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2. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2015

Der Alternative Drogen- und Suchtbericht wird von den drei Bundesverbänden akzept e.V. (Bundesverband für akzeptierende Drogenarbe... Weiterlesen
Kartonierter Einband, 188 Seiten  Weitere Informationen
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Beschreibung

Der Alternative Drogen- und Suchtbericht wird von den drei Bundesverbänden akzept e.V. (Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik), Deutsche AIDS-Hilfe und JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte) herausgegeben. Er schafft eine konstruktive Gegenöffentlichkeit zu öffentlichen Verlautbarungen der Drogenpolitik der Bundesregierung. Diese Gegenöffentlichkeit ist notwendig geworden, weil die Bundesregierung die gesetzlichen Rahmenbedingungen für eine verbraucherorientierte, wissenschaftlich fundierte oder systematisch erfahrungsbasierte Drogenpolitik nicht schafft. Gesetzlicher Regelungsbedarf besteht auf allen Gebieten, um Jugend- und Verbraucherschutz zu stärken: Verbot für Werbung für Alkoholika und Tabakprodukte, fehlende Regelungsmechanismen bei elektronischen Dampferzeugnissen, Versorgungslücken in der Substitutionsbehandlung, Verbesserung der Heroinverschreibung, Cannabis als Medizin, etc. Die Lücke zwischen dem Wissen über die Wirksamkeit drogenpolitischer Maßnahmen und deren Umsetzung wird immer größer. Wissenschaftliche Erkenntnisse gehen - wenn überhaupt - nur zögerlich in die Drogenpolitik ein. Ziel dieses Alternativen Drogen- und Suchtberichts ist es, den offenkundigen Reformstau in der Drogenpolitik zu thematisieren und Vorschläge für eine Veränderung zu unterbreiten. Die Herausgeber erwarten von der Bundesdrogenpolitik eine verstärkte strategische Steuerung in Drogenfragen auf der Grundlage evidenzbasierten Wissens.

Inhalt
Vorwort Heino Stöver, Bernd Werse, Dirk Schäffer Prävention, Schadensminimierung und Behandlung - sachlich und menschenwürdig gestalten "Memorandum Evidenzbasierung in der Suchtprävention" - ein hilfreicher Beitrag zur Qualitätssicherung aus Sicht der Praxis? Hermann Schlömer Schadensreduktion bei Alkohol und anderen Drogen als Interventionsbereich systematisch entwickeln Peter Degkwitz Abstinenz als Risiko; Rückfall als Normalfall - Drogenpolitik ratlos, Drogenexpert_innen fassungslos Heino Stöver Aktuelle neurobiologische Studien zu gesundheitlichen Folgen von Cannabiskonsum mit Fokus auf Psychosen und neuropsychologischen Defiziten Derik Hermann Der Stand der medizinischen Versorgung mit Cannabis und Cannabinoiden in Deutschland Franjo Grotenhermen Der Einsatz von Naloxon durch geschulte Laien - Prophylaxe opioidbedingter Todesfälle durch die flächendeckende Implementierung von Take-Home-Programmen Anna Dichtl, Kerstin Dettmer Patient_innenrechte in der substitutionsgestützten Behandlung Claudia Schieren, Andreas Kramer, Marco Jesse Elektronische (E-)Zigaretten und E-Shishas auf dem Vormarsch - wo bleibt der Verbraucherschutz? Heino Stöver Zur Versorgungssituation älterer Suchtkranker Daniel Deimel Drogenkonsum und Gesundheitsverhalten in der homo- und bisexuellen Community Daniel Deimel, Heino Stöver Gute Praxis: Suchtprävention und Gesundheitsförderung in der Partyszene Sonia Nunes, Johanna Kuban, Dirk Grimm Gute Praxis: Wohnhilfen für chronifiziert erkrankte (und alternde) Drogenabhängige Anabela Dias de Oliveira Rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen verändern - Verbraucherschutz im Mittelpunkt Was wäre, wenn man Drogen nicht verbieten würde? Marco Jesse, Urs Köthner "Kiffer sind keine Kriminellen" Interview von Rainer Schmidt mit Jugendrichter Andreas Müller 2015 - das Jahr, in dem Deutschland sich beim Thema Cannabis als Medizin bewegt Franjo Grotenhermen Neue psychoaktive Substanzen als Kollateralschaden der Prohibition Dirk Egger, Bernd Werse Ritalin und Co ohne Rezept - Gefahren aus dem Internet! Gerd Glaeske Streckmittel, Verunreinigungen und "Drug-Checking" - vom Reinheitsgebot für Bier lernen Gerrit Kamphausen "Kommunale Drogenpolitik": Was können Städte und Gemeinden tun? Roland Baur Recht auf Straße für alle Bahnhofsviertelnutzer_innen - zur Debatte über Drogen in Frankfurt am Main Jenny Künkel, Sandra Schindlauer, Josse Straub Global Drug Law Reform - An Overview Steve Rolles Was ist nochmal der "War on Drugs"? Und kann man da einfach auch mal nicht mitmachen? Gerrit Kamphausen Das Betäubungsmittelgesetz gehört auf den Prüfstand Warum das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) aus suchtmedizinischer Sicht auf den Prüfstand gehört Zur Diskussion gestellt vom Vorstand der DGS - Deutsche Gesellschaft für Suchtmedizin Vernunft statt Ideologie - Das grüne Cannabiskontrollgesetz Cem Özdemir Drogenpolitik neu denken! André Schulz Zur Sinnlosigkeit der strafrechtlichen Vorschriften des Betäubungsmittelgesetzes Hubert Wimber "Augen zu und durch" geht nicht mehr. Eine Reform des BtMG ist mehr als überfällig Leo Teuter Ein Leben mit Drogen unter den Bedingungen der Prohibition Dirk Schäffer

Produktinformationen

Titel: 2. Alternativer Drogen- und Suchtbericht 2015
Untertitel: Hrsg.: akzept e.V., Bundesverband Deutsche AIDS-Hilfe, JES Bundesverband
EAN: 9783958530690
ISBN: 978-3-95853-069-0
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Pabst, Wolfgang Science
Genre: Angewandte Psychologie
Anzahl Seiten: 188
Gewicht: 407g
Größe: H238mm x B172mm x T15mm
Jahr: 2015

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