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125 Jahre Sozialistengesetz

  • Kartonierter Einband
  • 264 Seiten
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Das "Sozialistengesetz", das "Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie", war eine... Weiterlesen
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Beschreibung

Das "Sozialistengesetz", das "Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie", war eines der gravierenden innenpolitischen Ereignisse in der Geschichte des zweiten deutschen Kaiserreichs. Das Gesetz war vom 21. Oktober 1878 bis zum 30. September 1890 in Kraft. Die 125. Wiederkehr seiner Inkraftsetzung war Anlaß einer internationalen Tagung, auf der eine sachliche Aufarbeitung vorgenommen und einige Konsequenzen für die heutige Gesellschaft und Politik in Deutschland erörtert wurden. In den hier vollständig abgedruckten Vorträgen der Konferenz kommen fast alle Aspekte des Gesetzes zur Sprache sowie die Wirkungen, Folgen und Prägungen, die es in der deutschen Geschichte hinterließ. Die Beiträgerinnen und Beiträger thematisieren zugleich zwölf Jahre heroischen Kampfes der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften gegen das Gesetz - eine historische Phase, um die schon früh ein Mythos entstand. Es gab Legendenbildungen, aber auch lebensgeschichtliche Betrachtungen und Rückblicke, sowie später - bis heute - eine intensive Forschung und Historiographie.

Autorentext
Die Herausgeber: Heidi Beutin; freie Wissenschaftspublizistin; Veröffentlichungen zur Frauenrechtsbewegung; ehrenamtliches Mitglied im Präsidium von ver.di Nord. Wolfgang Beutin; Privatdozent an der Universität Bremen sowie Schriftsteller; wissenschaftliche und belletristische Veröffentlichungen, unter anderem fünf Romane. Holger Malterer; Mitglied im Vorstand des schleswig-holsteinischen Verbandes Deutscher Schriftsteller; Veröffentlichungen zur Arbeiterbewegung, besonders zur Geschichte der Gewerkschaften. Friedrich Mülder; Ehrenvorsitzender des Literaturhauses Schleswig-Holstein; belletristische Veröffentlichungen sowie Beiträge zur Geschichte der Arbeiterbewegung und der Literaturhistoriographie.

Klappentext

Das «Sozialistengesetz», das «Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie», war eines der gravierenden innenpolitischen Ereignisse in der Geschichte des zweiten deutschen Kaiserreichs. Das Gesetz war vom 21. Oktober 1878 bis zum 30. September 1890 in Kraft. Die 125. Wiederkehr seiner Inkraftsetzung war Anlaß einer internationalen Tagung, auf der eine sachliche Aufarbeitung vorgenommen und einige Konsequenzen für die heutige Gesellschaft und Politik in Deutschland erörtert wurden. In den hier vollständig abgedruckten Vorträgen der Konferenz kommen fast alle Aspekte des Gesetzes zur Sprache sowie die Wirkungen, Folgen und Prägungen, die es in der deutschen Geschichte hinterließ. Die Beiträgerinnen und Beiträger thematisieren zugleich zwölf Jahre heroischen Kampfes der Sozialdemokratie und der Gewerkschaften gegen das Gesetz - eine historische Phase, um die schon früh ein Mythos entstand. Es gab Legendenbildungen, aber auch lebensgeschichtliche Betrachtungen und Rückblicke, sowie später - bis heute - eine intensive Forschung und Historiographie.



Inhalt

Aus dem Inhalt: Wolfgang Schröder: Gewerkschaften im Kampf gegen das Sozialistengesetz - Jürgen Fenske: Die politische Lage des Reiches in der Zeit des Sozialistengesetzes - Hans-Ernst Böttcher: Das Recht als Waffe im politischen Kampf - Das Sozialistengesetz unter juristischem Aspekt - Rainer Hering: Das Sozialistengesetz und der Überwachungsstaat. Die Politische Polizei in Hamburg - Hans-Peter Bartels: Die parlamentarische Behandlung des Sozialistengesetzes im Reichstag - Robert Steigerwald: Deutsche Verbotspraxen - Friedrich Mülder: Die Sozialdemokratie im Abwehrkampf gegen das Sozialistengesetz - Ursula Herrmann: Die Sozialdemokratie und die Bismarckschen Sozialgesetze - Heidi Beutin: «Noch heute steigt mir das Blut zu Kopfe, gedenke ich jener Zeiten.» - Alltag und Mentalität unter den Bedingungen eines Ausnahmegesetzes: Julie und August Bebel in ihrem Briefwechsel - Angela Graf: Ein «notorischer Sozialdemokrat». J.H.W. Dietz und «sein» Partei-Verlag - Johann Dvorák: Hermann Bahr, das 'Sozialistengesetz' und die 'Aussichtslosigkeit der Sozialdemokratie' - Wolfgang Beutin: Das Sozialistengesetz, «Schlüsselglied» in Bismarcks politischem Kalkül? - Jost Hermand: Vom Peitschenhieb zum Zuckerbrot. Die Gründe für die Aufhebung des Sozialistengesetzes im Jahr 1890.

Produktinformationen

Titel: 125 Jahre Sozialistengesetz
Untertitel: Beiträge der öffentlichen wissenschaftlichen Konferenz vom 28.-30. November 2003 in Kiel
Editor:
EAN: 9783631523414
ISBN: 978-3-631-52341-4
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Lang, Peter GmbH
Genre: Deutschsprachige Sprach- und Literaturwissenschaft
Anzahl Seiten: 264
Gewicht: 349g
Größe: H208mm x B146mm x T20mm
Jahr: 2004
Auflage: Neuausg.

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