichgestellt... Weiterlesen
Kartonierter Einband, 227 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Der vorliegende Band bietet 21 mörderische Geschichten, die in der Kürze überzeugen und in der Spannung jeden Roman gleichgestellt sind. Die meisten Erzählungen stammen von Autorinnen und Autoren der Region Bergstrasse. Die Sammlung ist aber nicht darauf ausgelegt, Regionalkrimis zu präsentieren.

Klappentext

Der vorliegende Band bietet 21 mörderische Geschichten, die in der Kürze überzeugen und in der Spannung jeden Roman gleichgestellt sind. Die meisten Erzählungen stammen von Autorinnen und Autoren der Region Bergstrasse. Die Sammlung ist aber nicht darauf ausgelegt, Regionalkrimis zu präsentieren.



Leseprobe
Andrea Tillmanns Jenseits der Hoffnung "Er war ein Kollege, verstehen Sie? Kollegen bringt man nicht einfach um." Petersen lehnte sich mit verschränkten Armen zurück und sah den Polizisten herausfordernd an. Kommissar Braun seufzte leise. "Wenn Sie ein Motiv haben, werden wir es schon herausfinden", antwortete er müde. Die Nacht war kurz gewesen, der Arbeitstag hatte wieder einmal viel zu früh begonnen. Und zu allem Überfluss war Dr. Petersen im Recht - auch wenn er den Mord hätte begehen können, der Physiker hatte ganz offensichtlich kein Motiv. Vielleicht handelte es sich ja tatsächlich um einen simplen Raubmord. Es war nur ein merkwürdiges Gefühl in der Magengegend, das Braun bewogen hatte, den Wissenschaftler näher unter die Lupe zu nehmen. "Nun, dann beginnen wir noch einmal von vorne", sagte der Kommissar und zog seinen Stuhl näher an den Tisch im Verhörzimmer heran. "Wie ist der gestrige Abend verlaufen?" "Nach dem gestrigen Gala-Empfang wollten wir gemeinsam zurück ins Hotel gehen", erklärte Petersen. "Heute wäre sein Plenarvortrag gewesen, auf der Frühjahrstagung zur Festkörperphysik, die vorgestern mit dem Begrüßungsabend begonnen hatte ..." 8 "Ah, Heinz, schön, dich zu sehen!" Ralf Petersen ging lächelnd auf den älteren Kollegen zu. "Wie geht es dir?", begrüßte ihn Heinz Schneider. "Gut siehst du aus!" "Alles bestens", antwortete Petersen. "Und wie steht's bei dir?" "Auch alles in Ordnung", sagte Schneider. "Viel zu tun - wir haben gerade eine zweite Forschergruppe bewilligt bekommen, und ich suche einen neuen Post-Doc ... Du hast noch immer kein Interesse?" "Danke, aber Aachen liegt einfach zu weit entfernt. Du weißt ja, dann müssten beide Kinder auf eine andere Schule gehen und meine Frau sich einen neuen Job suchen ..." "Ich weiß", Schneider klopfte ihm auf die Schulter, "das hast du mir schon letztes Jahr erklärt. Aber wenn du irgendwann doch noch mal weiterkommen möchtest, melde dich einfach. Ah, da ist Professor Steinmann ... Wir sehen uns später noch." "Bis dann", nickte Ralf Petersen, obwohl er nicht glaubte, dass Schneider das noch mitbekam. Der Professor war in Gedanken sicherlich schon in den wissenschaftlichen Disput mit seinem Kollegen aus München vertieft. Mechanisch nippte Petersen an seinem Wasserglas, doch das half nicht gegen die plötzlichen Magenschmerzen. Schneider hatte es geschafft, in einem simplen Small Talk genau das Thema anzusprechen, das Ralf seit Jahren im Magen lag - der jüngere Physiker arbeitete nun seit vier Jahren als Post-Doc und war seit seiner Promotion keinen Schritt weitergekommen. Drei Bewerbungen auf 9 Juniorprofessuren waren abgelehnt worden und in seiner eigenen Uni hatte er noch immer niemanden gefunden, der seine Bemühungen um eine Habilitation unterstützt hätte. Dabei hatte zuerst alles so gut ausgesehen - er durfte seit dem zweiten Jahr nach der Promotion eine Nachwuchs-Forschergruppe leiten und sie hatten wirklich bahnbrechende Ergebnisse in der Spin-Elektronik erzielt. Das nützte allerdings überhaupt nichts, solange diese Ergebnisse nicht publiziert wurden - und genau das hatte nicht funktioniert. Ralf hatte drei Artikel über die wichtigsten Resultate an sechs verschiedene Journale geschickt und jedes Mal hatte einer der Gutachter den jeweiligen Artikel abgelehnt. Die Ergebnisse seien nicht glaubwürdig, da niemand sonst das Gleiche beobachtet hätte ...

Inhalt

Inhaltsverzeichnis Erik Schreiber Vorwort 5 Andrea Tillmanns Jenseits der Hoffnung 7 Andreas Zwengel Panzerknacker 20 Anja Luderer Unbekannt verzogen 33 Cathrin Kühl Als ich starb 49 Cairiel Ari One-Way-Ticket 60 Johannes Hülstrung Gesichter der Nacht 62 Jan C. Rauschmeier Filmvorführung 73 Julia Seuscheck Kirschblütenregen 85 Katja Zucchetti Bittersüße Wahrheit 99 Manuela Obermeier Ein Stück vom Paradies 107 Marion Fischl Inspiration 117 Markus Cremer Die Sache mit dem Zucker 126 Marlene Geselle Interessenkollision 134 Martina Sprenger Tod im Panikraum 147 Pamela Rumpel Der Leuchtturmwärter 155 Robert Herbig Sehers Tod 160 Samson Sikirius Jobwechsel 172 Sonja Jeziorowski Blutige Blumen 183 Stefan Lochner Die Frau in Rot 197 Xenia D. Cosmann Der Mann, der keinen Salat aß oder Malwine meint, es müsse Mord sein 206 Cornelia Härtl Eine Begegnung für die Ewigkeit 217

Produktinformationen

Titel: 9 mm para bellum
Untertitel: Eine Leiche auf Reisen
Editor: Erik Schreiber
EAN: 9783943948097
ISBN: 978-3-943948-09-7
Format: Kartonierter Einband
Altersempfehlung: 10 bis 18 Jahre
Herausgeber: Saphir im Stahl
Genre: Krimis, Thriller & Horror
Anzahl Seiten: 227
Gewicht: 197g
Größe: H180mm x B111mm x T20mm
Veröffentlichung: 27.12.2016
Jahr: 2013
Auflage: Neuausg.

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